O-Töne und Interviews
Dr. Loert de Riese-Meyer ist Ausbildungsleiter bei Henkel. Was Ausbildung bei Henkel bedeutet und wie das Bewerbungsverfahren um einen Ausbildungsplatz abläuft, erläutert er in einem Interview.
Außerdem berichten vier Azubis von ihren Erlebnissen bei Henkel.
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? Herr de Riese-Meyer, Ausbildung hat bei Henkel eine lange Tradition. In welchen Berufen bildet Henkel denn konkret aus?
Henkel bildet in über 25 Berufen deutschlandweit an acht Standorten aus. Neben bekannten Berufen wie Industriekaufleuten, Industriemechanikern und Chemielaboranten bildet Henkel auch Friseure, Konditoren, Medizinische Fachangestellte und Werkfeuerwehrleute aus. Darüber hinaus bieten wir Hochschülern, die ein Duales Studium absolvieren, an, neben ihrem Bachelor-Studium bei Henkel eine Ausbildung zu machen.
Insgesamt können wir sagen, dass wir auf der Basis einer langen Tradition zukunftsorientiert heute für morgen ausbilden.
? Wieviele Azubis werden übernommen?
Henkel bekennt sich mit Nachdruck zu der gesellschaftlichen Verantwortung, jungen Menschen bei der Suche nach einem beruflichen Startplatz zu helfen und damit auch Orientierung zu bieten. Wir richten uns nach den Vorgaben des Verbands der chemischen Industrie (VCI) sowie der gültigen Tarifverträge und bilden mehr Auszubildende aus als wir benötigen. Ausbildung geht vor Übernahme. Konkret heißt das: 2011 konnten von den 84 zur Übernahme anstehenden Auszubildenden 90 Prozent in ein Arbeitsverhältnis überführt werden. Allgemein gilt: Je besser der Azubi, desto höher sind seine Übernahme-Chancen.
? Wie kann man sich für einen Ausbildungsplatz bewerben und worauf wird dabei besonders geachtet?
Bei Bewerbungen gilt bei uns das Prinzip „online only“. Interessenten können sich in unserem Online-Stellenmarkt nach Stellen umsehen und sich hier direkt um einen Ausbildungsplatz bewerben. Auch der berufsspezifische Eignungstest wird online durchgeführt, das spart Zeit und Geld auf beiden Seiten. Bevor wir jemanden einstellen, wollen wir sie oder ihn jedoch auch persönlich kennenlernen und laden zum Interview oder Assessment Center ein.
Ein geeigneter Kandidat ist lern- und leistungsbereit, kreativ und flexibel, bereit Verantwortung zu übernehmen sowie kommunikationsfähig. Außerdem bringt er die nötigen fachlichen Voraussetzungen mit.
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Ich bin im dritten Jahr meiner Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation und kann eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen: die Ausbildung bei Henkel ist noch besser und bietet mehr, als ich es mir vorgestellt habe.
Nach der Schule habe ich eine neue Welt und eine neue Lebensweise kennen gelernt – die Ausbildung als Erlebnis.
Henkel als internationales und innovatives Unternehmen kann mir die Kompetenzen vermitteln, die ich für einen Start in meine Lebenskarriere brauche: Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und den Umgang mit neuen Situationen und Aufgaben.
Neben Theorie und Praxis ergänzen spezielle Seminare, zum Beispiel zu Soft Skills, Sprachunterricht, Veranstaltungen, Workshops und die individuelle Unterstützung meiner Kollegen und Ansprechpartner die Ausbildung zu einer einzigartigen, qualifizierten und zukunftsorientierten Ausbildung.
Ich habe gelernt, dass man mit Engagement, Verantwortung und Selbstdisziplin die Chancen ergreifen kann, die Henkel bietet – und das macht sehr viel Spaß.
Die Ausbildung bei Henkel, ergänzt durch ein Studium, ist für mich die optimale Vorraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
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Derzeit bin ich im dritten Ausbildungsjahr zum Werkfeuerwehrmann. Schon seit meiner Kindheit wollte ich Feuerwehrmann werden und nach einem Betriebspraktikum bei der Berufsfeuerwehr Dormagen hat sich dieser Wunsch gefestigt. Die Ausbildung bei Henkel ist eine duale Ausbildung. Die ersten anderthalb Jahre lernt man den technischen Bereich kennen, dazu gehören zum Beispiel die Metall- und Elektrotechnik. Nach der Abschlussprüfung des ersten Teils geht es dann in den feuerwehrtechnischen Bereich, wo man Brandbekämpfungs- und Rettungstechniken erlernt. Nach einer zweiten Abschlussprüfung ist man dann ausgebildeter Feuerwehrmann.
Ich habe es nie für möglich gehalten, einmal in einem so großen Konzern arbeiten zu können. Ich erfahre hier ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld und lerne viele verschiedene Themenbereiche in meiner Ausbildung kennen. Im Vergleich zur Berufsfeuerwehr erlerne ich bei Henkel zudem spezielles chemisches Know-How. Neben der praktischen Arbeit gehört der Besuch einer Berufsschule zur Ausbildung. Hier wird die Theorie zur Chemie, Metall- und Elektrotechnik, aber auch Englisch, Deutsch und Wirtschaft gelehrt. Sport ist natürlich auch ein wesentlicher Teil der Ausbildung. Schon beim Bewerbungsverfahren muss man einen Fitnesstest absolvieren. Während der Ausbildung macht man sein Rettungsschwimmerabzeichen und einen Sanitäterkurs.
Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an einer Sicherheitsmesse in Düsseldorf, bei der wir die Ausbildung zur/-m Werkfeuerwehrfrau/-mann präsentiert haben und Jugendliche beraten durften.
Weitere Infos zum Beruf der Werkfeuerleute gibt es in einem kleinen Film:
http://www.youtube.com/watch?v=b4nhYCBgwVw
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Im Juni diesen Jahres habe ich meinen Abschluss gemacht und arbeite nun fest angestellt als Chemielaborantin bei Henkel. Meine Ausbildungszeit möchte ich nicht missen. Ich bin damals schlicht durch die Werbung im Fernsehen auf Henkel als Unternehmen aufmerksam geworden. Da ich schon immer einen Beruf in der Chemiebranche ausüben wollte, habe ich mich beworben. Die Ausbildung war sehr anspruchsvoll und hat mich sehr gut auf den Beruf vorbereitet. Man wird von Anfang an gefordert und in den realen Arbeitsalltag eingebunden. Meist hat man seine eigenen Projekte und übernimmt schon früh Verantwortung.
Was mir an Henkel auch gefällt, ist dass mir viele Türen offen stehen. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bereichen, wie Kosmetik, Klebstoffe, Waschmittel oder die Zentrale Analytik, in denen man eingesetzt werden kann. In meiner Zeit als Auszubildende habe ich jede Menge positive Erfahrungen gesammelt. Sowohl die Ausbilder als auch die anderen Azubis standen mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch nach der Ausbildung geht das Lernen weiter. Ich kann verschiedene Seminare und Kurse besuchen, zum Beispiel einen Fernlehrgang zum Thema Chromatographie. Außerdem habe ich vor, meinen Techniker-Abschluss zu machen. Ich bin sehr glücklich bei Henkel und bin froh, die Ausbildung hier erlebt zu haben.
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Nach meinem Abitur 2009 wollte ich nicht nur studieren, sondern auch genügend Praxiserfahrung sammeln, um eine solide Basis für meine berufliche Zukunft zu schaffen. Ein duales Studium war da genau das Richtige: Eine fundierte Ausbildung zum Informatikkaufmann mit IHK-Abschluss und gleichzeitig ein Hochschulstudium mit dem Abschluss Bachelor of Arts.
Henkel war von Anfang an mein Favorit! Nicht nur die Verzahnung von Studium und Ausbildung, sondern auch das Arbeiten in einem internationalen Umfeld, reizte mich besonders. Wer kann zudem schon vor seinen Freunden behaupten, dass er bei einem Unternehmen arbeitet, welches mit verschiedenen Produkten fast in jedem Werbeblock im TV zu sehen ist?
Die Umstellung von der Schule hin zur Ausbildung war allein schon an der knapperen Freizeit zu spüren. Der Einführungsblock vor unserem Studium und die erste Praxisphase waren der ideale Einstieg das Umfeld der Ausbildung genauer kennenzulernen. Ich besuchte Seminare, Workshops und Sprachkurse, die zum Stundenplan des Einführungsblocks gehörten. So kam ich auch schnell in Kontakt mit anderen Azubis. Außerdem wurde betriebswirtschaftliches Fachwissen in den Theoriephasen des Studiengangs „Business Administration – International Management“ vermittelt, welches man in der Praxis anwenden konnte. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, war auch ein DEL – Eishockeyspiel Teil der ersten Wochen bei Henkel.
Das Einzigartige bei Henkel ist, dass wir in der Praxisphase schnell Verantwortung übernehmen dürfen und als Teammitglied auch abteilungsübergreifend hohe Akzeptanz genießen.
Durch das duale Studium bei Henkel sehe ich die Chance, sich mit guter Leistung in der Hochschule und großem Engagement in der Abteilung auch nach der Ausbildungszeit für das Unternehmen Henkel attraktiv zu machen.
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