25.03.2010, Düsseldorf
Henkel-Klebstoffe – im Alltag nicht wegzudenken
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Unsichtbar, aber fast immer unentbehrlich
Klebstoffe sind die heimlichen Helden des Alltags. Obwohl sie oft kaum wahrgenommen werden, sind sie doch beinahe allgegenwärtig: Handys, Autos, Flugzeuge, Möbel, Bücher, Windeln, Tapeten – die Liste der Dinge, die ohne Klebstoffe nicht funktionieren würden, ließe sich noch beliebig fortsetzen. „Klebstoffe sind das, was wir als eine kritische C-Komponente bezeichnen“, erläutert Thomas Geitner, Executive Vice President Henkel Adhesive Technologies. „Ihr Anteil an den Gesamtkosten des Endprodukts ist zwar relativ gering, aber wenn der Klebstoff nicht die versprochene Leistung bringt, sind die Auswirkungen gravierend.“ Bücher würden auseinander fallen, Autos wären nicht mehr sicher, Tapeten lösten sich von den Wänden – auch diese Liste ist lang.
Der Weltmarkt für Klebstoffe, Dichtstoffe und Oberflächentechnik beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf rund 47 Mrd. Euro. Langfristig betrachtet wächst er jährlich um rund drei bis fünf Prozent. „Auch wenn das vergangene Jahr ein schwieriges war, der Klebstoffmarkt hat nichts von seiner Attraktivität eingebüßt“, so Geitner. Insbesondere vier Trends stützen das Wachstum im Klebstoff-Segment:
- Ein stetig steigender Klebstoffverbrauch in den Schwellenländern,
- die immer größer werdende Bedeutung einer nachhaltigen Fertigung von Industriegütern, beispielsweise im Automobil- oder Flugzeugbau,
- der ungebrochene Trend, traditionelle Verfahren wie Schweißen oder Nieten durch strukturelles Kleben zu ersetzen, sowie
- Klebstofflösungen für gänzlich neue Anwendungsfelder wie zum Beispiel in der Medizin oder der Landwirtschaft, beispielsweise beim Pfropfen von Tomatenpflanzen.
Mit führenden Positionen weltweit ist Henkel hervorragend aufgestellt, um von diesen Trends zu profitieren. Mittlerweile macht das Unternehmen fast die Hälfte seines Umsatzes mit Klebstoff-Technologien für die unterschiedlichsten Marktsegmente. Das Portfolio reicht vom Pritt Stift über Produkte für Hand- und Heimwerker bis hin zu Lösungen für verschiedenste Abnehmerindustrien, wie beispielsweise die Verpackungs-, Elektronik- oder Automobilbranche. Geitner: „Wir sind für alle Kunden erste Wahl, die ein breites Anwendungs- und Technologie-Know-how suchen, denen weltweite Liefersicherheit bei gleich bleibender Qualität aus einer Hand wichtig ist und die vor Ort einen Partner brauchen, der ihnen den technischen Support garantiert, den sie benötigen.“ Das können viele kleinere Unternehmen in diesem Umfang nicht leisten.
Nach einem wirtschaftlich schwierigen Jahr hat sich Henkel für den Unternehmensbereich Adhesive Technologies ab 2010 wieder profitables Wachstum auf die Fahne geschrieben.
Eine besondere Rolle soll hierbei der Innovationskraft des Unternehmens zukommen, das im Jahr jede Woche rund 4 Mio. Euro in die Forschung und Entwicklung seiner Klebstoffe investiert. Neben einer breiten Technologiekompetenz und einem weit verzweigten Kooperationsnetzwerk mit externen Forschungspartnern und universitären Einrichtungen profitiert Henkel auch von engen Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit vielen seiner Kunden.
Zudem haben einzelne Bereiche des Klebstoffgeschäftes von Henkel, so zum Beispiel der Bereich Verpackungs-, Konsumgüter- und Konstruktionsklebstoffe, mittlerweile eine Größe erreicht, in der Skaleneffekte weiteres Wachstum unterstützen und die Zusammenarbeit für Kunden interessant machen. Durch größere Mengen können beispielsweise in Bereichen wie Einkauf, Logistik und Produktion Vorteile erzielt werden, die auch preisrelevante Volumengeschäfte zu wettbewerbsfähigen Konditionen ermöglichen. Davon profitieren wiederum die Kunden.
Ein weiterer wichtiger Wachstumsfaktor sind und bleiben die Schwellenländer, die bereits 41% des Umsatzes von Henkel Adhesive Technologies ausmachen - mit steigender Tendenz. Die zunehmende Konsumnachfrage in den Binnenmärkten von Indien und China wird auch auf den Klebstoffabsatz positive Auswirkungen haben.
Thomas Geitner ist überzeugt: „Wir sind hervorragend aufgestellt für profitables organisches Wachstum – und wir werden schneller wachsen als unsere Märkte.“