27.10.2008, Düsseldorf

 

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Neuss gewinnt den Hugo-Henkel-Preis 2008

 

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Mehr Spaß an naturwissenschaftlichem Unterricht

„Erdkunde spannend, Englisch interessant, aber Chemie konnte ich noch nie“, werden viele Schüler auf die Frage nach ihren liebsten Schulfächern antworten. Einen Beitrag zur Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer leistet der Hugo-Henkel-Preis. Die Auszeichnung prämiert schulische Konzepte, die die naturwissenschaftliche und technische Bildung fördern. In diesem Jahr geht der Hugo-Henkel-Preis an das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Neuss. Den zweiten Platz belegt das Max-Planck-Gymnasium aus Duisburg, Rang drei die St. Nikolaus-Schule aus Kalkar.

Um die Bedeutung von Naturwissenschaften und Technik in der Schule und damit auch in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken, vergab Henkel in diesem Jahr zum dritten Mal den Hugo-Henkel-Preis. Die Ausschreibung richtete sich an alle allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 5 im Umfeld der Henkel-Standorte in Deutschland. Bewertet wurden realisierte Unterrichtskonzepte in Naturwissenschaft und Technik, die im Schulprogramm verankert sind und nachvollziehbar den Bildungsstand in diesen Fächern fördern. Bei der Auswertung wurden auch schulspezifische Vorgaben berücksichtigt. Dr. h.c. Christoph Henkel, stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Henkel, ist Schirmherr des Wettbewerbs.

In diesem Jahr ging der Preis an das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Neuss. Die Schule überzeugte die mit Vertretern aus Schule, Wirtschaft, Schulaufsicht und Kommunikation besetzte Jury und erhielt als Auszeichnung einen Scheck im Wert von 7.500 Euro. Das Geld ist zweckgebunden und soll dazu beitragen, an der Schule weitere Verbesserungen der Unterrichtsgestaltung in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik zu erzielen. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass es die Naturwissenschaften bereits seit 10 Jahren erfolgreich stärkt, wie die hohe Anzahl an naturwissenschaftlichen Oberstufenkursen zeigt. Auch Schülern, die sich nicht für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Klassen angemeldet haben, wird die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Das zweitplatzierte Max-Planck-Gymnasium aus Duisburg erhielt ein Preisgeld von 5.500 Euro, 3.000 Euro gingen an die drittplatzierte St. Nikolaus-Schule in Kalkar. Jeweils einen vierten Rang belegten das Corvey Gymnasium aus Hamburg, die Städt. Realschule Kleve, die Realschule In der Lohe aus Düsseldorf, die Erich-Kästner-Gesamtschule aus Düsseldorf, das Landrat-Lucas-Gymnasium aus Leverkusen, die Fritz-Henkel-Schule aus Düsseldorf, das Gymnasium August-Dicke-Schule aus Solingen, die Karl-Ziegler-Schule aus Mühlheim und die Sekundarschule Diesterweg aus Burg. Diese Schulen erhielten jeweils einen Scheck über 1.000 Euro.

Über den Hugo-Henkel-Preis
Henkel hat sich zum Ziel gesetzt, die Position von Naturwissenschaften und Technik in der Schule und damit auch in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken. Denn für den technologischen und gesellschaftlichen Wandel, für die Sicherung der Lebensgrundlagen auf nationaler und internationaler Ebene, haben Naturwissenschaft und Technik eine Schlüsselrolle. Für die deutsche Industrie sind sie von entscheidender Bedeutung. Im Jahr 2005 entschied sich Henkel dafür, schulische Konzepte allgemeinbildendender Schulen, die die naturwissenschaftliche und technische Bildung ihrer Schüler in besonderem Maße fördern, auszuzeichnen. Der „Hugo-Henkel-Preis“, benannt nach dem jüngsten Sohn des Firmengründers Fritz Henkel, war geboren. Mit dem ersten Laboratorium der Firma legte Dr. phil. Hugo Henkel vor mehr als 100 Jahren den Grundstein für das Engagement des Unternehmens im Bereich der naturwissenschaftlichen Nachwuchsförderung.

Henkel AG & Co. KGaA
Leiter Unternehmenskommunikation:
Ernst Primosch, Corporate Vice President