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30.04.2013  Düsseldorf

Nachhaltigkeit am Henkel-Standort Düsseldorf

Viele Projekte – Ein Ziel: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit hat bei Henkel eine lange Tradition. Von Anfang an übernahm das Unternehmen Verantwortung für seine Angestellten, Nachbarn und die Gesellschaft. Angesichts einer steigenden Weltbevölkerung und Ressourcenknappheit ist das Thema wichtiger denn je – es gilt, mit weniger mehr zu erreichen. Deshalb hat Henkel sich das Ziel gesetzt, die Ressourceneffizienz in den nächsten Jahren zu steigern. Aber welche konkreten Maßnahmen sind es, die dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen? Beispiele am weltweit größten Produktionsstandort von Henkel in Düsseldorf zeigen, dass viele kleine Zahnräder die Weichen für die Zukunft stellen.

Auf dem Werkgelände in Düsseldorf-Holthausen arbeiten rund 5.000 Henkel-Mitarbeiter. Der Standort ist die größte Produktionsstätte von Henkel weltweit – das Gelände erstreckt sich über mehr als 1,4 Quadratkilometer. „In vielen kleinen und großen Projekten modernisieren wir die Infrastruktur der Produktionsstätten und verbessern dadurch nicht nur deren Leistung, sondern auch die Umweltbilanz“, erklärt Dr. Andreas Bruns, Leiter Infrastructure Services und Standortleiter Düsseldorf-Holthausen, „denn letztlich trägt jede Einzelmaßnahme zum großen Ganzen bei“. Von der Wartung der Leitungssysteme über die Modernisierung von Kühltürmen bis hin zu den Fußmatten – Nachhaltigkeit steckt bei Henkel im Detail und jedes Detail trägt dazu bei, die Henkel-Nachhaltigkeitsstrategie 2030 umzusetzen.

Jeder Tropfen zählt

Das Henkel-Werk benötigt Wasser, und zwar in unterschiedlichen Qualitäten für unterschiedlichste Zwecke. Um die sichere Versorgung zu gewährleisten, werden zwei Kühltürme betrieben, die höchste ökologische Anforderungen erfüllen. Einer der Türme wurde 2012 von innen komplett modernisiert: Der Turm bietet jetzt mehr Kühlleistung, verbraucht dabei aber 30.000 Kilowattstunden Strom weniger pro Jahr. Zusätzlich konnte der durch den Betrieb erzeugte Lärm nahezu halbiert werden.

Ebenfalls 2012 wurde die zentrale Abwasseranlage modernisiert: Dabei gab es zahlreiche Maßnahmen. Beispielsweise spart eine neue Wasserpumpe mehr als 85.000 Kilowattstunden pro Jahr ein. Damit aus den beiden 1.200 Kubikmeter großen Abwasserbecken kein Tropfen Wasser ins Erdreich dringen kann, wurde eine Innenverkleidung aus High-Tech Kunststoff verbaut, die einerseits eine exzellente Isolierung bietet und andererseits, im Gegensatz zum zuvor verwendeten Material, nicht mehr regelmäßig ausgetauscht werden muss. Das spart Zeit, Arbeit und Ressourcen.

Tankstellen für Elektro-Autos

Verteilt auf dem Werkgelände finden sich rund zehn Tankstellen, an denen Elektro-Autos aufgeladen werden können. Das ist praktisch, denn auf dem Werkgelände sind bereits acht Abteilungsfahrzeuge mit Elektro-Antrieb unterwegs, ein Neuntes befindet sich in der Anschaffung und soll den Fuhrpark noch 2013 ergänzen. Als Betriebsfahrzeuge sind die PKW gelegentlich auch außerhalb des Werkgeländes unterwegs. Die Elektro-Autos tragen dazu bei, die Emission des Fuhrparks zu reduzieren. Dazu trägt auch das eigene Henkel-Kraftwerk am Standort bei, denn direkt vor Ort wird u.a. der Strom für die Autos produziert. Dank seiner Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt es mehr als doppelt so effizient Energie wie ein konventionelles Kraftwerk. Damit liegt die CO2-Emission der Autos mit „Henkel-Strom“ bei 40 Gramm pro gefahrenen Kilometer. Würden die Fahrzeuge Strom aus dem öffentlichen Netz tanken, wären es 80, mit Benzin-Motor sogar 120 bis 180 Gramm.

Energieeinsparung durch intensive Wartungen und Messungen

Das Werkgelände in Düsseldorf umfasst mehr als 1,4 Quadratkilometer. Neben 15 Kilometern Straßen- und 25 Kilometern Gleisnetz verlaufen auch 30 Kilometer Rohrleitungen durch das Areal, die die Betriebe mit Dampf, Druckluft oder technischen Gasen versorgen. Bei dieser Länge ist eine intensive Wartung unabdingbar, denn jedes kleinste Leck bedeutet Energieverluste. Um die Effizienz der Leitungen festzustellen, wird das Leitungsnetz via Thermografie regelmäßig gemessen und damit analysiert, wo Wärme aus der Isolierung austritt. Durch diese intensive und regelmäßige Wartung wird Energieverlusten vorgebeugt.

Saubere Schuhe und der richtige Druck

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Thema für technische Verbesserungen, sondern auch des persönlichen Handelns aller Mitarbeiter. Wer seit Winter 2012 ein Gebäude auf dem Werkgelände betritt, findet markante Fußmatten vor, die einerseits Wasser und Schmutz abhalten und andererseits auch auf den persönlichen „Fußabdruck“ hinweisen: Wenn möglichst viel Schmutz und Feuchtigkeit in den Matten bleibt, können Ab- und Reinigungswasser gespart werden. Außerdem finden sich an allen Druckern Erinnerungen daran, Kopien und Ausdrucke sinnvoll zu verwenden: „Think before you print“ lautet das Motto und erinnert daran, dass Papiersparen ebenfalls die Umwelt schont.

Das Werkgelände in Düsseldorf-Holthausen umfasst mehr als 1,4 Quadratkilometer.

Mit Wärmebildkameras werden die Rohrleitungen am Standort auf Effizienz überprüft.

Plakate verweisen auf Nutzung und Zweck der neuen Fußmatten.

Komplett modernisiert und dadurch besonders effizient: der Kühlturm.

Mobil mit Strom: Ein Teil des Fuhrparks ist bereits auf Elektro-Autos umgestellt

Hanna Philipps Henkel Corporate Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-3626 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen