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Meine Sammlung

Unternehmensgeschichte

140 Jahre Markenerfolg

Die Geschichte des Unternehmens beginnt mit einem 28-jährigen Kaufmann mit Interesse an Naturwissenschaften – Fritz Henkel. Am 26. September 1876 gründet er mit zwei Kompagnons in Aachen die Firma Henkel & Cie. Als erstes Produkt stellt er ein Pulver-Waschmittel auf Basis von Wasserglas her- und nennt es Universalwaschmittel.

Die folgenden Jahre zeigen die beeindruckende Erfolgsgeschichte einer deutschen Unternehmerfamilie und ihrer Mitarbeiter.

Fritz Henkel gründet in Aachen die Waschmittelfirma Henkel

Am 26. September 1876 gründet der 28-jährige Kaufmann Fritz Henkel mit zwei Kompagnons in Aachen die Firma Henkel & Cie. Als erstes Produkt stellt er ein Pulver-Waschmittel auf Basis von Wasserglas her. Es heißt Universal-Waschmittel und wird in handlichen Päckchen angeboten – statt, wie bei Waschmitteln damals üblich, lose.

Der erste Markenartikel-Erfolg: Henkel's Bleich-Soda

Der erste Markenartikel-Erfolg: Henkel's Bleich-Soda kommt im Jahr 1878 auf den Markt. Das Waschpulver ist das Ergebnis eigener Versuche von Fritz Henkel. Es besteht aus leicht löslichem Wasserglas und kalzinierter (wasserfreier) Soda. Ebenfalls 1878 exportiert  Henkel zum ersten Mal Produkte ins Ausland – und zwar 200 Pakete Henkel Bleich-Soda und 200 Pfund Universal-Waschmittel in die Schweiz.

  

Umzug nach Düsseldorf

Kurz nach der Markteinführung von Henkel's Bleich-Soda verlegt Fritz Henkel 1878 seine Firma nach Düsseldorf. Erst nach Düsseldorf-Flingern, in eine angemietete Fabrik; dann baut er 1880 in Düsseldorf-Oberbilk eine eigene Fabrik. 1899 kauft Fritz Henkel im damaligen Düsseldorfer Vorort Holthausen ein neues Grundstück. 1899 wird hier mit dem Bau einer Bleichsodafabrik, einer Wasserglasfabrik, einem Kesselhaus mit Werkstätten sowie einem Bürohaus begonnen. Im März 1900 beginnt Henkel mit der Produktion im neuen Werk.

Gründung von Schwarzkopf

1898 übernimmt der staatlich anerkannte Chemiker Hans Schwarzkopf eine Farben-, Drogen- und Parfümerienhandlung in Berlin-Charlottenburg.

Seit der Akquisition 1995 gehört Schwarzkopf zu Henkel. Mit der Übernahme verdoppelt sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Beauty Care. Heute ist unsere Haarkosmetik-Marke Schwarzkopf die größte Marke von Henkel und zählt zu den führenden Anbietern.

Shampoon – erstes Haarwaschpulver in Deutschland 

Schwarzkopf bringt das erste Haarwaschpulver in Deutschland heraus: Shampoon (Preis: 20 Pfennig), bereits mit dem schwarzen Kopf als Bildmarke. Bis dahin wusch man sich die Haare mit Kernseife oder verwendete teure Öle. Aufgrund des Erfolgs gibt Hans Schwarzkopf noch im selben Jahr seine Drogerie auf und konzentriert sich auf die Produktion und Vermarktung.

Persil – erstes selbsttätiges Waschmittel

Persil, das erste selbsttätige Waschmittel weltweit, ist seit 1907 der Eckpfeiler für das Wachstum des Unternehmens. Mit der Markteinführung von Persil im Juni 1907 revolutioniert Henkel den bis dahin mühevollen Waschtag der Hausfrauen und der sogenannten Waschweiber: Persil wäscht und bleicht ohne Chlor, das erspart das bis dahin körperlich anstrengende und das Textilgewebe angreifende Reiben der Wäsche von Hand. Zudem verbessert es die Hygiene im Haushalt – ein wichtiger Beitrag von Henkel zum gesellschaftlichen Fortschritt. Heute ist Persil die größte Marke im Unternehmensbereich Laundry & Home Care.

Erster Produktionsstandort im Ausland, in der Schweiz

Henkel gründet im Jahr 1913 die erste produzierende Tochtergesellschaft im Ausland: Henkel & Cie AG mit Sitz in Basel-Pratteln, Schweiz. Bis 1923 bleibt es die einzige Tochtergesellschaft im Ausland mit einer eigenen Produktion. Hergestellt werden Henco und Persil. Das Werksgelände ist 9.161 Quadratmeter groß. Im ersten Jahr beträgt der Umsatz fast 1,5 Millionen Franken. 

(Im Jahr 1997 wird die Produktion in Pratteln eingestellt; der Standort wird 2007 geschlossen.)

Erster Henkel-Klebstoff

Am Anfang des Jahres werden im Keller des Holthausener Packereigebäudes die ersten Leime für den Eigenbedarf hergestellt: Sula (Papierkleber), Desula (Kartonkleber) und Buba (Paketkleber). Im ersten Jahr werden insgesamt 123 Tonnen Klebstoffe für den Eigenverbrauch hergestellt. 1923 wird erstmals ein Leim an eine benachbarte Firma verkauft. Ab 1928 exportiert Henkel Klebstoffe, vor allem in die europäischen Nachbarländer und ab 1929 auch nach Australien und Südamerika.
    

Die „Weiße Dame“

Die „Weiße Dame“ erscheint zum ersten Mal in der Werbung von Persil.

Erster Industrie-Reiniger P3

Die Industrie-Reiniger P3 erweitern 1929 das Sortiment. Mit ihrer Hilfe können Schmutz oder andere Verunreinigungen von Oberflächen entfernt werden.

Dr. Hugo Henkel übernimmt die Firmenleitung

Zu Beginn des Jahres 1930 stirbt der erst 55-jährige Dr. h.c. Fritz Henkel junior. Kurze Zeit später verstirbt auch der Firmengründer, Kommerzienrat Fritz Henkel senior im Alter von 81 Jahren. Dr. Hugo Henkel übernimmt die alleinige Firmenleitung.

   

Geschäft mit Friseuren

Schwarzkopf beginnt 1930 das Geschäft mit Friseuren.

Erste Außenwerbung

Auf dem Wilhelm-Marx-Haus in Düsseldorf erscheint die erste Außenwerbung mit Neonlicht-Reklame – für Persil.

Dr. Jost Henkel tritt in die Firma ein

Dr. Jost Henkel, ältester Sohn von Dr. Hugo Henkel, tritt in die Firma ein. Der Volkswirt führt die Firma ab 1942 durch den Zweiten Weltkrieg und legt die Grundlagen für das weitere Wachstum des Unternehmens von einer Waschmittelfirma zum Werk der Großchemie.

Die dritte Generation der Familie Henkel übernimmt die Firmenleitung

Dr. Hugo Henkel wechselt in den neu eingesetzten Beirat und Aufsichtsrat. Geschäftsführer werden sein Sohn Jost, sein Neffe Werner Lüps und Carl August Bagel, ein Schwiegersohn von Fritz Henkel junior.

Veränderungen im Vorstand

1939 übernimmt Dr. Willy Manchot als Nachfolger des erkrankten Bagel dessen Aufgaben als Geschäftsführer der Henkel & Cie GmbH und im Vorstand der Henkel & Cie AG.

Errichtung des ersten Werkskindergartens

Henkel errichtet einen Werkskindergarten in Düsseldorf-Holthausen (heute Gerda-Henkel-KiTa).

Henkel im Jahr 1945

Am 16. April besetzen US-amerikanische Truppen das Düsseldorfer Henkel-Werk und beschlagnahmen ein Drittel des Werks. Am 5. Juni nimmt eine britische Militärkommandantur in Düsseldorf ihre Arbeit auf. Ab dem 20. Juli erteilt die britische Militärregierung nach und nach die Produktionserlaubnis für verschiedene Produkte.

Am 20. September 1945 werden fünf Mitglieder der Familie Henkel sowie weitere sieben Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats interniert.

Am 18. Oktober setzt die britische Militärregierung den Henkel-Chemiker Dr. Paul Schulz als Treuhänder und Firmenchef ein.

In Hamburg, damals britische Besatzungszone, beginnt Schwarzkopf mit einer notdürftigen Produktion.

Neuordnung der Geschäftsführung und des Beirats

Am 21. November kehren die rehabilitierten Mitglieder der Familie Henkel in die Firma zurück und werden wieder in ihre früheren Rechte eingesetzt. Am 10. Dezember setzt Henkel eine Neuordnung der Geschäftsführung und des Beirats in Kraft.

  

Haarfarbe Poly Color

Die TheraChemie hatte 1947 mit der Vermarktung von flüssigen Haarfarben von Poly Color begonnen. Mit dem Erwerb dieses Unternehmens steigt Henkel 1950 in das Kosmetik-Geschäft ein.

Dr. Konrad Henkel tritt in die Firma ein

Der Chemiker Dr. Konrad Henkel, zweiter Sohn von Dr. Hugo Henkel, tritt in die Firma ein.

Einführung Pril Pulver

1951 wird Pril Pulver, Geschirrspülmittel für den Haushalt eingeführt.

Reinhold Woeste übernimmt den Vorsitz im Beirat

Ende 1952 stirbt unerwartet der Seniorchef Dr. Hugo Henkel. Er war 47 Jahre lang in der Firma tätig. Als sein Nachfolger übernimmt Reinhold Woeste am 1. Januar 1953 den Vorsitz im Beirat.

Dr. Konrad Henkel wird Geschäftsführer und erster Werbespot für Persil

Dr. Konrad Henkel wird Geschäftsführer der Henkel & Cie GmbH.

Das Deutsche Fernsehen strahlt erstmals Werbung aus. Der erste TV-Spot wirbt für Persil.
  

Erster Loctite-Klebstoff

1956 stellt Professor Vernon Krieble den Klebstoff „Loctite, the liquid locknut“ vor. Krieble verspricht, mit diesem Klebstoff das Problem von losen Schrauben und Schraubenmuttern in Maschinen zu lösen. Mit seinem Nachbarn Paul G. Haviland gründet er die American Sealants Company in Hartford, Connecticut, in den USA. Das Unternehmen wird 1963 in Loctite Corporation umbenannt. 

Dr. Konrad Henkel übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung

Im Alter von nur 51 Jahren stirbt überraschend der Firmenchef Dr. Jost Henkel. Sein jüngerer Bruder, der Chemiker Dr. Konrad Henkel, zweiter Sohn von Dr. Hugo Henkel, übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung. Er entwickelt ab den 1960er Jahren das bisher vornehmlich auf dem deutschen Markt tätige Familienunternehmen zu einer Firmengruppe von internationalem Rang.

 

Einführung des Henkel-Ovals

Der Henkel-Löwe verschwindet von den Verpackungen zugunsten des Henkel-Ovals.

Pritt, der erste Klebestift der Welt, feiert Premiere

Unter dieser Marke werden im Laufe der Zeit weitere Produkte eingeführt, die die Bedeutung von Henkel im Markt für Papier-, Büro- und Schreibwaren erweitern. Noch in demselben Jahr beginnt der Export, durch den sich Pritt zur meistverbreiteten Weltmarke von Henkel entwickelt.

Henkel GmbH wird zur Henkel KGaA

Die Henkel GmbH wird zum 1.1. in die Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt. Als Entscheidungsorgan der Familie Henkel wird der Gesellschafterausschuss eingerichtet.

Veränderungen im Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss

Dr. Konrad Henkel übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat und im Gesellschafterausschuss. Er war das letzte Mitglied der Familie Henkel, das den Vorsitz der Zentralen Geschäftsführung innehatte. Diese Aufgabe geht auf Dr. Dr. Helmut Sihler über.

Henkel geht an die Börse

Mit Henkel-Vorzugsaktien geht das Unternehmen am 11. Oktober 1985 an die Börse. In diesem Zusammenhang wird erstmalig eine Weltbilanz veröffentlicht.

Erste öffentliche Hauptversammlung

I1986 findet die erste öffentliche Hauptversammlung der Henkel KGaA statt.
Der erste „Zwischenbericht an unsere Aktionäre“ wird veröffentlicht.

Dr. Konrad Henkel wird Ehrenvorsitzender von Henkel

Dr. Konrad Henkel übergibt den Vorsitz im Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss an Dipl.-Ing. Albrecht Woeste, den Urenkel des Firmengründers. Konrad Henkel wird Ehrenvorsitzender von Henkel.

  

Erschließung neuer Märkte

Mit verschiedenen Beteiligungen und der Gründung von Joint Ventures unter anderem in Russland, Polen, Ungarn und Slowenien beginnt Henkel mit der Erschließung des osteuropäischen Marktes.

Auch in China entsteht mit der Shanghai Henkel Chemicals Ltd, einer Produktionsstätte in Gu Lang Lu, das erste Joint Venture.

Gründung von Cognis

Die Cognis Gesellschaft für Bio- und Umwelttechnologie wird als Henkel-Tochter gegründet (geht 1994 in der Zentralen Forschung auf).

Dr. Hans-Dietrich Winkhaus übernimmt Vorsitz der Geschäftsführung

Prof. Dr. Dr. Helmut Sihler wechselt in den Gesellschafterausschuss und übergibt den Geschäftsführungsvorsitz an Dr. Hans-Dietrich Winkhaus.

Akquisition von Schwarzkopf

Seit der Akquisition 1995 gehört Schwarzkopf zu Henkel. Mit der Übernahme verdoppelt sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Beauty Care. Heute ist unsere Haarkosmetik-Marke Schwarzkopf die größte Marke von Henkel  und zählt zu den führenden Kosmetik-Marken weltweit.

Neuer Aktienbindungsvertrag der Familie Henkel

Die Stammaktionäre der Familie Henkel einigen sich auf einen neuen, unbefristeten Aktienbindungsvertrag, der von den einzelnen Unterzeichnern erstmals 2016 gekündigt werden kann. Der neue Vertrag stellt sicher, dass die Familie Henkel dauerhaft mehr als 50 Prozent der stimmberechtigten Aktien hält.

An den Börsen Frankfurt am Main, Düsseldorf und der Schweiz sind erstmals Stammaktien von Henkel zugelassen. Das Unternehmen öffnet sich damit für neue Stammaktionäre außerhalb der Familie Henkel. Zugleich wird der Nennwert der Aktien von 50 auf 5 D-Mark reduziert.

Erweiterung der Geschäfte in Asien-Pazifik

Mit verschiedenen Joint Ventures, Gründungen und Akquisitionen erweitert Henkel die Geschäfte vor allem in der Region Asien-Pazifik. Als Gemeinschaftsprojekt mit der Shanghai Jiao Tong Universität ruft die Henkel (China) Investment Co Ltd das Jiao Tong Management Training Center in Shanghai ins Leben.

  

Akquisition von Loctite

Henkel übernimmt sämtliche Anteile der Loctite Corporation. Loctite ist neben Klebstoffen für Heimwerk und Haushalt der weltweit führende Spezialist für Konstruktionsklebstoffe, vor allem bei Miniaturisierung wie Chipbonding und Mikroelektronik. Mit der Integration von Loctite erreicht Henkel mit großem Abstand die Weltmarkt-Führung bei Klebstoffen sowie eine Verbesserung der Absatz-Struktur in den USA und weltweit. Heute ist Loctite die größte Marke im Unternehmensbereich Adhesive Technologies.

Dr. Ulrich Lehner übernimmt Vorsitz der Geschäftsführung

Dr. Hans-Dietrich Winkhaus übergibt auf der Hauptversammlung der Henkel KGaA den Vorsitz der Geschäftsführung an Dr. Ulrich Lehner.

Verkauf von Cognis

Henkel schließt den Verkauf von Cognis an eine Investorengemeinschaft ab.

Akquisition der The Dial Corporation

Im Jahr 2004 erwirbt Henkel das US-amerikanische Unternehmen The Dial Corporation, ein Hersteller von Wasch-/Reinigungsmitteln und Körperpflege. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Seifen, Flüssigseifen und Duschgele im Körperpflegebereich, Waschmittel (Marke Purex) sowie Lufterfrischer (Marke Renuzit).

Familienfreundlichstes Großunternehmen

Henkel erhält den Preis als familienfreundlichstes Großunternehmen Deutschlands vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend.

Firmierung ändert sich in Henkel AG & Co. KGaA

Nach Ablauf der Henkel-Hauptversammlung am 14. April tritt die Henkel Management AG als alleinige persönlich haftende Gesellschafterin der Henkel KGaA bei. Damit ändert sich auch die Firmierung in Henkel AG & Co. KGaA.
  

Kasper Rorsted wird Vorstandsvorsitzender

Prof. Dr. Ulrich Lehner wird am Tag der Hauptversammlung planmäßig pensioniert und übergibt seine Tätigkeit als Vorsitzender der Geschäftsführung der Henkel KGaA an Kasper Rorsted. Der 1962 geborene Däne stand seitdem der Henkel Management AG als Vorstandsvorsitzender vor.

 

Akquisition der National Starch-Geschäfte Klebstoffe und Elektronik

2008 übernimmt Henkel von Akzo Nobel die National Starch-Geschäfte Klebstoffe und Elektronik. Dies ist die bislang größte Akquisition in der Unternehmensgeschichte. Die Akquisition stärkt im Unternehmensbereich Adhesive Technologies insbesondere die beiden Bereiche Verpackungs- und Holzklebstoffe sowie Elektronik.

Dr. Simone Bagel-Trah wird Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats

Mit der Übergabe seiner Ämter als Vorsitzender des Henkel-Gesellschafterausschusses und -Aufsichtsrats an seine Nachfolgerin Dr. Simone Bagel-Trah vollzieht Dipl.-Ing. Albrecht Woeste den Übergang von der vierten auf die fünfte Generation der Henkel-Familie. Dipl.-Ing. Albrecht Woeste wird Ehrenvorsitzender von Henkel. Dr. Simone Bagel-Trah ist die erste Frau an der Aufsichtsrats-Spitze eines Dax 30-Unternehmens.

Weiterentwicklung der Unternehmenskultur

Henkel entwickelt die Unternehmenskultur weiter, um der wachsenden Internationalität und Vielfalt im Unternehmen gerecht zu werden. Eine klare Vision und aktiv gelebte Werten sollen Orientierung und Identifikation für die Mitarbeiter in aller Welt bieten. Die Vision, global führend mit Marken und Technologien zu sein, formuliert einen klaren Leistungsanspruch für jeden Einzelnen im Unternehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, richten alle Mitarbeiter bei Henkel ihr Handeln an fünf Werten aus: Kunden, Mitarbeiter, Wirtschaftlicher Erfolg, Nachhaltigkeit und Familie.

Neues Corporate Design

Henkel führt ein neues Corporate Design in Verbindung mit dem neuen Claim – „Excellence is our Passion“ – ein.

 

Eröffnung der Forscherwelt

Henkel eröffnet die Henkel-Forscherwelt, eine Bildungsinitiative, die Kindern Interesse an Naturwissenschaften vermittelt.

Neue Unternehmens­ausrichtung und Nachhaltigkeits­strategie 2030 

2012 stellt Henkel seine neue Nachhaltigkeitsstrategie 2030 vor. Im Mittelpunkt steht das Ziel, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen und die Effizienz zu verdreifachen. Die neue Nachhaltigkeitsstrategie gilt für alle Unternehmensbereiche und die gesamte Wertschöpfungskette.

Im selben Jahr stellt das Unternehmen seine zukünftige strategische Ausrichtung und die neuen Finanzziele bis zum Jahr 2016 vor. Die vier strategischen Prioritäten lauten: Outperform – Globalize – Simplify – Inspire.

Die Familie Henkel verlängert den Aktienbindungsvertrag

Der auf unbefristete Zeit abgeschlossene Vertrag kann nunmehr erstmalig mit Wirkung zum 31.12.2033 gekündigt werden.
  

Henkel erwirbt Unternehmen

Im Juni 2014 schließt Henkel mit von BC Partners beratenen Fonds eine Vereinbarung über den Erwerb aller Anteile an der Spotless Group SAS, ab. Die Spotless Group ist vorwiegend in den Bereichen Waschhilfsmittel sowie Insektenschutz und Haushaltspflege aktiv und verfügt über führende Marktpositionen in etablierten europäischen Märkten wie Frankreich, Italien, Spanien, Benelux und Großbritannien.

  

Henkel schließt ebenfalls mit TSG Consumer Partners eine Vereinbarung über den Erwerb der drei amerikanischen Hair Professional Unternehmen SexyHair, Alterna und Kenra ab. Damit wird Henkel eine führende Position im weltweit größten Hair Professional Markt erreichen.

  

Im September 2014 schließt Henkel eine Vereinbarung über den Erwerb der ‘The Bergquist Company‘. Das in Privatbesitz befindliche Unternehmen ist ein führender Hersteller von wärmeableitenden Lösungen für die weltweite Elektronikindustrie. Mit der Akquisition stärkt Henkel sein Portfolio sowie die weltweit führende Position des Adhesive Technologies Bereichs.

   

Eröffnung des weltweit größten vollautomatischen Lagers

Am Firmensitz in Düsseldorf eröffnet Henkel sein größtes vollautomatisches Lager weltweit. Auf einer Grundfläche von rund zwei Fußballfeldern lagern auf zehn Etagen mehr als 25 Millionen Pakete Wasch- und Reinigungsmittel.

   

Neue globale Supply-Chain-Organisation

Im Rahmen der Umsetzung der Strategie 2016 arbeitet Henkel weiter daran, die Produktions- und Logistikprozesse in allen Unternehmensbereichen zu standardisieren. Henkel beginnt, die globale Supply Chain mit den Einkaufsaktivitäten in eine globale Supply-Chain-Organisation zu integrieren. Diese neue Organisation nimmt Anfang November 2014 ihre Tätigkeit auf.

Henkel wird Partner des DFB

Henkel wird neuer Partner des DFB und trägt die Titel „Offizieller Partner des Deutschen Fußball-Bundes“ und „Offizieller Premium-Partner der Frauen-Nationalmannschaft“.

Henkel in CEE

  • Im Wiener Waschmittel-Werk wird die 10. Produktionslinie eröffnet.
  • Zwei neue Klebstoff-Werke in Novosibirsk (Russland) und Bileca (Bosnien und Herzegowina) nehmen ihren Betrieb auf.

Einstieg von Henkel in den australischen und neuseeländischen Waschmittelmarkt

Henkel hat mit der Colgate-Palmolive Company eine Vereinbarung über den Kauf aller Waschmittelmarken sowie Waschhilfsmittel des Unternehmens in Australien und Neuseeland abgeschlossen. Mit der Akquisition der Pulver- und Flüssigwaschmittel sowie der Waschhilfsmittel, wird Henkel einer der größten Anbieter im Waschmittelsegment in der Region Australien/Neuseeland. Zu den führenden Marken gehören Cold Power, Dynamo, Fab und Sard.

Wechsel im Vorstand von Henkel

Ab 1. Mai 2016 übernimmt Hans Van Bylen die Position als Henkel-Vorstandsvorsitzender von Kasper Rorsted. Hans Van Bylen verantwortete seit 2005 als Vorstandsmitglied den Unternehmensbereich Beauty Care.

Pascal Houdayer, seit 1. März 2016 Mitglied des Vorstands, übernimmt ab 1. Mai 2016 von Hans Van Bylen die Verantwortung für den Unternehmensbereich Beauty Care.

Akquisition von The Sun Products Corporation

Am 1. September übernimmt Henkel von einem Fonds von Vestar Capital Partners den US Wasch- und Reinigungsmittelkonzern The Sun Products Corporation. Die Akquisition ist für Henkel ein entscheidender Schritt für das Geschäft in Nordamerika. Das Unternehmen rückt damit auf die Nr. 2 Position im nordamerikanischen Waschmittelmarkt vor. Die Akquisition umfasst führende Waschmittelmarken wie all® und Sun® sowie den Weichspüler Snuggle®.

Mit diesem Zukauf stärkt Henkel das bestehende Produktportfolio im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel mit bekannten und erfolgreichen Marken in Nordamerika. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 3,2 Milliarden Euro ist die Übernahme von Sun Products die zweitgrößte Akquisition der Henkel-Geschichte.

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