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Intelligente Verpackungslösungen

Bei Henkel handeln wir nach den Grundsätzen „vermeiden, vermindern und wiederverwerten“, um Abfall und somit negative Umweltauswirkungen durch Verpackungen zu minimieren.

  • Vermeiden, vermindern, wiederverwerten
  • Weniger Verpackung und Abfall
  • Bessere Verpackungen
  • Ermöglichung einer Kreislaufwirtschaft

Die Funktionen der Verpackungen unserer Produkte sind vielfältig, sie dienen der Hygiene, sichern die Unversehrtheit der Produkte, schützen sie vor äußeren Einflüssen, bieten Platz für wichtige Verbraucherinformationen und spielen durch ihr Design sowie das Erscheinungsbild eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Verpackungsmaterial zu reduzieren oder gänzlich zu vermeiden, ist der beste Weg, um Abfall und somit negative Umweltauswirkungen zu minimieren. Ressourcen werden geschont, wenn sie so lange wie möglich im Kreislauf der Wirtschaft gehalten werden. Bei Henkel arbeiten wir an intelligenten Verpackungslösungen und behandeln Verpackungen mit den Grundsätzen: vermeiden, vermindern, wiederverwerten. Diese unternehmensweiten Prinzipien haben wir in folgenden Bereichen konkretisiert: 

Unser Ziel ist, die Menge an Verpackungsmaterial in dem gesamten Produktlebenszyklus zu reduzieren, ohne die Qualität, Leistung oder Sicherheit unserer Produkte zu beeinträchtigen.

Unser konkretes Ziel, für das Verpackungsgewicht in allen Unternehmensbereichen, sind 20 Prozent Verringerung bis 2020, verglichen mit dem Basisjahr 2010. Unsere Verpackungsingenieure arbeiten kontinuierlich, zusammen mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette an intelligenten Verpackungslösungen. So können führende Designtechniken, moderne Produktionstechnologien und fortschrittliche Materialien in den Entwicklungsprozess einfließen. Zum Beispiel kooperieren wir fortwährend mit externen Forschungseinrichtungen, um neue Verpackungsformate zu entwickeln, die den Konsumenten mit weniger Material gleichbleibende Qualität bieten. Neben der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen setzen wir auch auf Kooperationen mit Partnern wie UPM Raflatac: die Teilnahme an Verfahren wie deren RafCycle® ermöglicht es uns, noch mehr Abfall zu recyceln.

Papier und Karton sind die am weitesten verbreiteten Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Wir wollen den Einsatz dieser Werkstoffe kontinuierlich erhöhen. Des Weiteren testen und bewerten wir auch neue Verpackungsmaterialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe wären wünschenswert, bislang sind diese allerdings nicht in der Lage, die hohen Anforderungen zu erfüllen, die wir an unsere Verpackungsmaterialien stellen, besonders auf Grund ihrer Haltbarkeitsdauer. Dennoch verfolgen wir die Entwicklung auf diesem Sektor aufmerksam und suchen aktiv nach geeigneten Materialien und Einsatzmöglichkeiten. Für andere neue Verpackungsmaterialen wie zum Beispiel, Biokunststoffe deren Kunststoff-Polymere auf Rohstoffen basieren, die aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden gibt es bereits Anwendungsmöglichkeiten. Wir arbeiten gemeinsam mit Partneruniversitäten und Rohstofflieferanten, um mögliche biobasierte Materialien zu identifizieren, und setzen uns aktiv für deren Weiterentwicklung ein. Zusammen bewerten wir, wo der Einsatz von Biopolymeren als Verpackungsmaterialien unter technischen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll ist und stellen mit Hilfe von Lebenszyklusanalysen geringere Umweltauswirkungen im Vergleich zu rohölbasierten Materialien sicher. Das nachhaltige Verpacken ist schon lange ein Thema bei Henkel. Bereits in den 1990er Jahren wurde beschlossen, die Verwendung von PVC in Verpackungen zu reduzieren. Heute verwenden wir PVC nur in wenigen Ausnahmefällen (bei weniger als einem Prozent unserer Verpackungen), für die bis jetzt noch keine funktionsfähige Alternative besteht und unser Ziel ist nach wie vor die vollständige Eliminierung von PVC aus unserem Verpackungsmaterial.

Um geschlossene Kreisläufe aufzubauen, sollen die Materialien unserer Verpackungen nach ihrer Verwendung als Ressource für Recycling und/oder Wiederverwendung nutzbar sein. Wir setzen daher auf Verpackungsmaterialien, für die öffentliche Recyclingsysteme existieren beziehungsweise die, falls vorhanden, mit den jeweiligen regionalen Sammel- und Recyclingsystemen kompatibel sind. So unterstützen wir zum Beispiel lokale Sammelsysteme wie den „ Grünen Punkt“ in Deutschland.

Wir konzentrieren uns grundsätzlich auf Monomaterialien, die besonders effizient recycelt werden können und informieren unsere Kunden und Verbraucher, in dem wir auf allen Verpackungen die hauptsächlich verwendeten Materialien und ihre Recyclingfähigkeit ausweisen. Mehr als 300 Millionen Verbraucher wollen wir, zum Beispiel durch Aktionswochen und kulturelle Events, von Informationen zum Thema Recycling erreichen und auch unsere Mitarbeiter weltweit wurden durch gezielte Informationen für das Thema sensibilisiert.

Neben unseren primären Verpackungen, arbeiten wir auch bei den sekundären und tertiären Verpackungen bewusst auf die Erreichung unserer Ziele hin. Wir kooperieren mit Lieferanten und Industriepartnern, um die Menge an Sekundärverpackung (Umverpackungen) zu reduzieren, zum Beispiel durch wiederverwendbare Transportverpackungen. Unsere Transportverpackungen werden so entwickelt, dass Paletten und Container optimal gepackt werden können. Wir reduzieren Transport- und Umverpackungen soweit wie möglich und achten gleichzeitig auf die Stabilität des eingesetzten Packmaterials um einen unbeschadeten Transport zu gewährleisten und unsere Lastkraftwagen sowie Güterwaggons hinsichtlich Volumen und Gewicht optimal packen zu können. Für industrielle Kunden stehen Mehrwegsysteme zur Verfügung, zum Beispiel wiederverwertbare Transportcontainer und Umverpackungen, welche ein großes Potential bei der Einsparung von CO2 haben. 

Bei all unseren Verpackungen wird auf Grund derer positiver Eigenschaften oft auf Verpackungen aus Papier gesetzt, diese bestehen bereits zum größten Teil aus recyceltem Material. Wenn Frischfasern notwendig sind, streben wir an, dass diese aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Als Unterzeichner einer Initiative des Consumer Goods Forum gegen die weltweite Abholzung von Wäldern und für den Schutz der Biodiversität hat Henkel sich verpflichtet, individuell wie auch gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen, um die globale Entwaldung zu stoppen und das Ziel „Null Netto-Entwaldung bis 2020“ zu erreichen.