HFI (Henkel Friendship Initiative e.V.) – Nothilfe
Erdbeben in China
Mai 2008: Insgesamt 150.000 Euro stellte Henkel für die Menschen in den Erdbebengebieten in China zur Verfügung. Direkte Soforthilfe erfolgte bereits sehr zeitnah. Dem Roten Kreuz in China wurden 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Soforthilfe musste zunächst über das Rote Kreuz abgewickelt werden, da Zivilpersonen noch nicht in die Katastrophengebiete gelangen konnten. Neben der finanziellen Unterstützung spendete Henkel Produkte wie Hygienemittel, Reinigungsmittel und Baustoffe im Wert von 50.000 Euro. Die Absprache darüber, welche Produkte wo in welchem Umfang am dringendsten benötigt wurden, erfolgte direkt zwischen den Henkel-Mitarbeitern in China und dem Roten Kreuz vor Ort.
Über die direkte Soforthilfe von 100.000 Euro hinaus hat Henkel weitere 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, um spezifische Projekte zum nachhaltigen Wiederaufbau in Sichuan zu unterstützen. Um sicherzustellen, dass die Spenden an ihren Bestimmungsort gelangen, setzte Henkel auf die eigenen Mitarbeiter in China, die in direktem Kontakt zum Roten Kreuz stehen. So war gewährleistet, dass die Spenden in die richtigen Kanäle geleitet werden.
Erdbeben auf der Insel Java
Mai 2006: Zehn Henkel-Mitarbeiter und ihre Angehörigen wurden durch die Katastrophe schwer getroffen. Um den Familien in ihrer Not zu helfen, stellte Henkel ihnen über den HFI e.V. finanzielle Mittel für den Neuanfang zur Verfügung. Außerdem wird zur Zeit eine Grundschule in Yogyakarta, der Hauptstadt der Insel, wieder errichtet.
Hurrikan Stan
Oktober 2005: Zwei Monate später verwüstete Hurrikan Stan ganze Landstriche in Guatemala. Auch hier konnten Henkel-Mitarbeiter vor Ort zügig sinnvolle Hilfsprojekte ausfindig machen und begleiten. So ist zum Beispiel der Wiederaufbau der Schule "San Juan Bautista" in Amatitlán veranlasst worden.
Hurrikan Katrina
August 2005: Hurrikan Katrina wütete über den Süden der USA und richtete ungeheure Schäden an. Sofort reagierten Henkel-Mitarbeiter und sammelten Spenden, um die Opfer zu unterstützen. Das Spendenaufkommen wurde vom Unternehmen verdoppelt.
Erdbeben in der Region Kaschmir
Oktober 2005: Im gleichen Monat wurden am anderen Ende der Welt rund sieben Millionen Menschen in Indien und Pakistan von einem schweren Erdbeben in der Region Kaschmir betroffen. Henkel stellte 100 000 US-Dollar Soforthilfe bereit. Gemeinsam mit Mitarbeitern und dem UN-Hochkommissar für Pakistan und Indien leistete A. Satish Kumar, Henkel Manager am Standort Indien, den Betroffenen wertvolle Soforthilfe beim Wiederaufbau der zerstörten Ortschaften. Seit 2007 engagieren sich dort Henkel-Mitarbeiter in weiteren Hilfsprojekten.
Tsunami im Indischen Ozean
Dezember 2004: Am zweiten Weihnachtstag forderte die Todeswelle im Indischen Ozean unzählige Menschenleben und entzog Tausenden die Existenzgrundlage. Henkel, seine Mitarbeiter und Pensionäre, die Henkel-Familie und Dritte brachten gemeinsam mehr als 600 000 Euro auf, um den Menschen in der Region einen Teil ihres Lebensmuts wiederzugeben.
Flutkatastrophe in Deutschland
Für die Unterstützung der Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland in 2003 konnte die Henkel Friendship Initiative Spenden von Mitarbeitern von mehr als 565 000 Euro erlangen. Dank der großzügigen Freistellung von Mitarbeitern und der Hilfsbereitschaft von Pensionären konnte den von der Flut betroffenen Menschen eine schnelle, direkte und unbürokratische Unterstützung angeboten werden.