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08.10.2015  Düsseldorf

Jubiläum des Börsengangs von Henkel

30 Jahre Henkel-Vorzugsaktie: ein lohnendes Investment

Vor 30 Jahren, am 11. Oktober 1985, ging Henkel an die Börse. Mit der direkten Präsenz des Unternehmens am Kapitalmarkt sollten das Wachstum und die Internationalisierung des Familienunternehmens weiter vorangetrieben werden. Der erfolgreiche Expansionskurs des Unternehmens spiegelt sich in der Kursentwicklung der Aktie wider: Der Wert der Vorzugsaktien hat sich seit 1985 fast verneunzehnfacht (Stichtag: 30.09.2015).

Henkel geht an die Börse

Dr. Konrad Henkel (Mitte) mit seinen Neffen Dr. Jürgen Manchot (links) und Dipl.-Ing. Albrecht Woeste beim Börsengang der Henkel-Vorzugsaktien am 11. Oktober 1985

Anleger haben seitdem mit der Henkel-Vorzugsaktie bei Wiederanlage der Dividenden (ohne Steuerabzug) eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12,1 Prozent erzielt. Zum Vergleich: Der wichtigste deutsche Aktienindex erreichte im selben Zeitraum eine jährliche Verzinsung von 7,4 Prozent. In der gleichen Zeit hat sich der Umsatz mehr als verdreifacht, das betriebliche Ergebnis hat sich sogar mehr als verzehnfacht und stieg von umgerechnet rund 210 Mio. Euro auf über 2,2 Mrd. Euro (bereinigt um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Restrukturierungsaufwendungen: 2,6 Mrd. Euro) im Jahr 2014. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von rund 31.000 im Jahr des Börsengangs auf heute rund 50.000.

„Seit dem Börsengang sind die Henkel-Vorzugsaktien für die Anleger ein attraktives Investment. Neben dem deutlichen Kursanstieg ist dabei auch unsere verlässliche Dividendenpolitik ein wichtiges Kriterium: Henkel gehört zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die jedes Jahr eine Dividende gezahlt haben und diese dabei meist erhöht oder aber mindestens konstant hielten“, sagt Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Henkel. Für das Geschäftsjahr 2014 hat Henkel 30 Prozent des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses nach nicht beherrschenden Anteilen an seine Aktionäre ausgeschüttet. Auch künftig soll die Ausschüttungsquote zwischen 25 und 35 Prozent liegen.

Börsennotiertes Familienunternehmen

Im Oktober 1985 wurde die Henkel-Aktie erstmals an der Börse gehandelt. Zum ersten Mal sollten sich auch familienfremde Anleger am Unternehmen beteiligen können. Gleichzeitig sollte der Charakter eines Familienunternehmens gewahrt werden. Als Emissionsform wurde die Vorzugsaktie gewählt. Die Stammaktien blieben zunächst vollständig in Familienhand. Noch heute wird die Mehrheit dieser Aktien von Mitgliedern der Familie Henkel gehalten, die zu den Nachfahren des Unternehmensgründers Fritz Henkel gehören, und 60,84 Prozent der Stammaktien über einen Aktienbindungsvertrag langfristig gebündelt haben.

Das Interesse an den Vorzugsaktien war von Anfang an groß und viele Anleger vom Erfolg überzeugt. So lag die Erstnotiz* mit 199,40 Euro (390 DM) deutlich über dem Zeichnungspreis von 145,72 Euro (285 DM). Der Börsengang von Henkel war zudem die bis dahin größte Neuemission von Vorzugsaktien an den deutschen Börsen. Seit seiner Einführung im Juli 1988 ist Henkel Mitglied des Börsenindex DAX. Mit einer Marktkapitalisierung von 36,9 Mrd. Euro (Stichtag: 30.09.2015) zählt Henkel heute zu den elf größten DAX-Werten.

Die Henkel-Vorzugsaktien befinden sich, mit Ausnahme der eigenen Aktien, vollständig im Streubesitz. Der überwiegende Anteil der rund 178 Millionen Aktien wird von institutionellen Anlegern gehalten, deren Portfolio meist international breit gestreut ist.

30 Jahre Börsengang – 30 Jahre wirtschaftlicher Erfolg

Die Erfolgsgeschichte der Henkel-Aktie geht Hand in Hand mit der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens. Seit dem Börsengang hat Henkel den besseren Zugang zum Kapitalmarkt genutzt: Die Vergabe der Aktien verschaffte dem Unternehmen eine stärkere finanzielle Basis und mehr Spielraum für Akquisitionen, was die internationale Expansion deutlich beschleunigte. Der Umsatz stieg von umgerechnet 4,7 Milliarden Euro im Jahr 1985 auf 16,4 Milliarden Euro im vergangenen Geschäftsjahr. Heute erzielt Henkel mehr als 85 Prozent seines Umsatzes außerhalb seines Heimatlandes und ist damit eines der am stärksten international ausgerichteten Unternehmen in Deutschland.
    

* Zum Börsengang wurden Vorzugsaktien im Nennwert von 50 DM ausgegeben. Aufgrund der Umstellung des Nennwerts von 50 DM auf 5 DM im Jahr 1996 und einem Aktiensplit im Verhältnis 1:3 im Jahr 2007 entspricht dies heute 30 Aktien.

Aktienkurs im Vergleich zum DAX

Umsatz und betriebliches Ergebnis

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Lars Witteck - Head of External Communications - Corporate Communications
Lars Witteck Henkel Head of External Communications Headquarters, Düsseldorf/Germany
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Wulf Klüppelholz Henkel Head of Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany
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