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25.05.2016  Düsseldorf

Henkel-Forscherwelt: Wenn Kinder die Naturwissenschaft kennenlernen

„Die glänzenden Augen der kleinen Forscher“

Vor fünf Jahren startete Henkel die internationale Bildungsinitiative „Forscherwelt“ in Düsseldorf – mit dem Ziel, bei Kindern den Entdeckergeist und die Freude am Forschen zu wecken. Seitdem ist viel passiert: Dr. Ute Krupp, Leiterin der Henkel-Forscherwelt, erzählt von den schönsten Erlebnissen und was die Initiative so besonders macht.

Kleine Forscher in der Forscherwelt

In der Forscherwelt lernen Kinder spielerisch die Geheimnisse der Naturwissenschaften kennen.

Was war Ihr schönstes Erlebnis in den fünf Jahren Forscherwelt?

Dr. Ute Krupp

Dr. Ute Krupp, Sustainability Managerin bei Henkel und Leiterin der Forscherwelt

Ute Krupp: Das war ganz klar der Tag, an dem wir zum allerersten Mal für die Kinder die Türen der Forscherwelt in Düsseldorf geöffnet haben. Der Dienstagmorgen nach Ostern 2011 – das weiß ich noch genau. Die Kinder waren total begeistert und starteten sofort ihre Entdeckungstour. Die glänzenden Augen der kleinen Forscher waren all die Mühe und die lange Vorbereitung wert – bis heute! Ein tolles Gefühl, das ich nicht vergessen werde.

Haben Sie ein Lieblingsexperiment?

Ute Krupp: Ein Experiment aus dem Bereich Zahn- und Mundhygiene finde ich klasse, weil es mit sehr einfachen Mitteln die Ursache von Karies erklärt – und damit komplexe chemische Prozesse nachbildet. Ziel des Versuchs ist, die Wirkung von Säuren auf kalziumhaltige Substanzen zu untersuchen. Dazu benutzen wir Eierschalen als Modellsubstanz für Zähne. Denn unsere Zähne enthalten genauso wie Eierschalen Kalziumverbindungen, die von Säuren angegriffen werden. Die Kinder benötigen lediglich ein Stück Eierschale, Haushaltsessig und ein kleines Becherglas. Im Zentrum des Experiments steht die Frage: Was macht die Säure mit der Eierschale? Wenn die kleinen Forscher dann verstehen, was das eigentlich für ihre Zähne bedeutet, ist ihr Entdeckergeist geweckt.

Was ist für Sie das Besondere an der Forscherwelt?

Ute Krupp: Wir können mit den Experimenten in der Forscherwelt realitätsnahe Forschungsprozesse nachbilden und diese für die Kinder greifbar machen. Denn alle Versuche haben ihre Wurzeln in der echten Forschung. Faszinierend ist immer der Moment, wenn Kinder grundlegende Zusammenhänge verstehen, Rückschlüsse ziehen und wir einen Erkenntnisgewinn sehen. Das kann man sehr genau beobachten. Besonders freut mich, dass unser didaktisches Konzept, das wir damals zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum entwickelt haben, auch international gut ankommt und wir dabei sehr konstruktiv mit öffentlichen Behörden und Einrichtungen zusammenarbeiten. Mittlerweile gibt es das Konzept der Forscherwelt auch in Russland, Argentinien, der Türkei und in Irland.

Weitere Informationen zum fünften Geburtstag der Henkel-Forscherwelt finden Sie in unserem Newsroom!