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04.04.2014  Düsseldorf

Hauptversammlung 2014

Umsetzung der Strategie im Fokus

Bei der heutigen Henkel-Hauptversammlung blickte der Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted auf die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens im vergangenen Geschäftsjahr zurück. Mit Verweis auf die herausfordernden weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sagte er: „Trotz eines schwierigen Umfelds haben wir im vergangenen Jahr alle Finanzziele erreicht. Unsere Geschäfte sind gut aufgestellt und wir konnten erneut ein gutes Wachstum erzielen.“ Rorsted hob auch die Fortschritte hervor, die das Unternehmen bei der Umsetzung der Strategie bis 2016 gemacht hat. „2013 haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung unserer Vision für Henkel getan: Weltweit führend mit Marken und Technologien zu sein. Wir haben eine klare Strategie mit ambitionierten Zielen. Unser Fokus liegt jetzt darauf, diese Strategie weltweit umzusetzen.“

In den vergangenen Jahren konnte Henkel seine Profitabilität deutlich verbessern. „An dieser erfolgreichen Entwicklung sollen unsere Aktionäre über eine höhere Dividende stärker beteiligt werden. Wir schlagen Ihnen daher heute eine Dividende von 1 Euro 22 je Vorzugsaktie vor. Das ist eine Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr von mehr als 28 Prozent“, so Kasper Rorsted. Die Ausschüttungsquote steigt auf 30 Prozent des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses nach nicht beherrschenden Anteilen – nach durchschnittlich rund 25 Prozent in den Vorjahren. Zukünftig soll die Ausschüttungsquote zwischen 25 und 35 Prozent liegen. Durch die Erhöhung der Ausschüttungsquote ändert sich für Henkel weder der strategische Handlungsspielraum noch die konservative finanzielle Grundausrichtung.

Die Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats, Dr. Simone Bagel-Trah, dankte dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr ging Rorsted auf das hohe Maß an Unsicherheit in den Märkten ein: „Es ist nicht zuletzt wegen der jüngsten politischen Entwicklungen in Osteuropa schwierig, die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2014 abzuschätzen.“ Mit Blick auf die Währungskursentwicklungen sieht Rorsted keine kurzfristige Entspannung. „Die Währungen in einigen wichtigen Ländern der Wachstumsmärkte werten wahrscheinlich weiter ab. Die negativen Effekte werden wir vor allem im ersten Halbjahr spüren“, sagte er.

Zu Details des Geschäftsverlaufs im ersten Quartal verwies er auf die Vorlage des Quartalsberichts am 7. Mai.

Rorsted betonte in seiner Rede zudem die besondere Bedeutung der Wachstumsmärkte für die weitere Entwicklung von Henkel. „Über die letzten vier Jahre lag unser organisches Wachstum in den Wachstumsmärkten bei durchschnittlich fast 10 Prozent. Die reifen Märkte wuchsen hingegen nur um knapp 2 Prozent.“ Gleichzeitig wies er aber auch auf die besonderen Herausforderungen dieser Märkte hin: „Wir sehen allerdings auch die hohe Volatilität dieser Märkte. Doch es gibt kein höheres Wachstum ohne Risiko. Das ändert aber nichts an unserer Strategie – im Gegenteil. Wir stellen uns auf diese Herausforderung ein.“


Diese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Henkel AG & Co. KGaA beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Henkel AG & Co. KGaA und ihren Verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von Henkel und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z.B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Henkel hierzu eine gesonderte Verpflichtung.