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09.06.2017  Düsseldorf

20 Henkel-Mitarbeiter sind nach Rumänien gereist, um hilfsbedürftigen Familien ein Zuhause zu bauen

Wie in Teamarbeit ein Zuhause entsteht

Raus aus dem Büroalltag und gemeinsam anpacken, um Hilfsbedürftige zu unterstützen – mit diesem Ziel vor Augen gingen rund 20 motivierte Henkel-Mitarbeiter auf „Baureise“: Zusammen flogen sie für eine Woche nach Rumänien, um dortigen Familien wortwörtlich ein neues Zuhause zu schaffen. Möglich machte das die seit vier Jahren bestehende Kooperation zwischen Henkel und der Hilfsorganisation „Habitat for Humanity“.

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Bereit und gut gerüstet für den ersten Tag: Die Baureisegruppe freut sich auf das Projekt.

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Hand in Hand: Im Team macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß.

Leicht schwankend fährt der Minibus über einen schmalen Feldweg, der sich durch das Hinterland der rumänischen Gemeinde Cumpăna windet. Die Räder hinterlassen feinste Staubwolken auf dem unebenen Untergrund. Rund um das Fahrzeug erstrecken sich weite Felder, vereinzelt sieht man Scheunen oder Landwirtschaftsgehöfte. Der Feldweg ist die letzte Etappe zwischen dem Hotel bei der Hafenstadt Constanța und dem Zielort der 20-köpfigen Gruppe, allesamt Henkel-Mitarbeiter, die am Vortag zu einer besonderen Mission aus Düsseldorf aufgebrochen sind.

Rund 1.800 Kilometer Luftlinie und sprichwörtlich Welten von ihrer täglichen Arbeitsumgebung entfernt taucht das Ziel der Reise-Teilnehmer auf: eine Baustelle, auf der ein Rohbau steht. „Das soll das Zuhause von insgesamt vier Familien werden“, beschreibt Henkel-Mitarbeiter Tobias Merten aus der Abteilung Digital Communications das Projekt, an dem er und weitere Kollegen für die nächsten fünf Tage gemeinsam arbeiten werden. „Im kommenden Jahr sollen die Familien einziehen können.“

Damit das klappt, packen alle vom ersten Moment an kräftig an. Es gibt viel zu tun: Die Wände des Baus müssen gedämmt und gespachtelt werden, und auch die Decken benötigen noch einiges an stabilisierender Masse, bevor sie gestrichen werden können. Außerdem ist eine große Menge Holz zuzuschneiden – darum kümmern sich Kollegen, die sich mit Sägen bereits auskennen. „Das Grundverständnis für gängige Renovierungsarbeiten habe ich mitgebracht, aber wie man die praktischen Arbeiten an dem Rohbau korrekt ausführt, muss ich mir erst zeigen lassen“, sagt Tobias Merten.

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Stärkung muss sein! Zur Mittagszeit wird zusammen gegessen und neue Kraft getankt.

Damit ist er nicht allein: Auch die anderen Henkel-Mitarbeiter schauen aufmerksam zu, als die einheimischen Bauarbeiter mit der Einweisung in die Maurer-Tätigkeiten beginnen. Jeder darf in jede Aufgabe hineinschnuppern, und bald haben alle ihren persönlichen Arbeitsort für den ersten Tag gefunden. Später werden sie sich abwechseln, um sich in mehreren Bereichen zu betätigen. Sorgfältig verputzt Tobias Merten die Decken der einzelnen Zimmer – von seinem rumänischen Baustellen-Kollegen bekommt er ein Lob dafür: „Perfect“, lautet sein Urteil. Auch wenn die Kommunikation teilweise mit Händen und Füßen vonstattengeht, wachsen einzelnen Grüppchen mit der Zeit immer enger zu einem dynamischen Team zusammen.

Die Tage verstreichen, die Arbeiten schreiten voran, das neue Zuhause für die Familien nimmt immer konkretere Form an. Die künftigen Bewohner sind ab und zu mit ihren Kindern vor Ort, um das Geschehen zu beobachten und selbst mitzuhelfen. „Wie sie sich über unseren Einsatz freuen“, staunt Tobias Merten und lächelt. „Das so hautnah mitzuerleben ist richtig schön.“ Toll für alle Beteiligten ist außerdem die Erfahrung, trotz unterschiedlicher hierarchischer Positionen im üblichen Arbeitsalltag und über sämtliche Altersklassen hinweg an einem Strang zu ziehen. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel, das sie mit vereinten Kräften erreichen wollen: Bedürftigen ein Heim schaffen.

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???gallery.open.slideshow??? Der Rohbau steht!

Der Rohbau steht! Ein Ergebnis, das sich sehen lässt.

???gallery.open.slideshow??? Das Team freut sich über das gelungene Projekt

Gemeinsam freut sich das Team über das gelungene Projekt. Der Erfolg wird zusammen gefeiert.

Entsprechend groß ist die Dankbarkeit seitens der Familien. Eine rumänische Mutter ist sichtlich gerührt, als sich einer der Baureise-Teilnehmer in seiner Rede beim traditionellen Abschiedsgrillen direkt an ihre Kinder wendet, die schon bald in dieser Umgebung wohnen werden und hoffentlich einer vielversprechenden Zukunft entgegenblicken. Am Ende dieses spannenden Projektabschnitts sind sich alle einig – Verantwortliche, Koordinatoren, freiwillige Helfer, Bauarbeiter, Familien: Es hat nicht nur Spaß gemacht, mit den eigenen Händen etwas Nachhaltiges für Menschen zu schaffen, die diese Art von Hilfe dringend benötigen. Es hat allen Beteiligten auch einmal mehr gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. „Es war für mich eine tolle Erfahrung“, sagt Tobias Merten. „Und ich würde jederzeit wieder bei einer Baureise mithelfen.“