02.08.2026  Düsseldorf

Henkel-Renntag 2026

Soreanga ist die Diana Siegerin 2026

Das wichtigste Rennen des Jahres auf der Galopprennbahn in Grafenberg blieb vor 18.000 Zuschauern im Lande: Soreanga, trainiert von Andreas Wöhler in Gütersloh, setzte sich nach einem bestens eingeteilten Rennen im Henkel-Preis der Diana souverän gegen die favorisierte Französin Lapotheose durch. 

„Es war perfekt“, war der Kommentar von Jockey Eduardo Pedroza, der wenige Tage nach seinem 52. Geburtstag seinen fünften Sieg in dem mit 500.000 Euro dotierten Klassiker feierte. Am Ende war es eine klare Angelegenheit für die Mitfavoritin, die dem zwischen Bremen und Hamburg gelegenen Gestüt Fährhof gehört. „Dafür macht man es, ein sehr emotionaler Moment“, freute sich Gestütschef Andreas Jacobs. Der letzte Erfolg der renommierten Zuchtstätte in der „Diana“ liegt schon Ewigkeiten zurück – 1994 mit Risen Raven, als das Rennen noch in Mülheim ausgetragen wurde.

Soreanga hatte im Frühjahr Entwicklungsprobleme, Andreas Wöhler, 62, musste das Trainingspensum herunterschrauben, beim ersten Saisonstart enttäuschte sie in Berlin, gewann dann aber ein wichtiges Vorbereitungsrennen in Hamburg. „Seitdem hat sie noch einmal einen Sprung gemacht“, meinte der Trainer, der schon zum siebten Mal die Diana-Siegerin stellte. Am Ende waren es dreieinhalb Längen Vorsprung, die Soreanga auf Lapotheose hatte. „Wir sind trotz der Niederlage zufrieden“, sagte deren Trainer Yann Barberot zu der Stute.

Hinter den beiden Erstplatzierten war es Trainer Andreas Suborics, der mit Noble Lips und Gua Lipa mit seinen Pferden die Plätze drei und vier belegte. Die zweite Favoritin Night Breath mit der Schweizerin Sibylle Vogt im Sattel hatte im 15-köpfigen Feld ein schlechtes Rennen, endete schließlich nur auf Rang sechs. Trainer Marcel Weiß schluckte den Ärger herunter und nahm es fatalistisch. „Es ist halt der Preis der Diana, da benötigt man viel Glück.“

Kollege Andreas Wöhler hatte es an diesem Tag schon gepachtet. Denn er gewann mit Sommersby mit dem Fritz Henkel-Preis auch das zweite Hauptereignis des Tages, auch er wurde von Eduardo Pedroza geritten. Der Ehrenpreis geht für dieses Rennen zum zweiten Mal in die Schweiz. Dort leben die Besitzer und Züchter Sandra Lony und Gerhard Moser, die den Fritz Henkel-Preis bereits einmal im Jahr 2020 mit der ebenfalls selbst-gezogenen Sanora gewinnen konnten. 

Jockey Eduardo Pedroza auf der Stute Soreanga beim Hauptrennen um den Henkel-Preis der Diana. 
Foto: Daniel Koke

Jockey Eduardo Pedroza mit Stute Soreanga.
Foto: Daniel Koke

Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, Carsten Knobel, Dr. Simone Bagel-Trah und Dr. Stephan Keller im Führring (von links) 
Foto: Daniel Koke

Carsten Knobel und Dr. Simone Bagel-Trah
Foto: Daniel Koke

Siegerehrung: Der Henkel-Preis der Diana 2026 geht an Jockey Eduardo Pedroza und die Stute Soreanga. 
Foto: Daniel Koke

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