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02.09.2020

Inspirierende Stories von unseren Kollegen in Zeiten einer globalen Pandemie

Gute Taten aus aller Welt

Weltkarte, welche Mitarbeiter von Henkel aus den Inspirierenden Corona-Story-Beispielen zeigt

   

Seit ihrem Ausbruch hat die Corona-Krise globale Auswirkungen, die auch heute noch für uns allgegenwärtig sind. Masken, physische Distanz und Hygienevorschriften sind inzwischen Teil unseres Alltags geworden. Gerade als das Virus begann sich auszubreiten, mussten alle bei Henkel lernen, damit umzugehen. Mitarbeiter aus allen Regionen und Unternehmens­bereichen erzählten ihre inspirierenden Geschichten darüber, wie sie ihren Kollegen, der Öffentlichkeit oder dem Unternehmen in der Krise geholfen haben. Wir haben ein paar Beispiele gesammelt.

Deutschland: Mit der zunehmenden globalen Ausbreitung des Coronavirus wurden Desinfektionsmittel jeglicher Art zu einer Mangelware. Um eine lokale Lösung dafür zu finden und um Krankenhäuser und Einrichtungen in der Nähe unseres Hauptsitzes in Düsseldorf zu unterstützen, hat sich ein interdisziplinäres Team von rund 25 Henkel-Mitarbeitern aus den Bereichen Adhesive Technologies, Beauty Care, Einkauf, Supply Chain und Infrastructure Services zusammengetan, um 50.000 Liter Handdesinfektionsmittel herzustellen. Nicht die einfachste Aufgabe für ein Unternehmen, das normalerweise keine Desinfektionsmittel im Produktportfolio hat. Doch durch eine hervorragende Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche gelang es den Kollegen, eine Klebstoffproduktionslinie in Düsseldorf für die Herstellung von Desinfektionsmitteln umzurüsten. Der gemeinsame Nenner und die Motivation für alle an Bord: Anderen zu helfen.


Nordamerika: Was tun, wenn man etwas dringend braucht, es aber nicht einfach so verfügbar ist? Man macht es einfach selbst! Genau das taten auch diese beiden Henkel-Mitarbeiter in Nordamerika, als sie vor der Herausforderung standen, Mitarbeiter beim Betreten der Standorte zu untersuchen. Sie verbesserten ihre Erfassungsmethoden, indem sie neue Verfahren entwickelt haben, mit denen man die Temperatur einer Person testen kann, ohne die Vorschriften für die anderthalb-Meter-Abstandsregelung zu verletzen. Inspiriert davon, ihre Kollegen zu schützen, entwickelten Mitarbeiter von Kalifornien bis Connecticut hierfür kreative Lösungsansätze.


Italien: Vom Coronavirus besonders hart getroffen wurde Italien. Nach wochenlanger Arbeit von zu Hause aus, begann das Team der Unternehmenskommunikation um Cecilia de Guarinoni Richtlinien und Sicherheitsanweisungen zu kommunizieren, sobald mehr Kollegen ins Büro zurückkehren konnten. Anstatt nur die gängigen Kommunikationskanäle wie etwa die Bildschirme an den Standorten zu nutzen, ging das Team die Extrameile, um wirklich alle Mitarbeiter zu erreichen: „Unsere Idee war, dass jeder Teil des Mailänder Gebäudes, nach einer so harten und beängstigenden Zeit, auf freundliche Art und Weise mit den Mitarbeitern kommuniziert und ihnen durch Wortspiele etwas Spaß bereitet“, so Cecilia. Gesagt, getan: Bald waren Schilder überall zu finden: an Aufzugstüren und Bürotüren, in den Fluren und an den Wänden. Diese Schilder dienen als eine kleine, humorvolle Mahnung für alle, sich zu schützen.

Leo Li, Standortleiter des Minhang-Standorts in Shanghai

Leo Li, Standortleiter des Minhang-Standorts in Shanghai

Minhang, China

Während des Feiertags zum chinesischen Neujahrsfest standen alle produzierenden Unternehmen still, was zu einem Lockdown der Branche führte. Der Standort in Minhang war aber der erste, der in China zehn Tage vor dem von der chinesischen Regierung festgelegten offiziellen Starttag wiedereröffnet wurde. Der Grund: Unternehmen, die an lebenswichtige Betriebe liefern, so wie unser Standort in Minhang an die Lebensmittelindustrie, wurden als Ausnahmefälle eingestuft. Nach der Wiedereröffnung des Standorts begannen Standortleiter Leo Li und sein Fertigungsteam sofort mit der Ausführung von Kundenaufträgen in der Konservendosenindustrie.

Vai Lolohea, Safety, Health and Environment  Quality Advisor am Standort East Tamaki, Neuseeland

Vai Lolohea, Safety, Health and Environment  Quality Advisor am Standort East Tamaki, Neuseeland

East Tamaki, Neuseeland

In den ersten Tagen des Lockdowns in Neuseeland war es fast auf der ganzen Welt unmöglich, Desinfektionsmittel zu beschaffen. Vai Lolohea, Safety, Health and Environment Quality Advisor am Standort East Tamaki in Neuseeland, arbeitete unermüdlich daran, die lokalen Krisenmanagement-Teams zu unterstützen und sicherzustellen, dass das Produktionsteam von Henkel Adhesive Technologies unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit und des psychischen Wohlbefindens betreut wurde. Vai Lolohea untersuchte und unterstützte die Herstellung einer kleinen Charge eines Desinfektionsmittels nach WHO-Rezeptur, dass das Produktionsteam in sehr stressigen Zeiten verwenden sollte. Gleichzeitig sorgte sie dafür, dass die Teams für Beauty Care und Laundry & Home Care über Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel verfügten – einige von ihnen stammten von Henkel Japan.

Dušan Antonijević, Werkleiter von Henkel in Kruševac, Serbien

Dušan Antonijević, Werkleiter von Henkel in Kruševac, Serbien

Kruševac, Serbien

Sehr vorausschauend führte der Werkleiter von Henkel Kruševac, Dušan Antonijević, sein Team  durch die Krise. Obwohl Henkel Serbien auf viele Schwierigkeiten stieß, schaffte er es, das Team zusammen und bei guter Laune zu halten. Er sorgte für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und dafür, dass die Betriebsabläufe und der Standort gegen alle Widrigkeiten aufrechterhalten werden konnten. Der Standort bot trotz aller Schwierigkeiten eine ununterbrochene Versorgung aller 37 Märkte. Henkel Serbien wurde von der serbischen Handelskammer und von der Stadt Kruševac mit Danksagungen für den Beitrag und das Engagement während der Pandemie ausgezeichnet.

Reshnee Baboolall, Quality Manager für Adhesive Technologies in Alrode, Südafrika

Reshnee Baboolall, Quality Manager für Adhesive Technologies in Alrode, Südafrika

Alrode, Südafrika

Als das Coronavirus Südafrika traf, gab es dort kaum noch Handdesinfektionsmittel zu kaufen. Reshnee Baboolall, Quality Manager für Adhesive Technologies in Alrode, Südafrika, hatte daraufhin die Idee, im Alrode-Labor für Klebstofftechnologien selbst Desinfektionsmittel zu entwickeln und herzustellen. Als ausgebildete Mikrobiologin verfügt sie über das Wissen, wie diese Produkte zu formulieren sind. „Ich beschloss daher, eine Formel zu entwickeln, die ich dann von einem externen Labor testen ließ. Das Labor bestätigte schnell die Wirksamkeit des Produkts,“ sagt Reshnee. Das Handdesinfektionsmittel wurde an alle Mitarbeiter und ihre Familien verteilt.

Manuela Herrera, Brand Manager Color in Bogotá, Kolumbien

Manuela Herrera, Brand Manager Color in Bogotá, Kolumbien

Bogotá, Kolumbien

Als in Kolumbien der Lockdown verhängt wurde und viele Menschen zu Hause festsaßen, hatte Manuela Herrera, Brand Manager Color, eine besondere Idee für diejenigen, die ihre Friseure nicht erreichen konnten und improvisieren mussten: Sie startete eine Colorierungs-Kampagne für zu Hause. Manuela nutzte ihre unternehmerische Denkweise, um eine Instagram-Kampagne zu starten, bei der eine lokale Berühmtheit als Botschafterin auftrat. Als sie 300 Teilnehmer erreichte, hörte sie damit jedoch nicht auf. Stattdessen beschloss Manuela, ein weiteres Video zu drehen, und wandte sich an eine andere, viel beachtete lokale Berühmtheit: Carolina Cruz Osorio, ein kolumbianisches Model. Dieses zweite Anleitungsvideo verzeichnete große Erfolge und erreichte über 720.000 Aufrufe.

Mauro Aguilar Alvarado, Maintenance Supervisor im Bereich Adhesive Technologies in Monterey, Mexiko

Mauro Aguilar Alvarado, Maintenance Supervisor im Bereich Adhesive Technologies in Monterey, Mexiko

Monterey, Mexiko

Selbst mit der Hälfte seines Fachtechniker-Teams zu Hause konnte Mauro Aguilar Alvarado, Maintenance Supervisor im Bereich Adhesive Technologies in Mexiko, ein ausgezeichnetes Leistungsniveau in der Wartungsabteilung aufrechterhalten. Neben seiner Tätigkeit im Werk Monterrey trug sein technisches Fachwissen dazu bei, einige Situationen zu lösen, die während der Wiederaufnahme des Betriebs am Standort Santa Catarina auftraten. Mauros Kollegen sagen jedoch, seine beste Eigenschaft sei sein Engagement für alle Mitarbeiter des Werks und berichten, dass er einer der Menschen ist, die die Dienstleistungseinstellung seiner Abteilung sehr ernst nehmen. Er sei stets offen, um nach Lösungen für die verschiedenen Probleme zu suchen, die jeden Tag auftauchen, und er habe immer ein Lächeln im Gesicht, das den Menschen um ihn herum Freude bereitet. Sein Verantwortungsgefühl sei so ausgeprägt, dass es für ihn keine Zeitpläne gibt, und damit war die gegenwärtige Situation keine Ausnahme.

Ray Score, Finance Manager in Detroit, Michigan

Ray Score, Finance Manager in Detroit, Michigan

Detroit, Michigan, USA

Ray Score, Finanzmanager, ist ehrenamtlicher Mitarbeiter am Pope Francis Center in Detroit, Michigan. Das Zentrum bietet Obdachlosen in Detroit warme Mahlzeiten, Waschmöglichkeiten, Duschen, medizinische Versorgung und Rechtsberatung. All das war unter Einhaltung der physischen Distanzierungsregeln nur schwer aufrecht zu erhalten. „Als ich sah, wie wirkungsvoll und wertvoll die Dienste für die Menschen sind, denen sie helfen, wurde ich inspiriert, den MIT-Zuschuss zu beantragen“, sagt Ray. Der Zuschuss der Henkel-Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) ermöglichte es dem Zentrum, seine Dienste zu einer Zeit anzubieten, als sie am dringendsten benötigt wurden. Ray und andere Freiwillige halfen tatkräftig, das Zentrum offen zu halten. Sie verlegten ihre Dienste nach draußen, um physische Distanz zu ermöglichen, wo sie vorverpackte Mahlzeiten, tragbare Toiletten im Freien sowie Handwaschstationen und Duschen zur Verfügung stellten. „Ich bin dankbar und berührt von dem Engagement von Henkel und dem Wunsch, die Gemeinden, in denen wir arbeiten und leben, zu unterstützen – besonders in einer Notsituation wie dieser.“

Debbie Wehler, Key Account Manager des Kunden für Nordamerika, und Gary Humble, Technischer Leiter des Kunden

Debbie Wehler, Key Account Manager des Kunden für Nordamerika, und Gary Humble, Technischer Leiter des Kunden

Indiana, USA

Von Autos zu Ventilatoren: Das Werk eines Automobilkunden schaltete seine Getriebe um, um bei der Herstellung von Beatmungsgeräten für den medizinischen Sektor zu helfen, und wandte sich an Henkel Adhesive Technologies mit der Bitte um Unterstützung und dringende Lieferungen. Die Henkel-Mitarbeiter Gary Humble, Technischer Leiter, und Debbie Wehler, Key Account Managerin, arbeiteten eng mit den Kollegen des Elektronik- und Industrieteams zusammen, um auf deren Fachwissen im Bereich medizinischer Klebstoffe zurückzugreifen und schnell mit neun Produkten zu füllen, die für die Produktion von Beatmungsgeräten benötigt werden. „Unser Team arbeitete daran, die Produkte zu beschaffen und zu genehmigen und die Anlage zügig in Betrieb zu nehmen. Sie leisteten außerdem umfangreiche Hilfe bei der Beantwortung technischer Fragen und bei der Distribution für die Lieferung“, sagt Debbie. Weniger als einen Monat nach der Bekanntgabe seiner Pläne lieferte unser Kunde die ersten Beatmungsgeräte an Feldkrankenhäuser, die von der U.S. Federal Emergency Management Association eingerichtet wurden.

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