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09.06.2015  Düsseldorf

Diversity als Grundlage für Unternehmenserfolg

3. Deutscher Diversity-Tag: „Vielfalt statt Einfalt“

„Vielfalt statt Einfalt“ – so lautet das Motto des 3. Deutschen Diversity-Tags, zu dem sich heute rund 100 Vertreter der 15 größten Wirtschaftsunternehmen der Region Rhein-Ruhr auf dem Vodafone Campus in Düsseldorf trafen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf „Interkulturalität“, der Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen.

„Unsere Geschäfte sind global, wir sind mit Marken und Technologien auf der ganzen Welt vertreten und beschäftigen Mitarbeiter auf über 120 Nationen in mehr als 75 Ländern. Alleine in Düsseldorf sind über 60 Nationen vertreten. Kulturelle Vielfalt im Arbeitsumfeld und damit verbunden eine wertschätzende Unternehmenskultur ist daher etwas, was wir aktiv fördern“, sagt Sonja Kuch, Global Diversity & Inclusion bei Henkel.

Die rund 100 Unternehmensvertreter – angefangen vom jungen Nachwuchstalent bis hin zur erfahrenen Führungskraft – nutzen die Veranstaltung bei Vodafone, um sich bei Vorträgen, Diskussionen und in interkulturellen Trainings über die Bedeutung kultureller Vielfalt auszutauschen. Das klare Ergebnis: Diversity ist insbesondere im internationalen Umfeld ein großer Wettbewerbsvorteil.

Das Miteinander von Mitarbeitern unterschiedlicher Nationalitäten war auch zentrales Thema des Beitrags von Gastredner Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsforscher, Publizist und Politikberater. „Deutschland braucht Einwanderung und deshalb ein ‚Welcome to Diversity’“, so Bade. „Aber Kulturangst blockiert noch vielfach die Willkommenskultur."

Um diese Ängste zu überwinden, organisiert der Verein „Charta der Vielfalt“ jedes Jahr den Deutschen Diversity Tag und mobilisiert Unternehmen und Institutionen, damit sich diese öffentlich für mehr Vielfalt in Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen.

Die Veranstaltung bei Vodafone Deutschland war eine von mehr als 410 bundesweiten Aktionen zum 3. Deutschen Diversity-Tag. In Düsseldorf waren dabei: Bayer, Deutsche Post DHL, ERGO, E.ON, Ford-Werke, GEA, Henkel, HP, Johnson Controls, LANXESS, METRO GROUP, RWE, ThyssenKrupp, TÜV Rheinland und Vodafone. Diese Unternehmen stellen in der Region Rhein-Ruhr insgesamt gut 170.000 Mitarbeiter aus bis zu 100 Nationen.

Zur Charta der Vielfalt

Der Verein „Charta der Vielfalt“ tritt als Unternehmensinitiative seit 2010 dafür ein, Diversity Management fest in der deutschen Wirtschaft zu verankern. Über 2.100 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 7,4 Millionen Beschäftigten haben die Selbstverpflichtung seit 2006 bereits unterzeichnet und tragen dazu bei, Diversity Management in Deutschland gezielt zu fördern. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt die Initiative durch einen festen Sitz im Vereinsvorstand.