Menü
Suchen

Mikroplastik

Wir setzen uns dafür ein, dass durch unsere Konsumentenprodukte kein Mikroplastik in die Umwelt gelangt.

Wir setzen uns dafür ein, dass durch unsere Konsumentenprodukte kein Mikroplastik in die Umwelt gelangt. Unter Mikroplastik verstehen wir feste, unlösliche Kunststoffteilchen, die fünf Millimeter oder kleiner und nicht biologisch abbaubar sind. Diese können zum Beispiel über das Abwasser in Flüsse und Ozeane gelangen und sich dort dauerhaft anreichern.

In einem ersten Schritt haben wir auf sogenannte Microbeads in unseren Konsumgüterprodukten verzichtet, die als Peeling- oder Schleifpartikel in einzelnen Produkten enthalten waren. Diese Initiative haben wir bereits 2014 für unsere neu eingeführten Kosmetikprodukte in Europa gestartet und 2016 auch weltweit umgesetzt. Alle unsere Kosmetikprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel sind frei von Microbeads.

In einem zweiten Schritt haben wir uns intensiver mit festen synthetischen Kunststoffen auseinandergesetzt, die als Trübungsmittel in Konsumentenprodukten eingesetzt werden, um diesen ein cremig-weißes Aussehen zu verleihen. Wir hatten uns das Ziel gesetzt, bis 2020 weltweit in unseren Konsumentenprodukten ausschließlich Trübungsmittel zu verwenden, die einen natürlichen Ursprung haben oder biologisch abbaubar sind. Für unsere Kosmetikprodukte wird die Umstellung auf Trübungsmittel, die einen natürlichen Ursprung haben oder biologisch abbaubar sind, bis Ende des ersten Quartals 2021 abgeschlossen sein. Für unsere anderen Konsumentenprodukte verfolgen wir weiterhin die technisch anspruchsvolle Aufgabe, nur natürliche oder biologisch abbaubare Trübungsmittel zu verwenden und auf feste synthetische Kunststoffe zu verzichten, sobald eine geeignete Alternative hierfür verfügbar ist.

Darüber hinaus gibt es bestimmte Arten von Parfümverkapselungen, die ebenfalls als Mikroplastik diskutiert werden. Diese verkapselten Parfümöle werden insbesondere in Weichspülern oder bestimmten Waschmitteln eingesetzt, um mit wenig Parfüm langanhaltende Düfte zu schaffen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, weil die andernfalls notwendige Parfümmenge deutlich reduziert wird. Zusammen mit unseren Technologiepartnern arbeiten wir bereits daran, alle synthetischen Parfümverkapselungen bis spätestens 2022 auf Materialien umzustellen, die biologisch abbaubar sind.

In anderen Bereichen setzen wir bereits erfolgreich lösliche, biologisch abbaubare Materialien zur Verkapselung ein, zum Beispiel für die Hülle unserer vordosierten Flüssigwaschmittel-Kapseln oder Geschirrspülreiniger-Tabs, die aus löslicher Polyvinylalkohol-Folie besteht. Um zu vermeiden, dass die unsachgemäße Entsorgung unserer Produktverpackungen aus Kunststoff zur Verschmutzung der Meere beiträgt, streben wir eine Kreislaufwirtschaft an. Dazu werden wir sowohl die Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen weiter verbessern als auch den Anteil von recyceltem Material an unseren Verpackungen erhöhen.