Verantwortungsvolle Beschaffung

Unser verantwortungsvoller Beschaffungsansatz verankert Nachhaltigkeit in der gesamten globalen Lieferkette – zum Wohle der Menschen und des Planeten. Durch kontinuierlichen Austausch und enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten zielen wir darauf ab, nachhaltige Geschäfts-, Prozess- und Produktionspraktiken voranzubringen. Unser Einkaufsteam folgt dabei einem globalen Denkansatz und setzt die Grundsätze verantwortungsvoller Beschaffung konsequent in allen Regionen, Unternehmensbereichen und Materialgruppen um. 

Eine frische Palmfrucht, die zwischen den Fingerspitzen gehalten wird, wobei natürliches Licht ihre glatte Oberfläche hervorhebt.

Verantwortungsvolle Beschaffungsstrategie

Unsere Strategie für verantwortungsvolle Beschaffung stützt sich auf ein solides Risikomanagement sowie robuste Compliance‑Ansätze. Transparente Daten zur Nachhaltigkeitsleistung und zu potenziellen Risiken unserer Lieferanten ermöglichen faktenbasierte Beschaffungsentscheidungen, reduzieren Risiken und stärken zugleich die Zusammenarbeit im gesamten Lieferantennetzwerk. Als Teil unseres Risikomanagementansatzes erhöhen wir kontinuierlich die Transparenz über unsere vorgelagerten Lieferketten in Bezug auf Nachhaltigkeitsrisiken. Darüber hinaus fordern wir von ausgewählten Lieferanten umfassende Transparenz über die Emissionen der an Henkel gelieferten Produkte.

Ziele & Commitments

Henkel geht die Lieferantenauswahl und -entwicklung weit über Fragen von Kosten und Qualität hinaus. Wir bewerten systematisch die Leistung unserer Geschäftspartner in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz sowie soziale und faire Geschäftspraktiken. Wir integrieren diese Kriterien in Onboarding-Prozesse, Audits und kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen und bauen dabei auf der Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) auf. So erhöhen wir die Standards für die gesamte Branche. 

Das bedeutet, dass wir über eine solide Grundlage für verantwortungsvolle Beschaffung verfügen. Um weiter Fortschritte zu erzielen, haben wir ein konkretes Ziel entwickelt: ≥ 85 % der bewertbaren Beschaffungsausgaben werden durch Nachhaltigkeitsbewertungen und-audits durch Dritte abgedeckt, um verantwortungsvolle Beschaffungsstandards voranzutreiben bis 2030. Mit diesem Ziel haben wir die Ausgangsbasis geschaffen und stärken ein vertiefte und gezieltere Einbindung unserer Lieferanten. Dabei vertiefen wir die Zusammenarbeit nach Bedarf und bauen starke Partnerschaften auf, die unsere übergeordneten Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Zudem ist es unser Commitment, unsere etablierten Lieferanten in Richtung einer soliden Nachhaltigkeitsreife zu entwickeln. 
 

Wir gehen bewusst über die Compliance hinaus, um in unserer gesamten Wertschöpfungskette eine deutliche Wirkung zu erzielen und nachhaltige Veränderungen voranzutreiben. Damit möchten wir für unsere Kunden einen langfristigen und nachhaltigen Mehrwert schaffen. In der Beschaffung leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, indem wir Treibhausgasemissionen reduzieren und kohlenstoffarme Lösungen fördern. Gleichzeitig unterstützen wir den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft durch die Beschaffung nachhaltiger Materialien und Verpackungen sowie durch die Anwendung von Kreislaufprinzipien. Darüber hinaus trägt unsere Beschaffung zum gesellschaftlichen Fortschritt bei, indem wir Menschenrechte achten und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken bei all unseren Partnern fördern. Bei unserer Arbeit sind folgende vier Faktoren zentrale Kräfte: Zusammenarbeit, Transformation, Innovation und Befähigung.

Faktoren als Treibende Kräfte zur Umsetzung

Wir beschleunigen unser Vorhaben, indem wir unsere interne sowie externe Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und wichtigen Stakeholdern intensivieren. Außerdem treiben wir den Transformationsprozess mittels unserer global Einkaufsstruktur, indem wir die jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien der Unternehmensbereiche und Funktionen in unsere „Responsible Sourcing“-Agenda integrieren. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf nachhaltige Innovationen, die Förderung der Innovation digitaler Lösungen und den Wandel zu einer „Responsible Sourcing“-Grundhaltung, indem wir interne sowie externe Stakeholder durch Möglichkeiten des Kompetenzaufbaus befähigen.
 

Gemeinsam für eine nachhaltige Lieferkette 

Im Jahr 2011 hat Henkel gemeinsam mit fünf weiteren Unternehmen der chemischen Industrie die Initiative „Together for Sustainability – Chemical Supply Chains for a Better World“ (TfS) ins Leben gerufen. Sie basiert auf den Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen und der Responsible-Care-Initiative des Internationalen Chemieverbands (ICCA). Die TfS-Initiative hat das Ziel, das immer komplexer werdende Lieferantenmanagement im Bereich Nachhaltigkeit zu harmonisieren und den Dialog mit weltweiten Vertragspartnern zu optimieren. Dabei sollen vor allem Synergien geschaffen werden, um Ressourcen effizienter zu nutzen und bürokratische Hürden zu verringern – sowohl bei den Mitgliedsunternehmen als auch bei den gemeinsamen Lieferanten. 

Kernelemente der TfS-Initiative sind Audits und Online-Assessments, mit dem Grundgedanken „Ein Audit für einen ist ein Audit für alle!“. Danach müssen Lieferanten jeweils nur ein Assessment beziehungsweise ein Audit absolvieren. Audits werden von einer Reihe ausgewählter, unabhängiger Unternehmen durchgeführt. Im Bereich der Online-Assessments arbeitet TfS mit dem Nachhaltigkeitsbewertungs-Spezialisten EcoVadis zusammen. Bewertet werden die Leistungen in den Bereichen Management, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit, Arbeits- und Menschenrechte sowie Themen der ethischen Unternehmensführung. Die branchenweite Zusammenarbeit hat sich deutlich verstärkt, wobei die Zahl der TfS-Mitglieder über die letzten Jahre gestiegen ist.

Enge Zusammenarbeit mit Partnern 

Neben unserem Engagement in der TfS-Initiative ist Henkel Mitglied von „AIM-PROGRESS“, einem Forum von Unternehmen der Konsumgüterindustrie. Auch hier ist es das Ziel, Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Beschaffung unter den Mitgliedsunternehmen auszutauschen und Synergien zu nutzen. Das Forum fokussiert sich außerdem auf die Durchführung von regionalen Lieferantenveranstaltungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen innerhalb der Wertschöpfungskette. 

Zudem sind wir Gründungsmitglied der Initiative „Action for Sustainable Derivatives“ (ASD). Die Initiative bringt Organisationen aus der gesamten Lieferkette von Palmölderivaten zusammen, um die Bemühungen um mehr Transparenz sowie die Einhaltung der NDPE-Prinzipien (No Deforestation, No Peat, No Exploitation) zu unterstützen und die Palmölindustrie positiv zu verändern. 

Erkunde, wie wir Nachhaltigkeit bei Henkel umsetzen

ENTDECKE, WIE WIR UNSER ZIEL EINES "transformational impact
for the good of generations" VERWIRKLICHEN

Entdecke, was wir unter Nachhaltiger Governance verstehen

Wir verankern Nachhaltigkeit sowohl in unserem Portfolio als auch in unseren Geschäftsprozessen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette stärken wir die Wirkung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten. Offene Kommunikation unterstützt unsere Beziehungen und leitet unser Engagement mit Stakeholdern bezüglich unserer unternehmerischen Nachhaltigkeit.