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12.03.2013  Düsseldorf

Henkel Nachhaltigkeitsstrategie für die holzverarbeitende Industrie

Mit weniger Ressourcen mehr erreichen

Henkel, in der Möbelindustrie bekannt als Spezialist für Klebstofflösungen für Oberfläche und Kante, profiliert sich zunehmend mit Technologien, die in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz richtungweisend für die Branche sind.

Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Klebstoffen für die Holz- und Möbelindustrie, die sich entweder durch eine geringe Schadstoffemission oder einen minimalen Rohstoff- und Energieeinsatz bei gleichzeitig hoher Stabilität und Wärmestandfestigkeit auszeichnen. Der Grundgedanke „Mit weniger Ressourcen mehr erreichen“ wird sich dabei als roter Faden durch die Produktpräsentationen ziehen.
„Rohstoffe sind knapp. Daher fühlen wir uns als Großzulieferer für die Industrie verpflichtet, unseren Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit zu leisten und den Weg für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit dem wertvollen Werkstoff Holz zu ebnen“, sagt Michael Rudolph, Leiter des Bereichs Furniture & Building Elements bei Henkel. „Unsere Klebstoffe unterstützen unsere Kunden bei der Herstellung ihrer langlebigen Produkte, was durch größtmögliche Nachhaltigkeit für den jeweiligen Klebefall erreicht wird. Bei der Herstellung unserer Klebstoffe setzen wir zudem soweit möglich auf den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe genauso wie auf eine hohe Energieeffizienz, so dass wir schon bei der Produktion ein hohes Maß an Umweltverträglichkeit erreichen.“

Gute Klebeergebnisse bei geringen Auftragsgewichten

Der Schritt in Richtung Nachhaltigkeit macht sich auch bei der Anwendung der Klebstoffe bemerkbar: Durch einen reduzierten Energieverbrauch bei der Verarbeitung sowie durch die Verringerung der Emissionsbelastung können Industriekunden ihre Produktionsprozesse optimieren, für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen und den Reinigungs- und Wartungsaufwand ihrer Produktionsmaschinen und Betriebsstätten deutlich senken. „Einige unserer Produkte konnten wir in ihrer Leistungsfähigkeit sogar soweit verbessern, dass sie sehr gute Klebeergebnisse schon bei sehr geringen Auftragsgewichten erreichen,“ führt Rudolph weiter aus. Bei der Herstellung hochwertiger Möbelelemente können Kunden daher nicht nur den Klebstoffverbrauch minimieren, sondern durch die geringere Auftragungsmasse zur Qualitätssteigerung in der Verarbeitung ihrer Produkte beitragen.

Bei zunehmender Weltbevölkerung, steigender Lebenserwartung und einem erhöhten Bedarf an Verbrauchs- und Konsumgütern gehen die natürlichen Ressourcen immer weiter zur Neige, darunter auch der Rohstoff Holz. Die Holz- und Forstwirtschaft setzt sich daher seit langem mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Allerdings kann ein Rohstoff immer nur so nachhaltig sein wie sein Verarbeitungsprozess. Hier kommen die Klebstoffe von Henkel ins Spiel.

PUR MicroEmission Klebstoffe

Wie groß das Nachhaltigkeits- und Einsparpotential der Henkel-Erzeugnisse ist, wird bei einem Blick auf die jüngst vorgestellten Produkte deutlich. So überzeugen die Hot Sealing Klebstoffe durch ihre hohe Wärmebeständigkeit. Der Verbrauch des Klebstoffs, der mittels des reacTec-Verfahrens zur Beschichtung von Möbeloberflächen mit Finish-Folien eingesetzt wird, ist verhältnismäßig gering. Die PUR MicroEmission Klebstoffe, die zur Kantenleimung, Profilummantelung sowie zur Flat Lamination eingesetzt werden, verbessern durch ihre geringen Schadstoffemissionen die Bedingungen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Der Klebstoff Purmelt ME 4688 überzeugt durch eine niedrige Verarbeitungstemperatur. Er kann bereits ab einer Temperatur von 110°C aufgetragen werden, was zu weiteren Kosteneinsparungen im Produktionsprozess führt.

Auch die Verarbeitung des Klebstoffs trägt erheblich zur Effizienz und Nachhaltigkeit bei. So ist das Aerobond-System ein spezielles Verfahren zur Aufschäumung von Kaschierklebstoffen. Durch diesen Produktionsschritt werden die Auftragsgewichte der Dispersionsklebstoffe verringert, wodurch auch die Abwassermenge reduziert und somit der Wasserverbrauch gesenkt wird. Auch bei den Betriebsabläufen beim Kunden kann Henkel unterstützen, denn die automatischen Klebstoff-Fördersysteme entlasten die Mitarbeiter.

Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 strebt Henkel ein großes Ziel an: In einem Zeitraum von 20 Jahren soll das Verhältnis zwischen dem Wert, den Henkel schafft, und dem ökologischem Fußabdruck des Unternehmens um den Faktor 3 verbessert werden. „Damit streben wir die Marktführerschaft in Sachen Nachhaltigkeit an,“ so Rudolph.

Auf dem Weg dahin gibt es bei Henkel klar abgesteckte Ziele: Bis 2015 soll in den Fokusfeldern Energie, Wasser und Abfall 15 Prozent pro Produktionseinheit im Vergleich zu 2010 eingespart werden. Gleichzeitig soll der Umsatz pro Produktionseinheit um 10 Prozent steigen, und somit mehr Wert geschaffen werden. Bewertet und bestätigt werden die Fortschritte dabei auch von externen Nachhaltigkeitsanalysten und Fachinstituten wie zum Beispiel Sustainalytics durch eine Top-Platzierung in der DAX 30 Studie. Im internationalen Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Sustainability Index wurde Henkel zum sechsten Mal in Folge als führend in seiner Branche bestätigt.

Michael Rudolph, Leiter des Bereichs Furniture & Building Elements bei Henkel.

Lisa Kretzberg Henkel Adhesive Technologies Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-5672 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen
Holger Elfes Henkel Adhesive Technologies Media Relations Headquarters, Düsseldorf/Germany +49-211-797-9933 press@henkel.com Download Visitenkarte Zu meiner Sammlung hinzufügen