08.04.2010, Düsseldorf

 

 
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Der Henkel-Stutenpreis als Familienattraktion

Am kommenden Sonntag galoppieren hochkarätige Pferde auf der Rennbahn in Grafenberg um den Henkel-Stutenpreis. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf den großen Henkel-Renntag am 1. August.

Wenn am kommenden Sonntag die dreijährigen Stuten aus dem In- und Ausland auf der Galopprennbahn in Grafenberg zum Henkel-Stutenpreis antreten, dann können sich die Besucher auf spannenden Sport freuen. In neun verschiedenen Rennen kämpfen die besten Jockeys um insgesamt 63.000 Euro Preisgeld.

Der Henkel-Stutenpreis, ein Listenrennen über 1.600 Meter mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro, ist mit 12 Startern erfreulich stark besetzt. Die norwegische Lady Alyshakeys, die nach der amerikanischen Pop-, Soul-und R&B-Sängerin benannt wurde, ist bei fünf Starts ungeschlagen. Im Sattel der von Wido Neuroth trainierten Stute sitzt kein Geringerer als William Buick. Der 18-Jährige konnte am 27. März 2010 in Dubai mit der Stute DaReMi das mit fünf Millionen US-Dollar dotierte Dubai-Sheema Classic gewinnen.

Die englische Gaststute  Kinky Afro kommt aus dem Stall von J.S. Moore und ist in diesem Jahr ebenfalls schon drei Mal erfolgreich gewesen. Im Sattel der Engländerin sitzt Liam Keniry. Aus deutscher Sicht sind die großen Quartiere gut aufgestellt. Reine Heureuse (P.J. Werning) aus dem Quartier von Uwe Ostmann konnte im letzten Jahr ein gut besetztes Listenrennen in Hannover für sich entscheiden, aber auch die beiden Starter aus dem Quartier von Peter Schiergen, Nianga (A. Starke) und Top Act (A. Göritz), könnten ganz vorne landen.

Die Vertreterin aus der Düsseldorfer Trainingszentrale, Anking (H. Grewe), im Training bei Sascha Smrczek, konnte bei dem ersten Listenrennen der Düsseldorfer Saison, dem „Wettenleip-Preis der Dreijährigen“, einen beachtlichen dritten Platz erzielen und hat sich somit für dieses Rennen durchaus empfohlen. Bei den verbliebenen Startern handelt es sich um Devilish Lips (T. Hellier), Artica (A. Best), Genovesa (St. Hellyn), Prakasa (W. Hickst), Ronja (A. Schikora) und Suerte Loca (N. Richter).

Auch in den übrigen Rennen sind durchaus interessante Starterfelder zustande gekommen, so zum Beispiel  das „German Racing-Rennen“ für dreijährige sieglose Pferde, in dem viele große Quartiere mit von der Partie sind und das somit ein interessantes „Wettrennen“ geworden ist.

Abseits des Sports bieten Henkel und der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein viele Attraktionen für Kinder. „Wir präsentieren einen Erlebnismix aus Spitzensport und Familienattraktionen“, sagt Peter M. Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. Und deshalb können sich die Besucher beispielsweise auf kostenlose Schminkaktionen freuen. Außerdem werden Ponyreiten, Torwandschießen und Bullenreiten angeboten.

Unmittelbar vor dem dritten Rennen weisen die Veranstalter auf das Schumannfest in Düsseldorf (28. Mai bis 14. Juni) hin. Die erst siebenjährige Lisa Zhu spielt auf einem Flügel die Träumerei aus den Kinderszenen von Robert Schumann. Sie präsentiert das wohl berühmteste Klavierstück der Musikliteratur mitten im Führring – eine bisher einzigartige Darbietung. Mit diesem außergewöhnlichen Programm gibt der Henkel-Stutenpreis allen Besuchern einen Vorgeschmack auf den großen Henkel-Renntag am 1. August. Dann wird in Düsseldorf nämlich der berühmte Preis der Diana ausgetragen. Er gehört zu den bedeutendsten Stutenrennen Europas.

Der Eintritt beim Henkel-Stutenpreis beträgt fünf Euro. Kinder unter 16 Jahren müssen nichts bezahlen. Zwei Erwachsene können über das Familienticket für 7,50 Euro rein. Das bunte Treiben beginnt um 13 Uhr. Um 14:15 Uhr startet das erste Rennen.

Besuchern wird die Anreise mit Bus und Bahn empfohlen. Die Linien 703, 709, 731 und 746 fahren vom Düsseldorfer Hauptbahnhof aus bis zur Burgmüllerstraße. Von dort verkehren Pendelbusse zur Rennbahn. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte den Metro-Parkplatz (Metrostraße) nutzen. Auch von dort fahren kostenfreie Pendelbusse.

Henkel AG & Co. KGaA