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07.07.2015  Düsseldorf

Henkel ist Hauptinvestor der Serie-C-Finanzierungsrunde bei Vitriflex, Inc.

Henkel bestätigt Engagement für Display-Technologien der nächsten Generation

Vor dem Hintergrund der enormen Fortschritte bei der Entwicklung maßgeschneiderter integrierter Barrierefolien für Display-Anwendungen hat die Electronics Group von Henkel heute eine weitere Investition bei Vitriflex Inc. bekannt gegeben. Henkel ist bereits seit Mai 2014 an dem vielversprechenden Start-up-Unternehmen beteiligt, das innovative Ultrabarrierefolien entwickelt, und arbeitet im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit ihm zusammen. In der aktuellen Finanzierungsrunde ist Henkel Hauptinvestor in der Serie C.

„Die Kombination aus dem Know-how von Vitriflex im Bereich innovativer Ultrabarrierefolien und der Technologieführerschaft von Henkel bei Klebstoffen ermöglicht eine Partnerschaft, die ganz neue Dimensionen bei den Barrierfolientechnologien eröffnet“, erläutert Mark Popovich, Corporate Vice President Global Marketing bei Henkel. „Seit der ersten Henkel-Investition in Vitriflex haben wir enorme Fortschritte in Richtung eines integrierten Barrierefolienproduktes erzielt, das auf einer Vielzahl von Materialien eine gute Haftung bietet. Diese neue Investitionsrunde unterstützt sowohl die weitere Technologieentwicklung als auch den Weg zur Großproduktion.“

Das im Jahr 2010 gegründete Start-up-Unternehmen Vitriflex wird von einem Management- und Technik-Team geführt, das über umfassende Erfahrung im Elektronikmarkt und fundiertes Know-how in der Barrierefolienentwicklung verfügt. Das Unternehmen hat eine Ultrabarrierefolien-Technologie mit niedriger Wasserdampf- und Sauerstoffdurchlässigkeit (WVTR und OTR) entwickelt, um den Anforderungen neuer Display-Technologien gerecht zu werden. In den vergangenen 12 Monaten haben die Techniker von Vitriflex gemeinsam mit den Chemikern von Henkel an der Integration optisch transparenter Klebstoffe in Ultrabarrierefolien gearbeitet – mit großem Erfolg. Dank der zusätzlichen Investition von Henkel in Vitriflex kann diese Arbeit – wie auch die Entwicklung anderer Anwendungen – weiter vorangetrieben werden.

„Während die Priorität anfänglich auf der Entwicklung flexibler Displays lag, hat sich unser Anwendungsspektrum und die Partnerschaft mit Henkel im vergangenen Jahr erweitert“, erklärt David Parker, President und CEO bei Vitriflex. „Es gibt mehrere Bereiche, in denen wir davon überzeugt sind, einen klaren technologischen Mehrwert bieten zu können. Diese Ansätze verfolgen wir sehr ernsthaft.“

Die Serie-C-Investition eröffnet Vitriflex auch weitere Möglichkeiten in Richtung Großproduktion, um verschiedene Display-Technologien und -größen zu unterstützen, vom Handheld-Gerät bis hin zum Großbildschirm-TV mit Bildschirmdiagonalen von über 250 cm. Das Unternehmen geht davon aus, Ende 2015 mit dem Produkt auf den Markt gehen zu können.

„Henkel will sich als wichtiger Player im Display-Markt positionieren“, fasst Popovich zusammen. „Unsere Partnerschaft mit und die Investition in Vitriflex sind wichtige Elemente der übergeordneten Henkel-Strategie im Bereich Displaytechnologie.“