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Aktienbasierte Vergütungsprogramme

Mitarbeiter-Aktienprogramm

Seit 2001 bietet Henkel ein Aktienprogramm für seine Mitarbeiter an. Jeden investierten Euro eines Mitarbeiters (bis zu maximal 4 Prozent des Gehalts oder maximal 4.992 Euro pro Jahr) hat Henkel 2016 mit 33 Eurocent gefördert. Rund 11.500 Mitarbeiter in 53 Ländern kauften 2016 im Rahmen des Programms Henkel-Vorzugsaktien. Insgesamt hielten rund 14.800 Mitarbeiter zum Jahresende rund 2,5 Mio Stück und damit rund 1,4 Prozent der Vorzugsaktien. Die Haltefrist für neu erworbene Aktien beträgt drei Jahre.

Für unsere Mitarbeiter hat sich die Investition in Henkel-Aktien durch die Teilnahme an dem Aktienprogramm in der Vergangenheit als sehr vorteilhaft erwiesen. Mitarbeiter, die seit Bestehen des Programms monatlich 100 Euro in Henkel-Aktien investierten und auf eine zwischenzeitliche Auszahlung verzichteten, verfügten Ende 2016 über einen Depotwert von 92.866 Euro. Dies entspricht einer Wertsteigerung von rund 416 Prozent oder einer durchschnittlichen Verzinsung von rund 12,4 Prozent pro Jahr.

Global Long Term Incentive Plan (LTI-Plan) 2013

Im Geschäftsjahr 2013 wurden die allgemeinen Bedingungen des Global-CPU-Plans 2004 geändert und durch den Global-LTI-Plan 2013 ersetzt. Ab 2013 werden die CPUs unter der Bedingung gewährt, dass der Begünstigte vier Jahre bei der Henkel AG & Co. KGaA oder einer ihrer Tochtergesellschaften in einer zur Teilnahme an dem Programm berechtigenden ­Hierarchiestufe ungekündigt beschäftigt ist. Diese Mindestbeschäftigungsdauer bezieht sich auf das Kalenderjahr der Gewährung der CPUs und die darauf folgenden drei Kalenderjahre. Zusätzlich kann ein „Outperformance Reward“ zu Beginn einer vierjährigen Mittelfristplanung festgelegt ­werden, der in Abhängigkeit vom Erreichen von im Voraus festgelegten Zielgrößen CPUs gewährt.

Aufgrund der Verlängerung der Zyklusdauer wurden im Jahr 2013 eine Tranche mit dreijähriger und eine mit vierjähriger Laufzeit ausgegeben. Bemessungskriterium für die Anzahl der gewährten CPUs ist neben der Hierarchiestufe das Erreichen von im Voraus fest­gelegten Zielgrößen. Für die ab 2013 ausgegebenen Zyklen ist dies das Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugs­aktie. Der Wert einer CPU entspricht dem Durchschnittskurs der Henkel-Vorzugsaktie jeweils 20 Börsen­handelstage nach der dem Performance-Zeitraum folgenden Hauptversammlung. Insgesamt wird das Long Term Incentive durch ein Auszahlungs-Cap begrenzt.

Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).

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Global Cash Performance Units Plan (CPU-Plan) 2004 – 2012

Mit dem Ende des Aktien-Optionsprogramms nehmen die begünstigten Führungskräfte des Henkel-Konzerns (bis auf die Mitglieder des Vorstands) seit dem Jahr 2004 am Global-CPU-Plan teil, einem Programm zur Beteiligung an der Kurssteigerung der Henkel-Vorzugsaktie. In Abhängigkeit vom Erreichen bestimmter Zielvorgaben werden Cash Performance Units (CPUs) gewährt. Sie räumen den Begünstigten das Recht ein, zu einem festgelegten Zeitpunkt einen Barausgleich zu erhalten. Die CPUs werden unter der Bedingung gewährt, dass der Begünstigte drei Jahre bei der Henkel AG & Co. KGaA oder einer ihrer Tochtergesellschaften in einer zur Teilnahme an dem Programm berechtigenden Hierarchiestufe ungekündigt beschäftigt ist. Diese Mindestbeschäftigungsdauer bezieht sich auf das Kalenderjahr der Gewährung der CPUs und die darauf folgenden zwei Kalenderjahre.

Bemessungskriterium für die Anzahl der gewährten CPUs ist neben der Hierarchiestufe das Erreichen von im Voraus fest­gelegten Zielgrößen. Für die bisherigen Zyklen bis zum Jahr 2012 waren dies das betriebliche Ergebnis (EBIT) und der ­Jahresüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen. Der Wert einer CPU entspricht dem Durchschnittskurs der Henkel-Vorzugsaktie jeweils 20 Börsen­handelstage nach der dem Performance-Zeitraum folgenden Hauptversammlung. Im Fall von außer­gewöhn­lichen Kurssteigerungen besteht eine Obergrenze (Cap).

Englische Abkürzung für: Earnings Before Interest and Taxes – Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Der EBIT ist eine gebräuchliche Gewinnkennzahl, die eine von der Finanzstruktur des Unternehmens unabhängige Beurteilung der Ertragskraft aus der operativen Geschäftstätigkeit ermöglicht. Dadurch kann zwischen Unternehmen mit unterschiedlichen Fremdkapitalanteilen Vergleichbarkeit hergestellt werden.

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Weiterführende Informationen

  • Henkel Vorzugsaktie
  • Henkel Stammaktie
Investor Relations Team
Investor Relations Henkel AG & Co. KGaA 40589 Düsseldorf/Germany Henkelstraße 67