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13.07.2015  Düsseldorf

Werksärztlicher Dienst von Henkel feiert Jubiläum

75 Jahre im Dienst der Gesundheit

Der Werksärztliche Dienst von Henkel feiert in diesem Sommer sein 75-jähriges Bestehen. Die Anfänge reichen sogar noch weiter zurück: Bereits 1910 lässt Hugo Henkel, Sohn des Firmengründers Fritz Henkel, eine Krankenstube einrichten. In dieser ersten medizinischen Versorgungsstelle kümmern sich Krankenschwestern um die Gesundheit der Mitarbeiter. Im Juli 1940 ist es dann soweit: Mit drei Betriebsärzten nimmt der Werksärztliche Dienst seine Arbeit auf. Heute betreuen 21 Ärzte und Assistenten über 9.000 Mitarbeiter von Henkel und den anderen Unternehmen am Standort Düsseldorf.

„Henkel hat sich schon sehr früh für die Gesundheit seiner Mitarbeiter eingesetzt, aber im Laufe der Zeit haben sich die Schwerpunkte verändert: In den Anfängen ging es vor allem darum, Unfälle und schwere körperliche Belastungen zu minimieren“, sagt Dr. Antonius Reifferscheid, seit 2001 Leiter des Werksärztlichen Dienstes. „Mittlerweile sind Unfallbehandlungen in den Hintergrund gerückt. Heute steht die Prävention, also das Vermeiden von Erkrankungen, im Mittelpunkt unserer Arbeit.“ Zu den Aufgaben des Werksärztlichen Dienstes gehören daher neben der arbeitsmedizinischen Betreuung Angebote zur Gesundheitsförderung, zum Beispiel Impfungen, regelmäßige Gesundheitsaktionen zu Themen wie Diabetes, Herzinfarkt und Krebsvorsorge oder Programme zur psychischen Gesundheit.

Dass sich gesellschaftliche Entwicklungen stets in der Arbeit des Werksärztlichen Dienstes widerspiegeln, zeigen die Herausforderungen der Zukunft: globales Gesundheitsmanagement, die weltweite Zunahme chronischer Erkrankungen und der demografische Wandel. „Es ist wichtig, dass wir für alle Standorte international einheitliche Grundsätze für das Gesundheitsmanagement etablieren. Dafür haben wir konkrete Kennzahlen und eine generelle Verfahrensweise für das Thema Gesundheit definiert“, so Reifferscheid. „Beim Thema Demografie muss sich zum einen die Arbeitswelt weiterentwickeln. Die größte Herausforderung liegt allerdings darin, unseren persönlichen Lebensstil positiv zu verändern. Und da ist jeder Einzelne angesprochen.“

Hugo Henkel lässt 1910 die erste Krankenstube im Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes einrichten.

Schon 1931 verrichten fünf Fabrikschwestern ihren Dienst – unter anderem vermitteln sie Grundsätze der Hygiene, um so Krankheiten vorzubeugen.

Mit drei Betriebsärzten wird 1940 der Werksärztliche Dienst gegründet.

Immer im Einsatz für die Mitarbeiter: Dr. Antonius Reifferscheid (1. Reihe, ganz rechts) mit seinem Team der Werksärzte.

Hanna Philipps Henkel Corporate Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-3626 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen