27.11.2012, Düsseldorf

 

Persil schreibt Werbegeschichte

 

 
 / 
Download: web print
Alle anzeigen
 

Kontakt

Name Bettina Klinken
  Business Unit and Brand PR / Laundry & Home Care | Headquarters, Düsseldorf / Germany
Tel. +49-211-797-8312
Fax +49-211-798-9832
Email E-Mail senden

Name Lisa Kretzberg
  Business Unit and Brand PR / Laundry & Home Care | Headquarters, Düsseldorf / Germany
Tel. +49-211-797-4155
Fax +49-211-798-9832
Email E-Mail senden

90 Jahre Werbung mit der „Weißen Dame“

Ob Himmelsschreiber, erster TV-Spot im deutschen Fernsehen oder die jährliche Promotionaktion „Unser Bestes“, für die das Brandenburger Tor im Werbespot mit einer roten Schleife geschmückt wird – Henkel hat für sein Waschmittel Persil immer schon durch kreative Werbung neue Standards gesetzt. Die „Weiße Dame“ von Persil gehört zu den bekanntesten Werbefiguren und feiert als Ikone der Plakatreklame in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag.

Die Werbegeschichte von Persil begann mit einer Zeitungsannonce im Jahr 1907, die Experten heute als Teaser bezeichnen würden: Noch bevor das erste Persil-Paket in den Läden stand, machte Henkel damit die Konsumenten neugierig. In der Werbung für Persil ging Henkel von Beginn an auch unkonventionelle und spektakuläre Wege, etwa Himmelsschriften oder nächtliche Lichtprojektionen auf Wolken. 1921 präsentierte Henkel seinen ersten Stummfilm, sechs Jahre später die erste Funkwerbung. So setzt Persil immer wieder neue Standards.

Die „Weiße Dame“ als Werbeikone
1922 geschaffen, ist die „Weiße Dame“ bis heute das bekannteste Werbemotiv von Persil in Deutschland – sie warb bis in die 1960er Jahre auf Plakaten und Emailleschildern für das Waschmittel. Auch heute ist die „Weiße Dame“ noch sehr präsent – etwa auf den beliebten Persil-Uhren, die in mehr als 20 deutschen Städten stehen. Und so entstand die Werbeikone: Die Glogauer Firma Fleming & Wiskott erteilte dem Berliner Maler Kurt Heiligenstaedt 1922 den Auftrag, ein Persil-Plakat zu gestalten. Der bekannte Karikaturist und Mitarbeiter der Zeitschrift Simplicissimus ging daraufhin mit seiner Freundin Erna Muchow in ein Modehaus am Alexanderplatz und kaufte ihr ein weißes Kleid von der Stange. Mit einem weißen Florentiner-Hut auf dem Kopf und einem Persil-Paket in der Hand, posierte die 18-Jährige für den Maler: Damit war die „Weiße Dame“ geboren. Wenn in den folgenden Jahren Mode- und Zeitgeschmack einen anderen Frauentyp verlangten, machte die „Weiße Dame“ mit: mal war sie blond, mal braun, mal zart und zerbrechlich, mal robust und kräftig. 1925 war sie Mutter von weiß-gekleideten Zwillingen, während sie 1950 als moderne junge Dame für Persil lächelte. Damit passte sich die „Weiße Dame“ zwar immer dem Zeitgeist an und veränderte so ihr Erscheinungsbild, doch dabei blieb sie einzigartig – und steht damit bis heute nicht nur für die Marke Persil, sondern hat in den vergangenen 90 Jahren auch die Werbegeschichte maßgeblich geprägt.

Persil im Fernsehen
In den 1950er Jahren avancierte das Fernsehen zum wichtigsten Kommunikationsmedium. Deutschlands erster TV-Spot von 1956 warb für Persil – mit den beliebten Schauspielern Beppo Brehm und Liesl Karlstadt als Hauptdarstellern. Weitere Fernseh-Werbekonzepte von Persil wurden legendär. Zum Beispiel die Spots mit dem Persil-Mann ab 1975. Darin informierte Henkel im Nachrichtenstil über Ergiebigkeit, Waschkraft und schonende Pflege. Mit wissenschaftlichen Argumenten unterstrich Persil seine Spitzenleistung. Der zugehörige Slogan klingt bis heute nach: „Persil – da weiß man, was man hat“. 1970 startete außerdem mit „Unser Bestes“ die erfolgreichste Promotion für ein Waschmittel in Deutschland. Seitdem bietet Henkel einmal jährlich die Pakete mit der roten Schleife an, und im TV macht seit dem Jahr 2000 Werbung mit dem Brandenburger Tor und roter Schleife auf das besondere Angebot aufmerksam: Die Packungen in Sondergröße sind jeweils für kurze Zeit erhältlich.

Henkel AG & Co. KGaA



Externe Links