Unser Beitrag zum Klimaschutz
Der Klimawandel ist ein komplexes Umweltproblem und gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Im Rahmen seiner Verpflichtung zur Nachhaltigkeit nimmt Henkel die Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen sehr ernst. In den zehn Jahren von 1998 bis 2007 konnten wir unseren Energieverbrauch bereits um 40 Prozent senken. Auch die damit verbundenen Kohlendioxid-Emissionen wurden um 33 Prozent verringert. Auf Grundlage der bis 2007 erreichten Verbesserungen haben wir uns konzernweit das Ziel gesetzt, unseren Energieverbrauch über die nächsten fünf Jahre, also bis 2012, um weitere 15 Prozent pro Tonne Produktionsmenge zu senken (siehe Unternehmensziele).
Die Ziele für unsere Produktionsstandorte konnten wir aufgrund des hohen Engagements unserer Mitarbeiter bereits 2010 vorzeitig erreichen.
Strategie
Als Hersteller kurzlebiger Verbraucherprodukte sowie industrieller Produkte und Technologien sind unsere Aktivitäten nicht sehr energie- und treibhausgasintensiv. Der Hauptenergieverbrauch – und die damit verbundenen Kohlendioxid-Emissionen – findet oft während der Anwendung unserer Produkte statt. Wir konzentrieren uns daher neben der Steigerung der Energieeffizienz der Prozesse in unseren Betrieben vor allem auf die Schaffung eines Wettbewerbsvorteils durch energieeffizientere Produkte und Technologien. In unserem Hauptkraftwerk in Düsseldorf tragen erneuerbare Ressourcen und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zur Reduzierung der direkten Kohlendioxid-Emissionen bei.
Frühzeitiges Engagement
Henkel hat seine Verantwortung für die Umwelt bereits sehr früh angenommen und schon im Jahr 1982 seine „Grundsätze zu Umwelt- und Verbraucherschutz“ herausgegeben.
So hat Henkel zum Beispiel in seinem Kraftwerk in Düsseldorf, dem wichtigsten Verursacher direkter Kohlendioxid-Emissionen, bereits Anfang der 1990er Jahre umfassende Maßnahmen zur Emissionssenkung ergriffen. Durch den Bau einer Gasturbine wurden die Kohlendioxid-Emissionen bereits 1990 um rund 25 Prozent reduziert. Mit Hilfe weiterer Verbesserungen im Energiemanagement und einer Verdreifachung der Kohlendioxid-neutralen Brennstoffe aus Produktionsrückständen konnten die Emissionen pro Kilowattstunde Strom und Dampf seit 1990 um weitere rund 20 Prozent reduziert werden.
Überwachung und Leistung
Henkel ermittelt die direkten und indirekten Kohlendioxid-Emissionen an 182 Werken in 57 Ländern. Sie repräsentieren mehr als 95 Prozent der weltweiten Produktion im Jahr 2010. Die Validierung der von den Standorten gemeldeten Daten ist ein integraler Bestandteil des internationalen Auditprogramms von Henkel und wird von unabhängigen Henkel-Experten durchgeführt. Durch seine weltweiten Aktivitäten konnte Henkel in den Jahren 2006 bis 2010, seinen Energieverbrauch um 23 % und die Kohlendioxid-Emissionen um 25 % je Tonne reduzieren (siehe „Nachhaltigkeitsbilanz“).
Mit der deutlichen Senkung der Kohlendioxid-Emissionen in unseren Betrieben haben wir in den letzten Jahren einen Beitrag zur Erreichung der Emissionssenkungsziele der verschiedenen Länder geleistet, in denen wir Produktionsanlagen betreiben.
Verantwortung über den Lebenszyklus
Als Hersteller kurzlebiger Konsumentenprodukte und industrieller Produkte und Technologien sind unsere Aktivitäten nicht besonders energie- und treibhausgasintensiv. Wichtiger sind oft der Energieverbrauch und die damit verbundenen Kohlendioxid-Emissionen während der Anwendung unserer Produkte. Neben der Optimierung unserer Produktionsprozesse konzentrieren wir uns daher auf die Entwicklung von Produkten und Technologien, die während der Anwendung Energie sparen.
Ausblick
Bei der Entwicklung neuer, „sauberer“ Energiequellen wie der Brennstoffzelle oder flexiblen und leichten Solarzellen kann Henkel sein Know-how mit maßgeschneiderten Kleb- und Dichtstoffen sowie Oberflächentechnologien einbringen. Somit leistet Henkel auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieser alternativen Energiequellen. Mit innovativen Systemlösungen wie dem „Windows Technology Quality“ System tragen wir dazu bei, den Energieverlust rund ums Haus deutlich zu senken.
Darüber hinaus verfolgen wir auch mit großem Interesse die Entwicklung des Einflusses gesellschaftlicher Bedenken hinsichtlich der globalen Erwärmung auf das Handeln und die Kaufentscheidungen unserer Kunden. Es bleibt abzuwarten, ob der Verbraucher sich zum Beispiel beim Waschen energiesparender verhält oder sich für Haushaltsprodukte mit besserer Energieeffizienz entscheidet.
- Fragebogen Carbon Disclosure Project 2009
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