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27.11.2019

Smarte Lösungen für jeden Lebensbereich

„Hey Siri, ist eigentlich noch Persil da?“

        

Wer hätte nicht gerne einen persönlichen Assistenten, der auf Zuruf Musik spielt oder Fragen beantwortet? Siri* und Alexa sind inzwischen zwar bereits zu alten Bekannten geworden, aber trotzdem werden sie nur selten ohne ein schamvolles Schmunzeln bedient. Insbesondere Zuhause macht es richtig Spaß, Schaltungen über die Sprachsteuerung zu aktivieren und sich selbst anderen Dingen zu widmen. Unser Interagieren mit der Welt der Technik hat damit seit Einzug des Internets die dritte Evolutionsstufe erreicht: Während ab etwa 1984 digitale Ziele mithilfe der Computermaus angewählt wurden, war das Benutzermodell der Wahl ab circa 2004 die Eingabe via Touch-Display. Ungefähr seit 2015 etablieren sich sprachbasierte Eingabemodelle in den verschiedensten Anwendungen – und erleichtern das Navigieren, Texten und mehr, wenn man keine freie Hand hat. Sprachassistenten können somit maßgeblich dazu beitragen, auch unseren Wohnkomfort erhöhen. Was sagen eigentlich die Sprachassistenten zum Thema Smart Home? Siri lernt von Wikipedia, wir lernen von Siri:

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.
Unter diesen Begriff fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lichtquellen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Wasch­maschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungs­elektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten).
Von einem Smart Home spricht man insbesondere, wenn sämtliche im Haus verwendeten Leuchten, Taster und Geräte untereinander vernetzt sind, Geräte Daten speichern und eine eigene Logik abbilden können. […]

Quelle: Wikipedia

Neben dem Ausbau des sprachbasierten Benutzermodells gilt auch die fünfte Generation des Mobilfunknetzes – 5G – als Treiber für die Entwicklung des Smart Home-Marktes. 5G kann 100 Mal mehr Datenvolumen verarbeiten und ermöglicht damit eine neue Art von Kommunikation in Echtzeit. Die Konnektivität von Geräten und Technik im Haus bildet eine Grundvoraussetzung für alle Arten von Smart Home-Anwendungen. Grundsätzlich lassen sich drei Bereiche unterscheiden, welche alle ineinandergreifen können: Hausautomation, Gebäudesicherheit und Energiemanagement. Die effizientere Nutzung von Strom und Wärme ist dabei der zentrale Treiber für die Entwicklung des Smart Home-Marktes, aber Hand aufs Herz – insbesondere die Automatisierung kleinerer Aufgaben im Alltag lockt mit vielversprechenden Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu digitalisieren. Nach Hause kommen, das Garagentor öffnet sich im richtigen Moment, der Weg zur Tür wird beleuchtet und die Wäsche ist gleich fertig – smart, wenn das Zuhause mitdenkt.

* Der Name Siri ist übrigens eine Abkürzung für Speech Interpretation and Recognition Interface.

1. Komfortabel, weil smart: So, wie du es willst

Es sind wie so oft die kleinen Dinge, die unsere Lebensqualität verbessern können. Typische Smart Home-Anwendungen sind nicht etwa komplexe Zukunftsszenarien wie Drohnen, die Gemüsekisten auf den Balkon liefern, sondern meist unscheinbare, smarte Alltagshelfer, die uns automatisiert Routinearbeiten abnehmen. Die Steigerung unseres Wohnkomforts findet sich in verschiedensten Anwendungen in den Bereichen Haus und Garten, Gesundheit, Kosmetik und natürlich Entertainment wieder. Auch Henkel hat einige Pilotprojekte im Bereich Smart Home auf den Markt gebracht.

Der erste lernfähige Insektenschutz

Schläfst du im Sommer gerne mit geöffneten Fenstern? Warme Sommertage mit anschließenden Gewitterperioden bescheren lästigen Stechmücken ideale Bedingungen – ein vorhersehbares Problem ohne zufriedenstellende Lösung. Henkel hat hierzu einen smarten Lösungsansatz auf den Markt gebracht: Das Produkt HomeControl ist ein elektronischer Zerstäuber für Insektenschutzmittel, der an einer Steckdose angebracht und über eine dazugehörige App gesteuert wird. Das Raffinierte: Mithilfe einer Schnittstelle zu einem Wetterdienst, der auch eine Vorhersage zum Mückenaufkommen trifft, und individueller Vorgaben – beispielsweise der Raumgröße –, berechnet HomeControl die notwendige Dosis, um Mücken so zuverlässig wie möglich und mit so wenig Wirkstoff wie nötig fernzuhalten. Richtig smart daran ist, dass der Zerstäuber lernfähig ist und auf Basis der Nutzererfahrungen auch ohne die App verwendet werden kann.

Geschirrspülen 2.0: So einfach wie noch nie

Das Ein- und Ausräumen von Geschirr bleibt uns vorerst leider nicht erspart – aber für das Auspacken und Einlegen von Tabs, die Dosierung von Klarspüler und die Zugabe von Spülmaschinenreiniger hat Henkel testweise eine smarte Alternative entwickelt: Somat Smart ist ein Multifunktions-Dosiergerät, das automatisch und zur richtigen Zeit eine individuell abgestimmte Geschirrspülmittel-Dosierung freigibt. Das Gerät ist so groß wie ein Teller und passt damit in jede handelsübliche Spülmaschine, ohne viel Platz einzunehmen. In den drei Kammern ist ausreichend Spülmittel und Maschinenreiniger für etwa zwei Monate, sodass neben einigen Handgriffen auch Verpackungsmüll eingespart wird. Tiefenreinigung und Tiefenentspannung in einem: Über die dazugehörige App können über 15 personalisierte Modi für die maximale Reinigungsleistung eingestellt werden – zum Beispiel Tee-Modus gegen fiese Teeränder in den Lieblingstassen. Auf dem Smartphone-Display taucht auch alltagstauglich eine Benachrichtigung auf, wenn eine (recycelbare) Nachfüllpackung bestellt werden muss. Und es geht noch bequemer: Somat Smart kann auch einfach via Alexa oder Google Home gesteuert werden.

Mit allen Wassern gewaschen: Smarter Hausputz

Die eigenen vier Wände sauber zu halten ist das heutige Sinnbild der Sisyphus-Arbeit. Insbesondere das Wischen der Böden nimmt viel Zeit in Anspruch – häufig ist neben der Dosierung von Putzmittel und dem Durchwischen auch das Umräumen der Wohnung und manchmal auch ein vorheriges Staubsaugen für ein optimales Reinigungsergebnis notwendig. Umso lästiger, wenn der saubere Zustand nur von kurzer Dauer ist und die ganze Prozedur auch noch wöchentlich anfällt. Gemeinsam mit Ecovacs Robotics, einem Spezialisten für Haushaltsroboter, sorgt Henkel auch hier für einen smarten Ausweg: Ein spezielles Reinigungsmittel sorgt als Zusatz in den Wassertanks der Saug- und Wischroboter für ein noch besseres Reinigungsergebnis. Der Roboter erkennt durch smarte Sensortechnologie Hindernisse sowie Untergründe im Raum und passt die Reinigungsleistung entsprechend an. Die dazugehörige App erlaubt dank Smart Navi 2.0 Technologie eine exakte Planung der Reinigungsfahrten mithilfe einer Wohnungskarte. Der Roboter agiert dabei weitestgehend autonom: Bei Bedarf findet der smarte Alltagshelfer seinen Weg zur Akkuladestation allein und nimmt die Arbeit anschließend wieder auf. Die Taktung kann vom Verbraucher individuell festgelegt werden – je nach Raumgröße reicht der Wassertank wochenlang für den automatisierten Hausputz.

2. Smart und sicher: Verlass dich darauf

Wer kennt es nicht: Die innere Unsicherheit, ob man die Herdplatte wirklich ausgeschaltet hat? Oder das mulmige Gefühl, die eigenen vier Wände wochenlang unbewacht zu lassen, wenn man sich eigentlich auf den verdienten Urlaub freuen möchte? Durch die Vernetzung moderner Sensorik im Haus mit Steuerungssystemen, auf die mobil zugegriffen werden kann, gehören diese Sorgen der analogen Vergangenheit an. Viele Smart Home-Systeme ermöglichen die Bereitstellung wichtiger Informationen über das eigene Haus in Echtzeit – und sorgen damit für ein sicheres Lebensgefühl auch aus der Ferne. Beispielsweise können Bewegungs- und Rauchmelder, Feuchtigkeitssensoren und Thermostate Einbrüche, Brände und Wasserschäden frühzeitig erkennen und melden. Somit zahlt eine Erhöhung der Gebäudesicherheit auch auf den wahrgenommenen Wohnkomfort ein durch das gute Gefühl, dass Zuhause alles unter Kontrolle ist.

3. An und aus: Smart Energie gespart

Zu wirklich smarten Energiesparern werden die eingesetzten Geräte erst dadurch, dass sie untereinander und mit Internetdiensten interagieren. Viele Smart Home-Anwendungen wurden zunächst als Insellösungen mit eigener App entwickelt. Wenn diese alle zusammenarbeiten, können beispielsweise Wetterprognosen und Sensoren zum Messen der Außentemperatur in Timing und Kalkulation der perfekten Innentemperatur einbezogen werden. Aber was, wenn das Beleuchtungs- und das Heizungssystem von verschiedenen Herstellern sind oder mit unterschiedlichen Funkstandards arbeiten? Für die Vernetzung der einzelnen Software- und Hardwarekomponenten gibt es neben Systemen der großen Marken auch herstellerunabhängige Steuerungsportale, die eine Kopplung verschiedener Geräte ermöglicht. Dabei wird eine einfache Handlungskette vorprogrammiert, die dann automatisiert abläuft. So kann beispielsweise das Einschalten von Heizung und Licht abhängig von der Außentemperatur und dem Terminkalender des Smartphones gesteuert werden – und das Haus ist an kalten Tagen pünktlich zur Ankunft hell und angenehm temperiert. Für den Durchblick ist eine Zentralsteuerung daher ratsam – getreu dem Motto: Einer für alle.

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