03.08.2010, Düseldorf

 

Henkel Tapes Symposium 2010

 

 
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Name Christoph Schmidt
  Business Unit and Brand PR / Adhesive Technologies| Headquarters, Düsseldorf / Germany
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Branchentreff für die Klebeband-Industrie

Die Herstellung von Klebebändern für Konsumenten und industrielle Anwendungen ist ein hoch spezialisierter Industriezweig mit hohem Zukunftspotential. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an den Klebstoff, der ganz wesentlich zum Erfolg eines Klebebandes beiträgt. Beim Henkel Tapes Symposium 2010 informierten sich Klebebandhersteller aus ganz Europa über die neuesten Technologien und Branchentrends im Markt für Haftklebstoffe.

Klebebänder werden in tausenden von sichtbaren und unsichtbaren Anwendungen verwendet und haben sie sich ein weites Anwendungsfeld in Industrie, Handwerk und Konsumgütern erschlossen. Temperaturresistente Klebebänder für die Anwendung im Automobilbau, doppelseitige Foam-Tapes und luftdurchlässige Wundpflaster sind einige aktuelle Beispiel für den vielfältigen Einsatz. Wesentlicher Bestandteil von Klebebändern sind Haftklebstoffe (Pressure Sensitive Adhesives), die mittels verschiedener Verfahren dünn auf entsprechende Trägermaterialien wie Schaum oder Kunststofffolien aufgebracht werden.

Je nach Anforderungen bietet Henkel ein breites Portfolio an Haftklebstoffen an, mit denen die verschiedensten Selbstklebe-Anwendungen abdeckt werden können. Über die neusten Innovationen auf diesem Gebiet informierten sich kürzlich mehr als 170 Teilnehmer beim dritten Haftklebstoff-Symposium in Düsseldorf. Namhafte Klebebandhersteller aus West- und Osteuropa waren hier vertreten. Neben den Klebstoff-Experten von Henkel standen auch diesmal wieder bekannte Technologiepartner auf der Referentenliste, wie beispielsweise der Silikonpapierhersteller Mondi Release, der Schaumstoffproduzent Alveo oder das Unternehmen Olbricht aus dem Bereich der Auftragstechnik.

 „Das Symposium hat sich zu einem echten Marktplatz für Experten entwickelt, bei dem man komprimiert mit allen branchenrelevanten Informationen und Entwicklungen versorgt wird“, unterstreicht Patrick Kivits, Business Director für Haftklebstoffe bei Henkel. Abgerundet wurde das Programm durch einen umfangreichen praktischen Teil. Die offiziellen Eröffnung und Besichtigung der neuen PSA-Labore am Forschungsstandort Düsseldorf bot den Besuchern zunächst einen Einblick in die Entwicklung neuer Haftklebstoffe. Hier werden Molekulargewichte gemessen, Zusammensetzungen von Substraten chemisch analysiert, Klebstoffe für spezielle Untergründe exakt auf die Bedürfnisse von Kunden angepasst und in umfangreichen Testreihen geprüft. Bei Produktvorführungen unter Linienbedingungen im Henkel-eigenen Technikum hatten die Besucher zudem die Möglichkeit, sich von den Vorteilen neuer Klebstofftechnologien zu überzeugen.


UV-härtende Klebstoffe vorgestellt
Ein aktuelles Produktbeispiel für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Haftklebstoffen präsentierte Henkel mit Duro-Tak UV 5200 für High-Performance Klebebandanwendungen. Die UV-Technologie verbindet die Vorteile von klassischen Schmelzklebstoffsystemen mit denen von lösemittelhaltigen Acrylat-Klebstoffen. Duro-Tak UV 5200 wird zwar zunächst heiß aufgetragen, härtet dann jedoch innerhalb kürzester Zeit unter UV-Licht aus. Neben einer guten Wasserbeständigkeit wird durch die Photovernetzung zugleich auch eine hohe innere Festigkeit des Klebstoffs gewährleistet, so dass dieser – anders als bei klassischen Schmelzklebstoffen - auch bei Temperaturen über 100°C temperaturbeständig bleibt. Eine Eigenschaft, die bislang nur lösemittelhaltigen Acrylat-Klebstoffen vorbehalten war.

Darüber hinaus können Hersteller von Klebebändern mit Duro-Tak UV 5200 auch den Produktionsprozess deutlich effizienter und nachhaltiger gestalten. Neben dem Wegfall von Lösemitteln lassen sich mit der neuen Klebstofftechnologie von Henkel hohe Auftragsgewichte realisieren; zugleich entfallen die kostenintensiven und energieaufwändigen Trocknungszeiten im Ofen.

Henkel AG & Co. KGaA



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