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14.04.2026 Düsseldorf
Aufbauend auf seinem langjährigen Engagement für Nachhaltigkeit und seiner 150‑jährigen Unternehmensgeschichte setzt Henkel neue mittelfristige Ziele bis 2030. Damit unterstreicht Henkel seine strategische Entscheidung, die Wirkung entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu erhöhen – mit einem ganzheitlichen Ansatz, der insbesondere Klimaschutz, Chancengerechtigkeit und nachhaltige Lieferketten beinhaltet.
„Seit 150 Jahren zeigt Henkel, dass verantwortungsvolles Handeln und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen. In der heutigen herausfordernden und volatilen Welt ist es wichtiger denn je, klar und konsequent für eine nachhaltige Zukunft einzustehen“, sagt Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. „Im Einklang mit unserer Agenda für ganzheitliches Wachstum gehen wir nun den nächsten Schritt – mit neuen ambitionierten und zugleich konkret umsetzbaren Nachhaltigkeitszielen. Wir konzentrieren uns dabei auf drei zentrale Prioritäten, bei denen wir überzeugt sind, einen echten Beitrag leisten und nachhaltigen Wert schaffen zu können.“
„Unsere lange Geschichte ist geprägt von Verantwortung und Pioniergeist – insbesondere, wenn es darum geht, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Die neuen Ziele stehen für eine strategische Entscheidung, unseren Einfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu erhöhen. Wir möchten damit einen klaren, praxisnahen Rahmen schaffen, um Nachhaltigkeit in allen täglichen Entscheidungen zu verankern. Einen dauerhaften und ganzheitlichen Beitrag zu leisten, erfordert Mut und gemeinsames Engagement – über alle Teams, Märkte und Standorte weltweit hinweg“, ergänzt Sylvie Nicol, Mitglied des Vorstands und zuständig für Personal, Infrastruktur und Nachhaltigkeit.
Henkel hat sich verpflichtet, bis 2045 Net-Zero zu erreichen und hat bereits 2024 einen umfassenden Umsetzungsplan definiert, der durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurde. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich zu reduzieren – durch höhere Energieeffizienz sowie den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltiger Brennstoffe. Als wichtiger Meilenstein auf diesem Weg möchte Henkel seine absoluten Scope 1 und Scope 2 Treibhausgasemissionen bis 2030 um 42 Prozent senken, seine absoluten Scope 3 Emissionen um 30 Prozent (im Vergleich zu 2021). Scope 1- und Scope 2 Emissionen umfassen die direkten und indirekten Emissionen aus eigenen betrieblichen Aktivitäten, während Scope 3 die Emissionen abdeckt, die in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. Die bisherigen Fortschritte zeigen, dass Henkel auf dem richtigen Weg ist: Bis 2025 erreichte das Unternehmen bereits eine Reduktion von Scope 1, 2 und 3 Emissionen um 29 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2021 und stellte an 37 Standorten weltweit die Produktion auf klimaneutral um. In diesem Zusammenhang hat Henkel den Anteil an Strom aus erneuerbaren Quellen weltweit auf rund 97 Prozent erhöht. Diese Erfolge gehen sowohl auf Verbesserungen in den eigenen Betriebsabläufen als auch auf die intensivierte Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern zurück.
Ein weiterer Bestandteil von Henkels Engagement im Bereich Umweltschutz ist die Förderung einer Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen verfolgt klare Ziele für den Anteil an recycelten Materialien in seinen Konsumgüterverpackungen sowie für den Anteil recyclingfähiger Verpackungen. Bis 2030 soll der Anteil recycelter Materialien auf mindestens 35 Prozent steigen – ausgehend von aktuell 28 Prozent. Zudem strebt Henkel an, dass bis 2030 100 Prozent der Verpackungen für das Recycling konzipiert sind. Aktuell liegt dieser Wert bereits bei 88 Prozent.
Das Unternehmen leistet zudem einen Beitrag zur Entwicklung recycelbarer Verpackungen durch spezialisierte Klebstofflösungen, die im Geschäftsbereich „Adhesive Technologies“ entwickelt werden. Diese Lösungen werden in den unternehmenseigenen „Packaging Recyclabs“ getestet, die Teil der Henkel-Kundenzentren in Düsseldorf und Shanghai sind.
Henkel hat sein Bekenntnis zu Chancengerechtigkeit, einem inklusiven Arbeitsumfeld und fairer Vergütung bekräftigt. Bis 2030 strebt das Unternehmen ein global ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management an, wobei jedes Geschlecht mit über 45 Prozent auf allen Führungsebenen vertreten sein soll. Ende 2025 lag der Frauenanteil im Management bereits bei über 43 Prozent – ein wichtiger Meilenstein, der die Wirkung der Maßnahmen bestätigt. Zusätzlich setzt sich Henkel das Ziel, bis 2030 weltweit Lohngerechtigkeit zu erreichen. Beide Ziele gelten unter Einhaltung von lokalen Gesetzen und regional angepassten Ansätzen.
Henkel intensiviert seine Anstrengungen, eng mit Lieferanten zusammenzuarbeiten und die Nachhaltigkeitsstandards entlang der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Das Unternehmen bewertet die Leistung seiner Geschäftspartner systematisch in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Sozialstandards und faire Geschäftspraktiken. Bis 2030 sollen 85 Prozent der Lieferanten die von Henkel festgelegten Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Branchenübergreifende Initiativen wie „Together for Sustainability (TfS)“ sowie Engagement-Programme für kleine und mittelständische Lieferanten sind hierfür wichtige Voraussetzungen.
Die Fortschritte von Henkel werden durch international anerkannte Nachhaltigkeitsratings bestätigt. Im CDP‑Rating 2025 erhielt Henkel erstmals eine „A“-Bewertung in der Kategorie Klima. Zudem verbesserte das Unternehmen seine Leistung in der aktuellen EcoVadis‑Bewertung und wurde erneut mit Gold ausgezeichnet.
Die vollständige Übersicht über die neuen Nachhaltigkeitsziele finden Sie hier.