O-Töne und Interviews

Stimmen rund um das Thema Diversity: Henkel-Manager erklären, warum "Diversity & Inclusion" bei Henkel eine wichtige Rolle spielt.


Kasper Rorsted

Vorstandsvorsitzender von Henkel

Die Aufgabe von Führungskräften ist es, die besten Teams zusammenzustellen. Und das sind gemischte Teams – mit Frauen und Männern, unterschiedlichen Nationalitäten und Erfahrungen. Diversity ist für uns deshalb ein zentraler Erfolgsfaktor.

Markus Dinslacken

Leiter Global Diversity & Inclusion

? Seit 1. Mai 2011 sind Sie neuer Leiter des Global Diversity & Inclusion Managements. Was sind Ihre Hauptaufgaben in Ihrer neuen Funktion?

Wir alle wissen, dass vielfältige Teams nachgewiesenermaßen – auch im wirtschaftlichen Sinne – einen deutlichen Mehrwert für ein internationales Unternehmen wie Henkel darstellen. Es sollte für uns selbstverständlich sein, eine gute Mischung aus internationalen Kolleginnen und Kollegen aller Altersgruppen zu finden. Dazu gehört auch das bewusste Einbeziehen und Wertschätzen unterschiedlicher Denk- und Arbeitsweisen. Diese Einstellung bei Henkel noch stärker zu verankern hat für mich oberste Priorität.

Ein wichtiges Ziel ist für mich auch, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter auszubauen. Dazu müssen wir als Unternehmen das Thema flexible Arbeitsbedingungen weiter vorantreiben. Meine Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmensbereichen klare Ziele und Maßnahmen zu definieren.

? Warum ist Diversity & Inclusion für Henkel so wichtig?

Wir sind ein globaler Konzern mit rund 48.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in über 125 Ländern. Mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiter arbeiten außerhalb von Deutschland und mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet in den Wachstumsregionen. Wir wollen am Wachstum der für uns relevanten Märkte erfolgreich teilhaben. Dazu brauchen wir die besten Teams am richtigen Platz. Und es ist wichtig, dass wir als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden – sowohl intern als auch extern.

? Was haben Sie bei Henkel bisher gemacht und wie wirkt sich das auf Ihre neue Position aus?

Ich bin seit über zehn Jahren bei Henkel und habe verschiedene Funktionen in der IT und im Personalmanagement von Henkel sowohl in Deutschland als auch in den USA durchlaufen. So bin ich selbst vielfältig geprägt und kann die gemachten Erfahrungen gut in meine neuen Aufgaben einfließen lassen. Während meiner Zeit in den USA habe ich beispielsweise erfahren, dass das Thema Diversity & Inclusion dort mit einer größeren Selbstverständlichkeit und sicher auch mit anderen Schwerpunkten gelebt wird. Es gibt einige gute und praktische Beispiele, die wir hier in unseren Alltag übertragen können.

Deutscher Diversity Preis
diversity-preis.de

Henkel, McKinsey & Company und die WirtschaftsWoche vergeben erstmals den "Deutschen Diversity Preis".