Die Welt verändert ihr Gesicht

 Selbst der Wandel verändert sich.

Alles verändert sich – überall und zu jeder Zeit. Das 21. Jahrhundert hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten und seine eigenen Megatrends entwickelt: Globalisierung, Wachstumsmärkte, Digitalisierung, veränderte Rollen von Männern und Frauen in der Gesellschaft und Bildung, neue Arbeitsgenerationen und eine alternde Bevölkerung.


Normal ist nicht die Norm.
Dieser soziale Wandel bedeutet eine Revolution der Normen und Werte. Und das ist, was wir tagtäglich erleben können: Geschlechterrollen gleichen sich an, mobile Angestellte reisen von Land zu Land auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten. Und die ehemals Alten verkörpern die jung gebliebenen Arbeitnehmer, die nicht nur ihre Kaufkraft, sondern auch ihr Mitwirken auf dem Arbeitsmarkt einfordern. 

Es ist unsere Gesellschaft, aber nicht so, wie wir sie kennen.
Vielfalt und Durchmischung bestimmen unseren Alltag und verändern die Werte unserer Gesellschaften, unserer Kulturen und Kommunikationswege. Es überwiegt die Stimmung der positiven Erwartungshaltung in Vorfreude auf eine neue, veränderte Weltanschauung, eine größere, geteilte Wissensbasis und ein Morgen, das Probleme von gestern wie selbstverständlich bewältigt.

Im Spannungsfeld dieser Megatrends hat sich das strategische Diversity Management etabliert.

Der Wandel verändert sich, aber was bedeutet das für Henkel?

Vielfalt macht den Unterschied.
Der Wettbewerb ist anspruchsvoll, und wird noch anspruchsvoller werden. Im 21. Jahrhundert reicht es nicht mehr aus, gute Produkte und Services anzubieten; es gilt vielmehr, der Erste zu sein, der globale Megatrends antizipiert und der Nachfrage der Konsumenten einen Schritt voraus ist.

Global Megatrends.
  • Globalisierung
  • Gesättigte Märkte / steigender Wettbewerb
  • Demografischer Wandel
  • Digitalisierung
  • Sozialer Wertewandel
  • Die Rolle von Frauen und Männern in der Gesellschaft
  • Umweltverschmutzung

Global führend mit Marken und Technologien
Henkel hat eine klare Vision: Wir sind global führend mit Marken und Technologien. Um diese Vision nachhaltig zu erfüllen, bedarf es vor allem einem: Innovationen.

Um heute und in Zukunft innovative Ideen hervorbringen zu können, brauchen wir die Vielfalt an Denkweisen, Einstellungen, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften unserer Mitarbeiter.

Diversity @ Henkel

Henkel hat 48.000 Mitarbeiter weltweit. Jeder von ihnen ist unterschiedlich, und jeder von ihnen ist einzigartig. Vielfalt ist ihr Beitrag zu unserem Unternehmenserfolg.

Für Henkel ist Diversity das Bindeglied zwischen unseren Märkte und strategischen Prioritäten und bedeutet: Potenzialentfachung!

Unsere Vielfalt ist explizit in Merkmalen wie Geschlecht, Nationalität oder Alter vertreten und implizit in den Talenten, Einstellungen, Werten, Kenntnissen und Fähigkeiten aller unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner weltweit. Zusammen bilden wir ONE Winning Culture @ Henkel.

Wertschöpfung durch Wertschätzung
Inclusion (Wertschätzung & Einbeziehung) gibt der Vielfalt unserer Mitarbeiter einen Raum zur Potenzialentfachung.

Für Henkel bedeutet Inclusion die Wertschätzung und Einbeziehung aller sichtbaren und unsichtbaren Unterschiede, um einen Wettbewerbsvorteil zu generieren und eine gleichberechtigte und leistungsfähige Organisation zu schaffen, in der alle Mitarbeiter Wertschätzung erfahren und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten frei entfalten können.

Vielfalt macht stark

Markus Dinslacken, Leiter Global Diversity & Inclusion

Seit 1. Mai 2011 ist Markus Dinslacken neuer Leiter des Global Diversity & Inclusion Managements der Henkel AG & Co. KGaA. Er folgt in dieser Position Anke Meier, die nach über drei Jahren erfolgreicher Tätigkeit neue Aufgaben im Unternehmensbereich Adhesive Technologies übernimmt.

Markus Dinslacken arbeitet seit mehr als zehn Jahren bei Henkel. Der 42jährige, Vater einer 14 Monate alten Tochter, hat an den Standorten Düsseldorf und Scottsdale, Arizona, USA internationale Erfahrung in verschiedenen Funktionen und Bereichen innerhalb der IT und des Personalmanagements gesammelt und ist somit ein gutes Beispiel für Henkel’s Triple-Two Ansatz. Seit Mitte 2007 war er der weltweit verantwortliche HR Key Acount Manager für die Bereiche Einkauf und IT.

Markus Dinslacken
Leiter Global Diversity & Inclusion

? Seit 1. Mai 2011 sind Sie neuer Leiter des Global Diversity & Inclusion Managements. Was sind Ihre Hauptaufgaben in Ihrer neuen Funktion?
Wir alle wissen, dass vielfältige Teams nachgewiesenermaßen – auch im wirtschaftlichen Sinne – einen deutlichen Mehrwert für ein internationales Unternehmen wie Henkel darstellen. Diversity & Inclusion muss jedoch ganzheitlich verstanden werden, dazu gehört auch das bewusste Einbeziehen ganz unterschiedlicher  Denk-und Arbeitsweisen, schließlich wollen wir keine geklonten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein wichtiges Ziel ist für mich auch, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter auszubauen. Dazu müssen wir als Unternehmen das Thema flexible Arbeitsbedingungen weiter vorantreiben. Meine Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmensbereichen klare Ziele und Maßnahmen zu definieren.

? Warum ist Diversity & Inclusion für Henkel so wichtig?
Wir sind ein globaler Konzern mit rund 48.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in über 125 Ländern. Mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiter arbeiten außerhalb von Deutschland und mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet in den Wachstumsregionen. Wir wollen am Wachstum der für uns relevanten Märkte erfolgreich teilhaben. Dazu brauchen wir die besten Teams am richtigen Platz. Und es ist wichtig, dass wir als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden – sowohl intern als auch extern.

? Was haben Sie bei Henkel bisher gemacht und wie wirkt sich das auf Ihre neue Position aus?
Ich bin seit über zehn Jahren bei Henkel und habe verschiedene Funktionen in der IT und im Personalmanagement von Henkel sowohl in Deutschland als auch in den USA durchlaufen. So bin ich selbst vielfältig geprägt und kann die gemachten Erfahrungen gut in meine neuen Aufgaben einfließen lassen. Während meiner Zeit in den USA habe ich beispielsweise erfahren, dass das Thema Diversity & Inclusion dort mit einer größeren Selbstverständlichkeit und sicher auch mit anderen Schwerpunkten gelebt wird. Es gibt einige gute und praktische Beispiele, die wir hier in unseren Alltag übertragen können.