21.10.2011, Düsseldorf

 

Erste „Lange Nacht der Industrie“ in der Region Rhein-Ruhr

 

 
 / 
Download: web print
Alle anzeigen
 

Kontakt

Name Wulf Klüppelholz
  Corporate Media Relations | Headquarters, Düsseldorf / Germany
Tel. +49-211-797-1875
Fax +49-211-798-4040
Email E-Mail senden

Name Hanna Philipps
  Corporate Media Relations | Headquarters, Düsseldorf / Germany
Tel. +49-211-797-3626
Fax +49-211-798-4040
Email E-Mail senden

Großes Interesse an Henkel

Einen Blick hinter die Kulissen eines Düsseldorfer Weltkonzerns konnten am Donnerstagabend rund 200 Besucher auf dem Henkel-Werksgelände werfen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lange Nacht der Industrie“ besichtigten sie die Waschmittel- und die Klebstoffproduktion des 135 Jahre alten Familienunternehmens.

Über 2000 Interessierte ergriffen gestern Abend die Chance, 43 Unternehmen verschiedener Branchen in der Region Rhein-Ruhr einmal von innen kennenzulernen. Henkel gehörte dabei zu den beliebtesten Anlaufpunkten und war bereits Wochen im Vorhinein ausgebucht. „Viele Düsseldorfer assoziieren unser Unternehmen mit ihrer Stadt, aber die wenigsten wissen, dass hier der mit Abstand weltweit größte Produktionsstandort von Henkel ansässig ist. Durch die „Lange Nacht der Industrie“ möchten wir Transparenz schaffen und der Bevölkerung zeigen, wie moderne Produktionsprozesse ablaufen. Jeder benutzt im Alltag Waschmittel, Shampoo oder Klebstoff – aber wie werden die Produkte hergestellt? Das wissen die wenigsten und deshalb wollen wir in Teilen zeigen, wie das geht“, erklärt Andreas Bruns, Werkleiter von Henkel und Vorsitzender der Initiative „Zukunft durch Industrie“, die die Veranstaltung in der Region Rhein-Ruhr initiiert hat.

Rund eineinhalb Stunden dauerte die Tour über das Henkel-Werksgelände. Dabei machten die Besucher an drei Stationen Halt. Im Bereich der Waschmittelforschung besichtigten sie die Textilanschmutzmaschine: Hier wird eine Vielzahl von Flecken verschiedenster Art erzeugt. Dann wird geprüft, wie gut neu entwickelte Waschmittel die Verschmutzungen bei verschiedenen Temperaturen entfernen. Nächster Halt war das Liofol-Technikum, in dem Folien für die Herstellung von Verpackungen – zum Beispiel von Chips oder Filterkaffee – zu Testzwecken miteinander verbunden werden. An der letzten Station, dem Klebstoff-Abfüllbereich konnten die Teilnehmer sehen, wie Pattex in die Tube gelangt. Bei einer Rundfahrt über das 1,4 Quadratkilometer große Werksgelände hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, den Henkel-Experten Fragen zu stellen.

Die „Lange Nacht der Industrie“ ist ein bundesweites Veranstaltungskonzept, mit dem Firmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studenten oder auch Anwohnern einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Nach Stationen in Städten wie Hamburg, Bremen und Frankfurt wurde die Idee 2011 erstmals in der Region Rhein-Ruhr umgesetzt. Die Schirmherrschaft hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernommen.

Henkel AG & Co. KGaA