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Meine Sammlung

Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung von Henkel Beauty Care vereint in einem globalen Team erstklassige Wissenschaftler, um neue Technologien und Methoden für unsere Kunden und Verbraucher zu erschließen. Hand in Hand mit den Wissenschaftlern arbeiten weitere eigene Experten mit wie zum Beispiel für die Sicherheitsbewertungen oder auch das Serviceteam für Konsumentenfragen. Dass die hohen Qualitätsansprüche von Henkel in allen Bereichen erfüllt werden, dafür sorgt unsere Qualitätssicherung.

Das globale Forschungs- und Entwicklungs-Team ist in Kompetenzzentren in Düsseldorf, Hamburg, Scottsdale (USA), Tokio (Japan), Shanghai (China) und Johannesburg (Südafrika) zusammengefasst. So ist es möglich, die unterschiedlichen Marktbedürfnisse und die ethnische Vielfalt bei der Entwicklung innovativer Kosmetikprodukte zu berücksichtigen.

Biologische und klinische Forschung

Naturwissenschaftler – wie zum Beispiel Mediziner, Biologen und Ingenieure – arbeiten bei Henkel Beauty Care zusammen mit Forschern an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen. Für innovative Kosmetikprodukte realisieren wir gemeinsam Forschungsprojekte, führen Machbarkeitsstudien durch und entwickeln neue Methoden.

  • Gewebemodelle
  • Rund um Haut, Haar und Mund
  • Klinische Studien

Alternative Methoden sind für unsere Produktinnovationen von entscheidender Bedeutung.

Schon seit Mitte der 1980er Jahre beschäftigt sich Henkel erfolgreich mit sogenannten Alternativmethoden – Methoden, mit denen die Wirkungen von Inhaltsstoffen und Produkten auf biologische Systeme sehr detailliert untersucht werden. Dazu werden beispielsweise menschliche Zellen in vitro (d. h. im Reagenzglas) zum Wachstum angeregt und deren Verhalten in Gegenwart von Rohstoffen oder Produkten untersucht.

Durch modernste molekularbiologische Methoden ist es den Experten möglich, die Zellen bis ins kleinste Detail zu analysieren und so ein tiefes Verständnis der Produktwirkungen zu erarbeiten. Wurden früher nur „einfache“ Zellkulturen untersucht, ist es den Experten bei Henkel in mehr als drei Jahrzehnten der Forschung gelungen, komplexe Gewebemodelle zu entwickeln, um so noch näher an der Realität zu forschen.

Für Modellsysteme der Haut werden zum Beispiel Hautzellen in speziellen Brutschränken vermehrt und anschließend in besondere Kulturgefäße überführt. Die Forscher haben herausgefunden, welche Signale dazu führen, dass Zellen sich zusammenlagern, um eine neue funktionsfähige Haut zu bilden. Nach mehreren Tagen ist das Hautmodell fertig entwickelt und kann für Untersuchungen eingesetzt werden. Die Wissenschaftler unterscheiden dabei zwischen Vollhautmodellen – bestehend auf Lederhaut (fachlich: Dermis) und Oberhaut (fachlich: Epidermis) – und den Epidermismodellen.

Flyer “Phenion® Full-Thickness Skin Model”

Diese und ähnliche Gewebemodelle werden verwendet, um die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen für die Haut oder das Auge zu bestätigen. Ein aktuelles Projekt nutzt Hautgewebemodelle für die Erforschung erbgutverändernder Eigenschaften von Chemikalien (fachlich: Genotoxizität). Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Hautsensibilisierung.

Das in den Henkel-Laboren produzierte Phenion® Full-Thickness Skin Model ist ein Vollhautmodell und verfügt neben der komplett ausgebildeten Oberhaut auch über die darunterliegende Lederhaut. Dieses Hautgewebemodell ist kommerziell erhältlich. Bitte kontaktieren Sie uns, um weitere Informationen zu erhalten:

Kontakt

Wir verstehen die Wirkung unserer Kosmetikprodukte bis ins Detail.

Anhand der nachfolgenden Beispiele wird deutlich, dass biologisches Wissen sowie die Verfügbarkeit von Gewebemodellen für die Entwicklung von Kosmetikprodukten von großer Bedeutung sind. Diese Modelle ähneln menschlichen Geweben in sehr vielen Aspekten und erlauben es uns, innovative Wirkstoffe für unsere Produkte detailliert zu charakterisieren und zu erforschen. 

Die Haut – zwei Quadratmeter, die vor dem Rest der Welt schützen 

Die Haut, die Schutzhülle unseres Körpers, ist ebenso Kontaktstelle wie auch Barriere zur Außenwelt. Rund zwei Quadratmeter umfasst das größte Organ des Menschen und macht dabei circa 16 Prozent des Körpergewichts aus. Dieses komplexe Wunderwerk der Natur schützt vor UV-Strahlung, Hitze, Wasser- und Wärmeverlust sowie vor dem Eindringen von Keimen wie Bakterien und Pilzen.

Unsere Haut lässt sich grob in drei Schichten unterteilen:

  1. Die Oberhaut (fachlich: Epidermis) wird fortlaufend erneuert: In rund zwei Wochen wandern tiefliegende Zellen an die Oberfläche und werden dort zu Hautschuppen, die abgestoßen werden.
  2. In der Lederhaut (fachlich: Dermis) sorgen zum Beispiel Kollagen- und Elastinfasern für die Elastizität der Haut. Hier entstehen Falten.
  3. Die Unterhaut (fachlich: Hypodermis) beinhaltet lockeres Bindegewebe und die Ansammlungen von Fettzellen – die sogenannten Adipozyten.

Wie alles, was lebt, unterliegt auch die Haut der Alterung und ihre Leistungen nehmen mit der Zeit langsam ab. Mit modernen Kosmetikprodukten unterstützen wir die Haut bei ihren vielfältigen Aufgaben und wirken mit neuartigen Wirkstoffen sowie deren Kombinationen den Auswirkungen der Hautalterung effektiv entgegen.

Unser detailliertes Verständnis der Haut in Kombination mit unseren Hautgewebemodellen ermöglicht es uns, hochwirksame Hautkosmetik zu entwickeln. Auf diese Weise gehen wir auf die speziellen Bedürfnisse der Haut ein und bieten jedem Verbraucher geeignete Hautpflegeprodukte, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt ist.

Die Haare – Fasern mit besonderer Ausstrahlung

Im Durchschnitt besitzt der Mensch rund 100.000 Haare. Bei einer Dicke von 50-100 µm werden sie bis zu einem Meter lang. Der sichtbare Teil des Haares ist kein lebendes Gewebe mehr. Sein Wassergehalt liegt mit circa 10 Prozent erheblich niedriger als bei der Haut. Tief in der Haut verankert,sitzen die Haarwurzeln – komplexe „Mini-Organe“, die aus verschiedenen Zelltypen aufgebaut sind, um die sichtbaren Haarfasern zu produzieren.

Mit der Erforschung der biologischen Prozesse in den Haarwurzeln gelingt es uns, Haarkosmetik zu entwickeln, die nicht nur die Haarfaser pflegt, sondern auch den lebendigen Teil des Haares – die Haarwurzel – in seinen vielfältigen Funktionen unterstützt. Der Einsatz eines neu entwickelten Gewebemodells der Haarwurzel erlaubt uns die Erforschung optimaler Wirkstoffe und deren Kombinationen.

Der Mund – Ort des Lächelns

Die Mundhöhle ist ein weiterer Teil des menschlichen Körpers, der mit unseren Kosmetikprodukten – wie zum Beispiel Zahnpasten und Mundwässern – gepflegt wird.

Bakterien finden im Mundraum optimale Lebensbedingungen. Bereits in den ersten Minuten nach dem Zähneputzen besiedeln die Bakterien am liebsten den Zahnfleischsaum und bilden hier einen Biofilm (fachlich: Plaque). Wird dieser nicht durch eine ausreichende Mundhygiene in Schach gehalten, kann das unangenehme Probleme für Zahn und Zahnfleisch mit sich bringen, die sich auch auf den ganzen Körper auswirken können. Daher ist eine gute Mund- und Zahnreinigung entscheidend. Zusätzlich zur klassischen Reinigungsleistung sind weitere positive Effekte, wie zum Beispiel die Stärkung des Zahnfleisches, von Bedeutung für die Anwender.

Unsere Kosmetikprodukte werden mit einem Höchstmaß an Qualität entwickelt

Bevor ein Kosmetikprodukt von uns an die Verbraucher geht, führen wir umfassende klinische Studien durch, um Produktleistung und Verträglichkeit abschließend zu bewerten.

Grundlage für alle unsere Studien sind international anerkannte Standards sowie die Bewertung durch unsere Studienteilnehmer, die sogenannten Probanden. Bevor ein Proband an einer Studie teilnimmt, werden unter anderem Hauttyp, Haartyp sowie sein Gebrauchsverhalten erfasst. Zur weiteren Charakterisierung der Probanden wird eine systematische Befragung (fachlich: Anamnese) durch einen dermatologischen Facharzt durchgeführt.

In unseren speziell ausgestatteten Laboren werden klinische Studien durchgeführt, um zum Beispiel die Hautverträglichkeit eines entwickelten Produkts zu bestätigen. Für Hautverträglichkeitsstudien werden allgemein anerkannte Methoden wie Epikutantests und eine Vielzahl verschiedener Gebrauchstests angewendet.

Mit Hilfe modernster Geräte führen wir biophysikalische Messungen an der Haut durch, um so positive Produktwirkungen auf den Feuchtigkeits- und Fettgehalt oder die Barriere der Haut zu erfassen.

Studienteilnehmer gesucht

Wohnen Sie in der Nähe unserer Unternehmenszentrale in Düsseldorf? Dann lassen Sie sich von den Möglichkeiten der modernen Kosmetikwissenschaften faszinieren!

Kontaktfreie, bildgebende Analyseverfahren der Hautoberflächen belegen weiterhin Veränderungen hinsichtlich Rauheit oder auch Anti-Faltenwirkungen. Besondere Messgeräte setzen wir für die Messung der Hautelastizität ein, um hautstraffende Wirkungen unserer Hautpflegeprodukte zu erfassen. Mit unserem speziellen Hautmikroskop ist es uns möglich, tief in die Probandenhaut zu schauen, ohne diese zu verletzen. So werden Produktwirkungen beispielsweise hinsichtlich der Dicke der Oberhaut oder der Verbindung zwischen Oberhaut und Lederhaut gemessen. Hoch standardisiert aufgenommene Makrofotografien der Haut in Kombination mit bildanalytischen Verfahren oder Expertenbeurteilungen ermöglichen uns, sichtbare Produkteffekte zu quantifizieren. Durch unser breit aufgestelltes Netzwerk externer Wissenschaftler stellen wir sicher, dass wir die aktuellsten und neuesten Technologien für die Leistungsbeurteilung unserer Produkte einsetzen und bereits sehr früh technologische Entwicklungen mitgestalten. 

Hair Biophysics & Color Screening

Was steht hinter unseren Produktaussagen? Objektive Tests an menschlichen Haarsträhnen liefern – zusammen mit den Prüfungen im Testsalon – den Nachweis, dass die für unsere Produkte ausgelobten und für den Verbraucher wichtigen Eigenschaften wie Glanz, Farberhalt, Volumen, Kämmbarkeit und vieles mehr wissenschaftlich belegbar sind.

Biophysik der Haare & Color-Screening

Mit Hilfe einer Vielzahl biophysikalischer Testmethoden wird die Wirkung unserer Haarkosmetikprodukte am Echthaar geprüft und statistisch belegt. Neben dem Glanz des Haares, seiner Kämmbarkeit und seinem Volumen werden auch die innere Festigkeit, seine Dicke und zahlreiche andere Eigenschaften getestet.

Auch der Einfluss von Umweltfaktoren und Stylinggewohnheiten wie häufiges Kämmen, Föhnen oder Glätten wird bei uns geprüft, um gezielt Produkte zu entwickeln, die Haarschäden wie beispielsweise Spliss und Haarbruch verhindern.

Color-Screening

Unsere Tests mit Haarsträhnen liefern uns Informationen über die Haltbarkeit von Haarcolorationen. Mit Hilfe modernster Bewitterungsgeräte und Messmethoden untersuchen wir zum Beispiel die Licht-, Wasch- und Reibechtheit von Haarcolorationen. Auch die Wirkung von Pflege- und Stylingprodukten auf coloriertem Haar wird von uns untersucht. Dabei arbeiten wir eng mit den Wissenschaftlern der Produktentwicklung zusammen.

Testsalon

Unsere Testsalons in Hamburg und in Düsseldorf sind Teil unserer Produktentwicklung für neue Haarkosmetikprodukte.

Unsere Testsalons in Hamburg und in Düsseldorf sind Teil unserer Produktentwicklung für neue Haarkosmetikprodukte.

In seiner Ausstattung gleicht der Testsalon einem modernen Friseursalon. Ein Team von Top-Coloristen und -Stylisten, bestehend aus FriseurInnen und FriseurmeisterInnen, testet hier alle Haarkosmetikprodukte von Henkel Beauty Care,  die weltweit auf den Markt kommen und dann in Friseursalons oder von Endverbrauchern zu Hause selbst verwendet werden.

Im Vorfeld wird ein Briefing aus dem Marketing und dem Produktentwicklungslabor an den Testsalon gegeben. Mit beiden Abteilungen besteht eine enge Zusammenarbeit.

Ein Testauftrag kann beispielsweise darin bestehen, ein neues Produkt auf Farbe, Pflege, Glanz, Volumen, Halt oder ähnliches zu überprüfen. Dabei führen die FriseurInnen nach einem entsprechenden Testdesign sogenannte „Halbseitentests“ durch. Bei dieser Art von Tests wird den ProbandInnen auf die rechte Kopfhälfte ein aktuell auf dem Markt erhältliches Produkt und auf die linke Kopfhälfte eine optimierte Version dieses Produkts aufgetragen. Nur so sind der bestmögliche Vergleich von Rezepturen und die Auswahl eines „Testsiegers“ möglich.

Dabei sind alle im Testsalon verwendeten Produkte bereits dermatologisch und labortechnisch überprüft. Die Modelle verlassen den Testsalon mit perfektem Styling und gegebenenfalls neuer perfekter Haarfarbe.

Manche unserer Produkte werden nicht in den Friseursalons, sondern auch von EndverbraucherInnen zu Hause selbst angewendet.
Bei diesen Produkten wird ein sogenannter Selbstanwendertest durchgeführt. Die vielen Spiegel im Teststudio ermöglichen den Selbstanwendern eine gute Rundumsicht und dem Teststudio-Team mehr Einblicke in die Vorgehensweise der Anwender. Das Besondere bei einem Selbstanwendertest ist, dass die ProbandInnen die Nachfolge-Termine in den gleichen Zeitintervallen vereinbaren, die sie für die Anwendung der Produkte auch zu Hause wählen würden. Dadurch stellen wir die Realität des Marktes nach.

Jedes Produkt durchläuft die „Hürde“ des Testsalons, bevor es auf den Markt kommt. Dadurch, dass hier ein direkter Blick auf den Verbraucher gewährleistet ist, können mögliche Anwendungsprobleme im Vorfeld geklärt und behoben werden.

Ein typisches Beispiel ist die Gebrauchsanweisung. Da unsere ProbandInnen die Produkte sowohl bei uns im Testsalon als auch zu Hause allein anwenden, können wir überprüfen, ob die Anweisungen verständlich sind.

Erst wenn sich Produkt, Verpackung und Gebrauchsanweisung beim Endverbraucher bewähren, erfolgt auch die Freigabe durch den Testsalon.