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21.01.2016  Düsseldorf

Gesellschaftliches Engagement von Henkel und seinen Mitarbeitern

Wie Henkel Flüchtlinge in Düsseldorf unterstützt

Allein in Düsseldorf, wo Henkel seinen Firmensitz hat, leben derzeit rund 6.700 Flüchtlinge. Wie das Unternehmen und seine Mitarbeiter sie bei ihrem Ankommen in Deutschland unterstützt, lesen Sie hier.

Der Schwerpunkt des Engagements von Henkel liegt auf der konkreten humanitären Hilfe, um dort zu unterstützen, wo es am dringendsten ist: in den Flüchtlingseinrichtungen. „Dazu arbeiten wir mit überregionalen Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, Caritas, Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt zusammen. So statten wir Flüchtlingsunterkünfte in der Nähe unserer deutschen Standorte schnell und unbürokratisch mit Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten aus“, erklärt Kirsten Sánchez Marín, die bei Henkel unter anderem für das Spendenmanagement verantwortlich ist. Da diese gemeinnützigen Organisationen meist nur begrenzt Sachspenden aufnehmen und lagern können, stellt Henkel seit September 2015 eigene Lagerfläche zur Verfügung und liefert die Produkte dann aus, wenn sie tatsächlich vor Ort gebraucht werden. Allein im letzten Quartal 2015 sind so rund 110 Paletten mit Produktspenden verteilt worden. Darüber hinaus wird die Fritz Henkel Stiftung Anfang des Jahres Waschmaschinen und Trockner für Flüchtlingsunterkünfte in Düsseldorf und Heidelberg spenden.

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???gallery.open.slideshow??? Neben Sachspenden bietet Henkel durch eigene Lagerfläche auch logistische Unterstützung.

Neben Sachspenden bietet Henkel durch eigene Lagerfläche auch logistische Unterstützung.

???gallery.open.slideshow??? In den letzten drei Monaten sind rund 110 Paletten mit Produktspenden verteilt worden.

In den letzten drei Monaten sind rund 110 Paletten mit Produktspenden verteilt worden.

???gallery.open.slideshow??? Sammelaktion Schulmaterialien für Fluechtlinge

Im vergangenen September spendeten Henkel-Mitarbeiter Materialien für „Schulbegrüßungspakete“, die an vier gemeinnützige Organisationen verteilt wurden.

Gesellschaftliches Engagement der Mitarbeiter

Unersetzlich für das gesellschaftliche Engagement sind die zahlreichen Mitarbeiter, die sich in Projekten ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Diese reichen vom Einsatz bei der Ankunft von Flüchtlingen an Bahnhöfen und Flughäfen über das Engagement in Flüchtlingsunterkünften bis hin zu langfristigen Integrationsprojekten, zum Beispiel Lesepatenschaften oder Musikunterricht für Kinder. Henkel fördert den Einsatz der Mitarbeiter mit Sachspenden, finanzieller Unterstützung, aber auch durch bezahlte Freistellung von der Arbeit von bis zu acht Tagen im Jahr. Interessierte Mitarbeiter werden durch das Corporate Citizenship-Team von Henkel beraten, an welche Plattformen und karitativen Einrichtungen sie sich wenden können.

Bildung als Schlüssel zur Integration

In diesem Jahr wird Henkel sein Engagement stärker auf die Integration von Flüchtlingen ausrichten. Der Schlüssel dazu ist Bildung. So hatte Henkel zum Beispiel im vergangenen September zu einer Sammelaktion für „Schulbegrüßungspakete“ für Flüchtlingskinder aufgerufen. Dabei haben Henkel-Mitarbeiter Schulmaterialien wie Tornister, Schultüten oder Schreibwaren für den Schulstart gespendet. Seit Januar bietet Henkel in Kooperation mit externen Partnern erste Bewerbungstrainings an, um die beruflichen Chancen der Flüchtlinge zu verbessern. Dabei geht es vor allem darum, sich mit Bewerbungsprozessen vertraut zu machen und Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Um gerade jungen Menschen eine Perspektive zu eröffnen, plant Henkel weitere Projekte im Ausbildungszentrum: Praktikumsangebote, gezieltes Coaching, Stipendien und – ganz wichtig – Sprachförderung. Denn über die staatlichen Bildungsangebote hinaus ist hier die Wirtschaft mit ihrer Ausbildungsexpertise gefragt.