Menü
Suchen

04.10.2017  Düsseldorf

Karriere trotz Karriere

Zwischen Großkonzern und Tartanbahn

Alexander Juretzko, Chemiefacharbeiter am Henkel-Standort Hannover, hat nicht nur ambitionierte berufliche Ziele, sondern auch sportliche. Seit seinem sechsten Lebensjahr macht er Leichtathletik. Das Laufen liegt in seinen Genen. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater waren Leichtathleten. Alexanders großes Ziel: Olympia. Als er für die Olympischen Spiele 2008 trainierte, machte ihm eine Operation am Bein einen Strich durch die Rechnung und er musste eine längere Pause vom Sport einlegen. In dieser Zeit begann Alexander seine Ausbildung als Chemielaborant bei Henkel in Hannover. Aber etwas fehlte… Als er 2013 wieder den Leistungssport aufnahm, konnte und wollte Alexander sich nicht wie viele andere Athleten zwischen Beruf und Sport entscheiden. Und das musste er bei Henkel auch nicht.

Matthias Baumann, Standortleiter Hannover, unterstützte Alexanders Engagement von Anfang an: „Alexander hat eine klare Zielsetzung und Fokussierung auf die Aufgabe – im Sport wie im Job. Damit ist er ganz klar ein Vorbild für viele Mitarbeiter. Sein Einsatz und seine Disziplin motivieren auch die Kollegen zu Bestleistungen.“

Alexander steht mittlerweile im Kader der Deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft und bestreitet auch internationale Wettkämpfe. „Der nötige Zeitaufwand für das Training, die Reisen zu den Wettkämpfen und die Erholungsphasen sind mit meinem Dienstplan nur zu vereinbaren, weil meine Vorgesetzten und Kollegen mich unterstützen,“ erklärt Alexander. „Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Wunschberuf weiterverfolgen kann und mich nicht zwischen Job und Sport entscheiden muss“.

Mehr dazu, wie Alexander Juretzko Profisport und berufliche Karriere erfolgreich vereinbart, sehen Sie im Video.

Views:

Henkel-Mitarbeiter und Profisportler Alexander Juretzko

2:37 Min.

798552