So vielfältig unsere Produkte und Märkte sind, so vielfältig sind auch unsere Mitarbeiter:innen. Bei Henkel verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und eine wertschätzende Unternehmenskultur (Diversity, Equity and Inclusion, kurz DEI), mit besonderem Fokus auf die Dimensionen Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, LGBTQ+, Behinderungen und Generationen. Henkel hat den Anspruch, in all diesen Dimensionen Fortschritte zu erzielen. Im Jahr 2007 war Henkel eines der ersten deutschen DAX-Unternehmen, das ein globales Diversity-Management eingerichtet hat. Heute ist DEI in der Unternehmensstrategie und der Unternehmenskultur verankert.
Um Vielfalt in allen Bereichen des Unternehmens zu fördern hat das Unternehmen ein unternehmensweites DEI-Netzwerk eingerichtet, das Abteilungs- und Regionen-übergreifend zusammenarbeitet. Zudem setzen sich Mitarbeitende weltweit in den über 50 Mitarbeiternetzwerken (Employee Resource Groups) für mehr Vielfalt ein.
Geschlecht
- Henkel hat die Ambition, den Frauenanteil im Unternehmen auf allen Ebenen kontinuierlich zu erhöhen. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen lag im Jahr 2025 bei über 43 Prozent.
- Um die Geschlechtervielfalt zu fördern, wird Henkel seine Programme und Maßnahmen entlang des gesamten Mitarbeiterlebenszyklus weiter beschleunigen – von der Rekrutierung über die Entwicklung bis hin zur Mitarbeiterbindung. Dazu gehören geschlechtergerechte Rekrutierung und Gewinnung von Talenten, eine transparente, faire Beförderungs- und Nachfolgeplanung, intensive interne Weiterbildung zum Thema Vielfalt, Schulungen zu unbewusster Voreingenommenheit und Programme zum Thema Inklusion, vermehrte Arbeitsmodelle wie Job-Sharing (geteilte Führung) oder Führung in Teilzeit sowie der Ausbau der zahlreichen Mentoring- und Netzwerkinitiativen von Henkel weltweit.
- Henkel unterstützt seine Mitarbeiter:innen dabei, ihr berufliches Engagement mit ihrer persönlichen Lebensplanung in Einklang zu bringen.
- Zu den Angeboten gehören unter anderem drei Kindertagesstätten am Standort Düsseldorf, die Beratung und Unterstützung durch die Abteilung „Soziale Dienste“ sowie Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitmodelle, wie etwa Teilzeit oder mobiles Arbeiten. So sind bis zu 40 Prozent mobiles Arbeiten für hybride Positionen weltweit möglich. Denn wir wissen: Fähigkeiten und Talente aller Mitarbeiter:innen können wir nur dann nutzen, wenn wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.
- Seit Anfang 2023 ist Henkel Mitglied des globalen LEAD-Netzwerks (Leading Executives Advancing Diversity), das Frauen in der Konsumgüterindustrie in Europa durch Bildungsmaßnahmen, Workshops und Möglichkeiten zu Business Development unterstützt.
- 2024 hat Henkel ein neues, weltweites Angebot zur Unterstützung von werdenden Eltern eingeführt: Alle Mitarbeitenden weltweit erhalten einen Minimum-Standard von acht Wochen vom Unternehmen vollbezahlter Elternzeit. Da in Deutschland für Mütter bereits ein achtwöchiger Mutterschutz nach der Geburt besteht, profitieren insbesondere Väter und andere Partner:innen davon. Die globale Leitlinie richtet sich nach der Rolle der Betreuungsperson und gilt für alle Geschlechter sowie jede Form der Elternschaft, einschließlich Adoptiv- oder Pflegeeltern, gleichgeschlechtliche Paare oder Alleinerziehende. Damit setzt Henkel ein klares Zeichen für mehr Gleichberechtigung in der Kinderbetreuung.
Internationalität und Herkunft
- Mit über 47.000 Mitarbeiter:innen in 75 Ländern mit 125 Nationalitäten ist kulturelle Vielfalt Teil des gelebten Arbeitsalltags bei Henkel.
- Am Firmensitz in Düsseldorf sind Mitarbeiter:innen aus rund 90 Nationalitäten beschäftigt.
- Mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter:innen sind außerhalb Deutschlands beschäftigt. Über 43 Prozent der Mitarbeitenden stammen aus Wachstumsmärkten.
- Verschiedene Perspektiven, Kulturen und Denkweisen ermöglichen es uns, die Bedürfnisse der zunehmend vielfältigen Märkte und Interessenvertreter mit kreativen und innovativen Produkten, Dienstleistungen und Lösungen zu erfüllen.
LGBTQ+
- Henkel ist bestrebt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das allen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität offensteht.
- Henkel hat ein LGBTQ+-Netzwerk in mehreren Ländern und schafft mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten Bewusstsein für das Thema, zum Beispiel signalisiert das Unternehmen zum „Pride Month“ oder „Coming Out Day“ mit internen und externen Beiträgen und Aktivitäten seine Unterstützung für die LGBTQ+-Community.
- 2025 hat Henkel mit über 1500 Mitarbeitenden an 17 Pride-Paraden weltweit teilgenommen.
- Darüber hinaus ist Henkel Mitglied von Out Leadership, einem globalen LGBTQ+-Business-Netzwerk, das Einblicke und Informationen zum Thema LGBTQ+ bietet sowie wichtige Tools zur Verfügung stellt, um die Gleichberechtigung zu fördern.
Menschen mit Behinderungen
- Henkel fördert eine integrative Kultur, die den Fokus auf die Fähigkeiten und individuellen Talente von Menschen mit Behinderung legt.
- Über gezielte Programme, auch in unseren Wachstumsmärkten, möchten wir das Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zugänglich gestalten und gleiche Chancen für alle ermöglichen. Dabei achten wir auf individuelle Stärken und nicht auf Einschränkungen.
- Henkel arbeitet mit der NGO Disability:In zusammen, um ein inklusives Arbeitsumfeld für Menschen mit Behinderung in den verschiedenen Regionen zu schaffen.
Generationen
- Bei Henkel arbeiten mit Babyboomern, Gen X, Y und Z vier Generationen unter einem Dach.
- In 2025 zählten rund 4 Prozent der Henkel-Mitarbeitenden zur Baby Boomer-Generation, 34 Prozent zur Gen X, rund 50 Prozent zur Gen Y und knapp 12 Prozent zur Gen Z.
- Grundsätzlich fördert das Unternehmen über alle Generationen hinweg lebenslanges Lernen durch individuelle Weiterbildungsmaßnamen – zum Beispiel durch Mentoring und Netzwerke für Mitarbeiter:innen in unterschiedlichen Bereichen und Ländern, um den Wissenstransfer und einen Perspektivwechsel zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Mitarbeiter:innen zu fördern.
- Henkel bietet Mitarbeitenden aller Generationen umfangreiche Programme zur Erhaltung der physischen und mentalen Gesundheit an. Zudem helfen die Angebote der „Sozialen Dienste“ bei Herausforderungen in den unterschiedlichen Lebensphasen, beispielsweise wenn Mitarbeiter:innen Verantwortung für pflegebedürftige Verwandte übernehmen.