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Nachhaltigkeitsstrategie

Wir schaffen mehr Wert für unsere Kunden, Verbraucher, Nachbarn sowie unser Unternehmen – und reduzieren gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck. Diese Idee steht im Mittelpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie und den damit verbundenen ambitionierten Zielen.

Für lange Zeit schienen Wachstum und Ressourcenverbrauch untrennbar Hand in Hand zu gehen. Eine steigende Bevölkerungszahl und höherer Lebensstandard – das bedeutete stets, mehr Ressourcen der Erde zu verbrauchen. Dieser Trend wird sich so schnell nicht ändern. Experten schätzen, dass die  Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 9 Milliarden wächst. Damit steigt auch der Ressourcenbedarf weiter, da natürliche Rohstoffe wie fossile Brennstoffe oder auch Wasser sehr viel schneller verbraucht werden, als sie neu auf unserem Planeten entstehen.

Diese Entwicklungen stellen einerseits große Herausforderungen für die Zukunft dar. Gleichzeitig bieten sie jedoch vielfältige Chancen, denn Innovationen und Ideen, mit denen aus weniger Ressourcen mehr erreicht wird, sind ein Schlüssel für nachhaltigeres Wirtschaften. Gefragt sind Produkte und Lösungen, die es den Menschen ermöglichen ein gutes Leben zu führen und gleichzeitig weniger Ressourcen zu verbrauchen. Genau dieser Ansatz steht im Kern der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel, denn wir suchen nach neuen Wegen für mehr Wachstum und Lebensqualität – ohne dabei den Verbrauch stetig zu steigern. Oder mit anderen Worten: Wir schaffen mit unseren Produkten und Lösungen mehr Wert bei einem gleichzeitig reduzierten ökologischen Fußabdruck.

Werte & Definition

Dreifach effizienter bis 2030

Unser Beitrag in sechs Fokusfeldern

Wir konzentrieren unsere Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette in sechs Fokusfeldern, die die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung in Relation zu unserem Handeln setzen. Innovationen und das Schaffen von mehr Wert mit weniger Ressourcen sind wesentliche Faktoren wenn es darum geht, nachhaltig zu wirtschaften ohne die Lebensqualität der Menschen einzuschränken. In diesen sechs Fokusfeldern treiben wir mit unseren Produkten und Prozessen Fortschritte entlang der gesamten Wertschöpfungskette voran. Die Fokusfelder haben wir in zwei Dimensionen gegliedert, „mehr Wert schaffen“ und „Fußabdruck reduzieren“. Um unsere Strategie erfolgreich umzusetzen und unsere Ziele zu erreichen, müssen sich beide Dimensionen im täglichen Denken und Handeln unserer 53.000 Mitarbeiter sowie in unseren Geschäftsprozessen widerspiegeln.









Unsere Fokusfelder sind in zwei Dimensionen geteilt: „mehr Wert schaffen“ und „Fußabdruck reduzieren“. In den Bereichen „Sozialer Fortschritt“, „Gesundheit und Sicherheit“ und „Leistung“ wollen wir die Wertschöpfung erhöhen. In den Bereichen „Energie und Klima“, „Materialien und Abfall“ und „Wasser und Abwasser“ wollen wir unseren Ressourcenverbrauch und somit den ökologischen Fußabdruck unserer Geschäftstätigkeit und Produkte weiter reduzieren.

Relevante Themen ermitteln sowie Erkenntnisse und Perspektiven gewinnen

Um die für unsere Geschäftstätigkeit und Berichterstattung relevanten Themen zu ermitteln und einzuordnen, erfassen und bewerten wir mithilfe verschiedener Instrumente und in einem stetigen Prozess Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Entwicklung. So beurteilen wir die Bedeutung der Themen für das Unternehmen, die Umwelt und Gesellschaft und damit auch für unsere Stakeholder. Der Dialog mit unseren Stakeholdern hilft uns, Erkenntnisse und Perspektiven außerhalb unseres Geschäfts zu gewinnen und ein gemeinsames Verständnis von Prioritäten und Herausforderungen zu fördern. Berücksichtigung finden auch die Kriterien verschiedener finanz- und nachhaltigkeitsorientierter Ratings sowie die Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Die Ergebnisse dieses Prozesses lassen sich in sechs Fokusfelder gliedern, die wir in einer Materialitätsbetrachtung identifiziert haben. In diesen Fokusfeldern wollen wir durch unsere Geschäftstätigkeit weltweit entlang der Wertschöpfungskette eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.