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Klimaschutz

Unser Weg zu einem klimapositiven Unternehmen

Oft sind es die alltäglichen Dinge: Licht einschalten, Wasser zum Duschen erhitzen oder Autofahren. Zählt man alle großen und kleinen Handlungen zusammen und bedenkt die Anzahl der Menschen auf dieser Erde, entsteht ein enormer CO2-Fußabdruck. Deshalb ist es so wichtig, dass sich jede:r der Auswirkungen des eigenen Energieverbrauchs auf die Umwelt bewusst ist, das eigene Verhalten ab und an hinterfragt und aktiv versucht, bewusst mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Denn ein effizientes Haushalten mit Energie wäre auf globaler Ebene spürbar: in Form möglicher sinkender Lebenshaltungskosten, verbesserter Gesundheit von Millionen Menschen und letztlich der verringerten Auswirkungen des Klimawandels.

Wie Henkel aktiv zum Klimaschutz beiträgt

Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen mit womöglich dramatischen Folgen für die Menschheit. Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) verändern das Klima unseres Planeten sodass er in Zukunft für uns unbewohnbar werden kann. Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und die im Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen eingegangene Verpflichtung zu erfüllen, müssen wir die Kohlendioxid-Emissionen schnell senken. Doch mit der Reduzierung der Emissionen ist es für Henkel nicht getan: Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und andere dabei unterstützen, ihre Emissionen ebenfalls zu reduzieren.

Sylvie Nicol, Executive Vice President Human Resources and Infrastructure Services bei Henkel

   

Klimapositiv zu werden ist mehr als eine Vision. Es ist ein konkretes Ziel – vergleichbar und auf einer Ebene mit unseren Geschäftszielen.

   

Mit unserer Vision bis 2040 ein klimapositives Unternehmen zu werden, wollen wir die letzten in unserer Produktion eingesetzten fossilen Brennstoffe durch klimaneutrale Alternativen wie Biogas oder Gas aus der CO2-Umwandlung ersetzen. Wir sind außerdem bestrebt, Dritte mit überschüssiger CO2-neutraler Energie, die Henkel nicht für eigene Zwecke benötigt, zu versorgen. So vermeiden wir Emissionen aus unseren eigenen Aktivitäten und ermöglichen es Dritten, durch die Nutzung sauberer Energie potenzielle Emissionen zu reduzieren. Der Ansatz von Henkel zum Klimaschutz ist Teil unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die in allen Phasen der Wertschöpfungskette umgesetzt wird.


   

Wir bei Henkel ergreifen Maßnahmen, um den Energieverbrauch an all unseren Standorten weltweit zu senken. Dazu gehören die Konzeption nachhaltiger  Produktionsstätten, unsere Prozesse effizienter zu gestalten und auf erneuerbare Energien umzustellen. Schau dir hier unsere Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen in unseren Fabriken an:

Solaranlage an der Henkel-Produktionsstätte Montornès del Valles, Spanien
Wie wir Energie in der Produktion sparen

Vier Standorte, ein Ziel: einen Beitrag zum Klimaschutz leisten

   
Unser Weg zur Klimapositivität

Unsere Expert:innen erklären

In unserem internen Format Henkel Talks stellen inspirierende, hochkarätige Expert:innen ihre Visionen und Maßnahmen vor, wie wir unser Ziel, bis 2040 klimapositiv zu werden, erreichen können.

Klimaschutz entlang der Wert­schöpfungs­kette

Für alle Unternehmen gibt es Ansätze, die CO2-Emissionen in den einzelnen Phasen der Wertschöpfungskette zu verringern. Um den Fußabdruck von Produkten zu verkleinern, können die Produkteigenschaften hinsichtlich des Ressourcen- und Energieverbrauchs optimiert werden – von der Beschaffung bis zur Auslieferung. Die Forschungs- und Entwicklungsteams von Henkel arbeiten zudem fortlaufend an der Weiterentwicklung der Verpackungen, um den Rohstoffverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst viel recyceltes oder leicht recycelbares Material einzusetzen.

Wir optimieren zudem kontinuierlich unsere Produktionsstandorte und -prozesse weltweit und entwickeln unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Standards länderspezifische Lösungsansätze. Durch den Einsatz neuer Technologien kann auch die ökologische Bilanz der Produktionsprozesse enorm verbessert werden. Mit einem digitalen Environmental Management System (EMS) können die Produktionswerke in Echtzeit auf globaler Ebene nachvollziehen, wie viele Rohstoffe und Energie pro Tag verbraucht werden. Auch die Vertriebsstruktur lässt sich mithilfe neuer Technologien digital transformieren, um die weltweite Auslieferung der Produkte effizienter zu gestalten. Seit der vierten industriellen Revolution, Industrie 4.0 genannt, ist die Fertigung so effizient, flexibel und intelligent wie nie zuvor. Durch Automatisierung, Sensorik, Datenaustausch und Echtzeit-Analytik wird die Ressourceneffizienz entlang der gesamten Produktionskette gesteigert.

   

Windkraft-Anlagen

Unsere Storys zum Thema Klimaschutz

Erfahre mehr darüber, wie sich Henkel für den Klimaschutz einsetzt, in unseren Storys:

Wie du selbst zum Klimaschutz beitragen kannst

Es gibt sogar noch mehr Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz, wenn Produkte die Fabrik verlassen haben und vom Verbraucher:innen genutzt werden. Der größte Teil des ökologischen Fußabdrucks von Produkten entsteht während ihrer Anwendung – bis zu 90 Prozent. Das bedeutet, dass kleine Veränderungen in deinem täglichen Leben einen großen Unterschied machen können. Mit dem Henkel-Fußabdruck-Rechner kannst du schnell berechnen, wie viel CO2-Emissionen durch deinen persönlichen Lebensstil entstehen. Probiere unseren CO2-Fußabdruck-Rechner aus, um zu sehen, wo du dich verbessern und Emissionen reduzieren kannst!

Visual Footprint Calculator
Wie groß ist dein CO2-Fußabdruck?

Nutze unseren Online-Rechner und erfahre, wie viele CO2-Emissionen durch deinen Lebensstil entstehen und welche Lebensbereiche den größten Einfluss haben.

   


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Klimaschutz FAQ

  • Was bedeutet klimapositiv?
  • Warum ist CO2 schädlich für das Klima?
  • Wofür steht das Pariser Abkommen?
  • Welche verschiedenen erneuerbaren Energiequellen gibt es?
  • Was ist ein VPPA?

Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen (THG) werden in die Atmosphäre freigesetzt, wenn fossile Brennstoffe im Zuge wirtschaftlicher Aktivitäten und unseres Lebensstils verbrannt werden. Sie sind für die globale Erwärmung und den Klimawandel verantwortlich. Wenn die globale Temperatur um mehr als 2 Grad Celsius ansteigt, wird dies katastrophale Folgen für unser Leben auf der Erde haben.

Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen (THG) werden in die Atmosphäre freigesetzt, wenn fossile Brennstoffe im Zuge wirtschaftlicher Aktivitäten und unseres Lebensstils verbrannt werden. Sie sind für die globale Erwärmung und den Klimawandel verantwortlich. Wenn die globale Temperatur um mehr als 2 Grad Celsius ansteigt, wird dies katastrophale Folgen für unser Leben auf der Erde haben.

Im Pariser Klimaschutzabkommen der UN hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau und nach Möglichkeit sogar auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Das erfordert eine Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2050.

Die derzeit beliebtesten erneuerbaren Energiequellen sind:

  • Solarenergie
  • Windenergie
  • Geothermische Energie
  • Biomasse-Energie
  • Wasserkraft
  • Gezeitenenergie

Bei Henkel erzeugen wir überwiegend Solar- und Windenergie, an einigen Standorten bald auch Geothermische und Biomasse-Energie.

Ein virtueller Stromabnahmevertrag (VPPA) ist ein Vertrag zwischen einem Erzeuger erneuerbarer Energien und einer anderen Partei. Der Käufer erklärt sich bereit, eine bestimmte Menge an Energie vom Erzeuger zu kaufen, und dieser Strom wird in das nationale Versorgungsnetz eingespeist. Es wird als "virtueller" Vertrag bezeichnet, weil die Energie nicht direkt vom Windpark zum Käufer transportiert wird.

   


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