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03.03.2015  Düsseldorf

Vorstellung der neuesten Produkte auf der LOPEC 2015

Druckbare Elektroniklacke von Henkel bieten ausgezeichnete Leistung und Designflexibilität

Auf der Lopec, die am 4. und 5. März in München stattfindet, präsentiert Henkel in Halle B0 am Stand 400 eine Reihe von neu formulierten druckbaren Lacken, die den sich wandelnden Anforderungen an gedruckte Elektronikanwendungen hinsichtlich Form und Funktion gerecht werden.

Als optimierte Alternative zu herkömmlichem Kupferdraht und gedruckten Carbonlacken hat Henkel ein Portfolio innovativer druckbarer Lacke mit positivem Temperaturkoeffizienten (PTC) entwickelt, die eine herausragende Funktionalität und Designflexibilität für verschiedenste Heizanwendungen bieten. Die PTC-Drucklacke der Reihe Loctite ECI 8000 sind in drei Formulierungen erhältlich. Sie ermöglichen eine gleichmäßigere und flexiblere Erwärmung und sorgen dank der Fähigkeit zur Selbstregulierung der Temperatur gleichzeitig für mehr Sicherheit.

Bei Loctite ECI 8000 kommt eine einzigartige Technologie zur Anwendung: Der Widerstand steigt mit ansteigender Temperatur, d. h. die Materialien stellen selbstregulierend sicher, dass die Temperatur nicht über den festgelegten Grenzwert hinaus steigt. Dagegen kann bei herkömmlichen Heizmethoden aufgrund der linearen Beziehung zwischen Aufheizung und Spannung ein Überhitzen nur mithilfe einer Steuereinheit zur Temperaturregulierung sowie einer Sicherung verhindert werden. Weitere Vorteile der PTC-Lacke von Henkel sind die schnelle und gleichmäßige Erwärmung, das geringere Gewicht, die Nachhaltigkeit dank langer Lebenszyklen sowie die Umweltbeständigkeit.

„Neben der herausragenden Leistungsfähigkeit des Materials“, erläutert Hans Van Oosten, Technischer Projektleiter bei Henkel, „ermöglichen die neuen PTC-Lacke von Henkel eine einzigartige Designflexibilität. Die Lacke haben sehr dünne Formfaktoren, können in nahezu jedem Muster gedruckt und in sehr kleinen, engen Räumen aufgebracht werden. Das eröffnet ein nahezu grenzenloses Anwendungsspektrum – von der Spiegelheizung über Fußbodenheizungen bis hin zur Kondensationskontrolle bei Konsumgütern.“

Hochleitfähige, flexible Silberlacke

Neben den PTC-Lacken hat Henkel auch einen neuen, hochleitfähigen flexiblen Silberlack entwickelt, dessen Leitfähigkeit nahezu doppelt so hoch ist wie die der Vorgängergeneration. Das neuartige Material Loctite ECI 1010 ermöglicht ganz neue Leistungsniveaus bei Produkten wie Heizgeräten, Antennen, Tastaturen oder Anwendungen, die eine optimale Leitfähigkeit erfordern.

Während herkömmliche flexible Silberlacke Flächenwiderstandswerte von 0,010 Ohm/sq/25 µm aufweisen, liegt Loctite ECI 1010 bei nur 0,005 Ohm/sq/25 µm, was einer Verdoppelung der Leitfähigkeit entspricht. Aus der Designperspektive betrachtet heißt das, dass bei gleichbleibender Strombelastbarkeit dünnere Linien gedruckt werden können. Für Hersteller, die eine noch höhere Leitfähigkeit bei etwas geringerer Materialflexibilität benötigen, hat Henkel Loctite ECI 1011 entwickelt, mit einem Flächenwiderstand von 0,003 Ohm/sq/25 µm. Während der Lopec stehen Experten von Henkel zur Verfügung, um über diese Innovationen zu informieren.

Fachpräsentationen beim „Exhibitor Forum“

Henkel wird nicht nur am Messestand fundiert über seine Produkte für gedruckte Elektronik informieren. Führende Mitarbeiter aus dem Technologie-Team des Unternehmens werden ihr Fachwissen auch im Exhibitor Forum präsentieren und in zwei Vorträgen die neuesten Fortschritte in der Materialentwicklung vorstellen. Sharona Sente, Associate Technical Service Engineer, geht in ihrem Vortrag zum Thema „Highly Conductive, Flexible Silver Inks for Printed Electronics“ (Hochleitfähige flexible Silberlacke für gedruckte Elektronik) im Detail auf die Vorteile der neuen Materialien Loctite ECI 1010 und Loctite ECI 1011 ein. Interessierte Besucher sind am Mittwoch, den 4. März, um 15:15 Uhr im Lopec Forum willkommen. Am darauffolgenden Tag um 11:00 Uhr hält Rudie Oldenzijl, Senior Development Chemist bei Henkel, einen Vortrag über Anforderungen an FSR-Materialen, deren Widerstand sich unter Kraft- und Druckeinwirkung ändert. FSR-Materialien kommen derzeit in verschiedenen Touch- und Erkennungsanwendungen zum Einsatz, einem Segment des wachsenden Marktes für flexible gedruckte organische Sensoren.

Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Termins mit Henkel auf der Lopec wenden Sie sich einfach per E-Mail an Jeroen.verlinden@henkel.com.

Henkel bietet eine Reihe von neu formulierten druckbaren Lacken, die den sich wandelnden Anforderungen an gedruckte Elektronikanwendungen hinsichtlich Form und Funktion gerecht werden.

Lisa Kretzberg Henkel Adhesive Technologies Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-5672 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen