Top-Marken

Henkel will seine Top-Marken wie Loctite, Schwarzkopf und Persil weiter stärken. 

Top-Marken von Henkel

Die drei Top-Marken von Henkel: Loctite, Persil und Schwarzkopf

Loctite

Loctite ist die weltweit führende Marke für Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächenbehandlungen. Der Markenkern (Lock Tight = fest verschließen) steht seit Jahrzehnten für höchste Leistungsfähigkeit in Industrie und Haushalt. Die Premium-Produkte und Lösungen überzeugen mit ihrer schnellen, starken und dauerhaften Haftleistung sowohl Industriekunden als auch Konsument:innen in mehr als 130 Ländern weltweit. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die Innovationsstärke von Loctite – sie ermöglicht die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und Formulierungen für eine Vielzahl von Lösungen, insbesondere in Elektronik-, Automobil- und Flugzeugindustrie sowie in der herstellenden Industrie. Zudem bietet Henkel unter der Marke auch Lösungen für die alltäglichen Klebstoffarbeiten im Haushalt. Während Loctite in Deutschland insbesondere als Industriemarke bekannt ist, vertrauen Konsument:innen auf der ganzen Welt auf die breite Angebotspalette von Sekunden-, Alles- und Spezialklebern der Marke.

3 Gramm + 45 Minuten = 200 Tonnen: Der Loctite Moment

Für Erstaunen sorgte Loctite bei der Markteinführung seiner Hybridklebstoffe, die sowohl für Produktions- als auch für Wartungs- und Reparaturanwendungen zum Einsatz kommen. Die patentierte Technologie verbindet die wichtigsten Eigenschaften von Struktur-, Sekunden- und Epoxidklebstoffen: Bindungsstärke, schnelle Aushärtung und lange Haltbarkeit. Um die Leistungsfähigkeit dieser Produkte zu demonstrieren, wurden Kunden, Vertriebspartner und Medien aus verschiedenen Ländern zu speziellen Loctite-Events geladen. Hier wurden zunächst vor den Augen der Gäste drei Gramm eines Hybridklebstoffes S-förmig auf zwei Stahlblöcke aufgetragen. Nach einer Aushärtezeit von 45 Minuten wurden diese Blöcke als einzige Verbindung zwischen eine Lokomotive und Waggons gespannt. Mit dieser Klebestelle von gerade einmal 230 Quadratzentimetern zog die Lokomotive das Gesamtgewicht von über 200 Tonnen über die Schienen.

Wussten Sie schon …?

  • Loctite Klebstoffe kommen in den Flügeln von Passagierflugzeugen zum Einsatz. Hier gleichen sie als flüssige Unterlegscheibe minimale Unebenheiten aus und verbinden die beiden Flügelhälften.
  • In modernen Autos ersetzt das Kleben vermehrt das Schweißen. Loctite-Lösungen ermöglichen die dauerhaft feste Verbindung von Leichtbaumaterialien wie Aluminium und Kunststoffen mit Stahl.
  • Eine ganze Reihe von Loctite-Produkten steckt in Smartphones. Neben Klebstoffen kommen beispielsweise im Display eine Entspiegelungsbeschichtung, eine Anti-Schmutz-Beschichtung und eine Blendschutzschicht zum Einsatz.
  • In den späten 1980er Jahren brach ein Feuer in einem Fußballstadion in Großbritannien aus, bei dem viele Menschen Verbrennungen erlitten. Ein Arzt nutzte „Superglue“, um Haut für Hauttransplantationen zu verkleben.
  • Der gebrochene Panzer einer Schildkröte konnte mithilfe von Superglue der Marke Loctite wieder zusammengeklebt werden, nachdem diese aus dem Fenster im 2. Stock gefallen war. Auch die Flosse eines Koi-Karpfens konnte dank des Klebstoffes wieder befestigt werden.
  • Loctite-Materialien kommen vermehrt im 3D-Druck zum Einsatz und ermöglichen die additive Fertigung von Funktionsprototypen und Bauteilen. 

Schwarzkopf

Erfolgreiche Innovationen und eine konsequente geografische Expansion machen die Top-Marke Schwarzkopf von Henkel, die in mehr als 50 Ländern vertreten ist, zu einer der weltweit führenden Haarpflegemarken.

Heute besitzt Schwarzkopf über 1000 Patente im Bereich Haarkosmetik und -pflege. In den fünf globalen Forschungszentren entwickeln Haarexperten Produkte und Dienstleistungen, die eine Welt voll leuchtender Farben, vollendeten Stylings und perfekt gepflegten, gesunden Haaren schaffen.

Der Erfolg der Marke beruht dabei auf zwei Säulen: dem konsequenten Markenaufbau in allen Haarkategorien des Einzelhandel- und Friseurgeschäfts und einer erfolgreichen geografischen Expansion gleichermaßen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten, Afrika und Asien.

Schwarzkopf hilft täglich mehr als zwei Millionen Menschen dabei, die individuelle Schönheit des eigenen Haares zu entdecken und zu gestalten. Die Marke genießt nicht nur bei Friseuren, sondern auch bei Verbraucher:innen höchstes Vertrauen.

Von einer kleinen Drogerie zur Weltmarke

Vor 120 Jahren wurde mit der Eröffnung einer kleinen Drogerie der Grundstein für die Weltmarke Schwarzkopf gelegt. Liebe zum Detail und das Erstreben, perfekte Ergebnisse zu erzielen, sind bereits seit der Eröffnung des Handelsgeschäfts für „Farben, Drogen und Parfümerien” von Chemiker und Apotheker Hans Schwarzkopf 1898 in Berlin-Charlottenburg, in der Marke verankert.

Wussten Sie schon …?

  • Schwarzkopf hat zahlreiche Innovationen auf den Markt gebracht: 1903 das erste Pudershampoo, 1955 das erste Haarspray und 1972 das erste Pflegesystem aus Shampoo, Conditioner und Pflegekur.
  • 1921 hat Martha Schwarzkopf, Ehefrau des Schwarzkopf-Gründers Hans Schwarzkopf, nach seinem Tod das Unternehmen übernommen und wird somit zwei Jahre nachdem das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt wurde als eine der ersten Frauen selbst Geschäftsführerin. Eine Frau an der Spitze: Damit markiert sie nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Die Unternehmerin, Mutter, Ehefrau und Visionärin Martha ist zugleich auch Vorbild für eine ganze Generation von Frauen und Unternehmer:innen in Deutschland.
  • 2021 wurde das weltweit erste House of Schwarzkopf und der erste Direct-to-Consumer-Experience Store von Henkel in Berlin eröffnet. Das House of Schwarzkopf verbindet Geschichte, Handwerkskunst und Innovation in einem noch nie da gewesenen Store- und Salonkonzept.  Darüber hinaus gibt es ein virtuellen House of Schwarzkopf. Hier können Besucher:innen die Interaktionsmöglichkeiten des House of Schwarzkopf virtuell erkunden.
  • Das Wort „taften“ ist das Synonym für „das Haar mit Haarspray besprühen“.
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Schwarzkopf

Persil

Persil kann auf eine über 110-jährige Innovationsgeschichte zurückblicken: Vom revolutionären Einstieg als erstes selbsttätiges Waschmittel über die großen Fortschritte beim Energieverbrauch und Umweltschutz, bis hin zu den bedeutenden Entwicklungen bei der Dosierung und Verpackungsgestaltung. Als Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit leistet Persil dabei einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Der Erfolg der Marke basiert unter anderem auf fortwährenden Produktinnovationen und einem starken Fokus auf Qualität.

Ein Waschmittel schreibt Geschichte

Die Geschichte von Persil ist untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der Firma Henkel verbunden. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Wäschewaschen noch körperliche Schwerstarbeit, die Stunden, wenn nichts sogar Tage dauern konnte. Fritz Henkel hatte die Idee, den Waschalltag zu erleichtern und gründete 1876 die Firma Henkel & Cie. 1907 entwickelte er Persil, das weltweit erste selbsttätige Waschmittel. Das mühselige Waschen hatte ein Ende – und mit dem Siegeszug von Persil begann die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens.

Der Name Persil leitet sich von den zwei wichtigsten chemischen Grundstoffen des Produktes ab: Perborat und Silicat. Henkel hatte dadurch eine innovative Kombination von Wasch- und Bleichmittel in Pulverform entwickelt. So konnte die Wäsche von nun an durch einfaches Kochen und ohne Chlorbleiche hygienisch gereinigt werden. 1908 produziert Henkel bereits 4.700 Tonnen Persil. 1915 war es bereits die siebenfache Menge.

Wussten Sie schon …?

  • Persil war das erste selbststätige Waschmittel der Welt.
  • Der erste Werbespot im deutschen Fernsehen war von Persil: Am 3. November 1956 lief kurz vor der Tageschau der erste TV-Spot überhaupt für das Waschmittel.
  • Persil war in Sachen Werbung von Anfang an Vorreiter: Am 6. Juni 1907 erscheint die erste Persil-Anzeige in der Düsseldorfer Zeitung. 1908 schickte Henkel in Berlin ein „Promotionsteam“ mit überdimensionalen weißen Schirmen auf die Straße – alle strahlend weiß gekleidet. Von 1922 bis in die 1960er Jahre wirbt die „Weiße Dame“ auf Plakaten und Emailleschildern für das Waschmittel. Eine weitere spektakuläre Aktion waren „Himmelsschreiber“, die mit Flugzeugen den weißen Persil-Schriftzug an den Himmel über verschiedenen deutschen und europäischen Städten schrieben.
  • Persil ist in mehr als 60 Ländern weltweit erhältlich. Dazu kommen weitere Länder, in denen die von Persil bekannte Premium-Qualität unter anderen, lokalen Markennamen vertrieben wird, z.B. „Le Chat“ in Frankreich oder „Dixan“ in Italien. Seit 2015 ist die Waschmittelmarke als „Persil ProClean“ auch in den USA erhältlich.
  • In Deutschland werden pro Tag mehr als 5 Mio. Wäschen mit Persil gewaschen.
  • Die Markenbekanntheit von Persil in Deutschland beträgt fast 100 Prozent.

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