Produktinnovationen

Unsere Produkte tragen dazu bei, Lebensqualität und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.

  • Nachhaltigkeitsbewertung im Henkel-Innovationsprozess

  • Fortschritte messen und steuern

  • Beiträge unserer Marken und Technologien stärken

Um die Produktentwicklung von Beginn an im Sinn unserer Nachhaltigkeitsstrategie zu steuern, haben wir Kriterien zur Nachhaltigkeitsbewertung seit 2008 im Henkel-Innovationsprozess systematisch verankert. Das heißt, unsere Forscher:innen müssen an einem bestimmten Punkt aufzeigen, welche konkreten Vorteile ihr Projekt in Bezug auf Produktleistung, Mehrwert für die Kunden und Verbraucher sowie gesellschaftlichen und sozialen Nutzen bietet („mehr Wert“). Zudem müssen sie darlegen, wie es zu einem geringeren Ressourcenverbrauch beiträgt („geringerer ökologischer Fußabdruck“). Außerdem prüfen wir je nach Produktkategorie und markt, ob wir bestimmte Produkteigenschaften wie Verträglichkeit, eine optimierte Verpackung oder ökologische Vorteile durch geeignete (Umwelt-)Label unterstreichen können. 

Mithilfe von Lebenszyklusanalysen und unserem langjährigem Wissen zum Thema Nachhaltigkeit analysieren unsere Fachleute den gesamten Lebensweg unserer Produkte. Denn nur die Betrachtung des Gesamtsystems stellt sicher, dass die getroffenen Maßnahmen zu einem insgesamt verbesserten

Nachhaltigkeitsprofil unserer Produkte führen. So bewerten wir bereits während der Produktentwicklung, in welcher Phase des Produktlebenswegs welche Umweltauswirkungen in welcher Höhe anfallen. Aufbauend auf den Ergebnissen, können wir Maßnahmen dort ansetzen, wo die Auswirkungen besonders relevant sind und Verbesserungen effizient umgesetzt werden können. Zur Erstellung von Lebenszyklusanalysen verwenden wir eigene Primärdaten sowie

Daten unserer Partner entlang der Lieferkette. Sollten diese nicht verfügbar sein, greifen wir auf Sekundärdaten aus bestehenden Datenbanken für Lebenszyklusanalysen, Durchschnittswerte und Emissionsfaktoren zurück. Zur Weiterentwicklung der Messmethoden und Kennzahlen arbeiten wir gemeinsam mit externen Partnern an Themen wie dem  CO2- und Wasser-„Fußabdruck“ für Produkte. Zudem engagieren  wir uns bei internationalen Initiativen wie dem „Sustainability Consortium“ oder der „Measurement Group“ des Consumer Goods Forum. Darüber hinaus beteiligen wir uns im Rahmen des „Catena-X Automotive Network“ an einer Vereinheitlichung der Methodik zur Berechnung von Fußabdrücken sowie dem dazugehörigen Datenaustausch für alle Teilnehmer der automobilen Wertschöpfungskette.
Des Weiteren haben wir unser Softwaretool „EasyLCA“ für die schnelle Berechnung des CO2-Fußabdrucks für Produktformulierungen weiterentwickelt. Damit wird der Fußabdruck von Formulierungen schon während des Produktentwicklungsprozesses ohne großen Zeitaufwand transparent für Entscheidungsprozesse verfügbar gemacht.

Unsere Marken und Technologien kommen täglich millionenfach in Haushalten und Industrieprozessen zum Einsatz. Daher wollen wir ihre Nachhaltigkeitsbeiträge ausbauen. Wir setzen einen klaren Schwerpunkt auf die Entwicklung von zukunftsweisenden Lösungen, die einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Um die Beiträge unserer Produkte zu stärken, definieren wir Marken und Technologien, die das Potenzial haben, mit wegweisenden Innovationen oder durch die Einbindung von Kunden und Konsumenten relevante Beiträge zu ökologischen oder gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten. Die Kommunikation mit unseren Kunden und Verbraucher:innen werden wir stärker nutzen, um aufzuzeigen, wie unsere Marken und Technologien zur Nachhaltigkeit beitragen, wo Verbraucher:innen mitwirken können, oder wie wir helfen können, Ressourcen effizienter einzusetzen und Kosten zu senken.