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19.09.2016  Düsseldorf

Beitrag zur nachhaltigen Verpackungsentwicklung

Henkel setzt erstmals recyceltes HDPE in Perwoll-Flaschen ein

Gemeinsam mit dem Grünen Punkt und Verpackungshersteller ALPLA ist Henkel ein wichtiger Schritt in der nachhaltigen Verpackungsentwicklung gelungen: In einem Pilotprojekt wurden erstmals in Deutschland Flaschen von Perwoll Wolle & Feines mit 15 Prozent recyceltem HDPE (Polyethylen mit hoher Dichte) hergestellt. Damit kommt der Unternehmensbereich Laundry & Home Care von Henkel seinem Ziel, bis Ende 2016 bei mehr als 1 Milliarde Produktverpackungen recycelte Kunststoffe einzusetzen, ein ganzes Stück näher.

Anforderungen von Premium-Marken

„Verbraucher stellen an unsere Marken höchste Ansprüche – nicht nur an die Leistung des Produkts, sondern auch an die Ästhetik der Verpackung“, so Stephan Füsti-Molnár, Geschäftsführer Henkel Wasch- und Reinigungsmittel für Deutschland und die Schweiz. „Wir sind stolz auf das Ergebnis unserer gemeinsamen Entwicklung: Das leuchtende Rosa der Perwoll-Flasche sowie die Leistung der Inhaltsstoffe und der Duft bleiben ohne Kompromisse erhalten. Dies zeigt erneut: Nachhaltigkeit und Premium-Produkte stehen nicht im Widerspruch.“

Dr. Stefan Strathmann, Leiter Internationale Verpackungstechnologie im Henkel-Unternehmensbereich Laundry & Home Care, ergänzt: „Diese Produktion ist für uns ein entscheidender Schritt, um recyceltes HDPE auch für weitere Marken und Märkte einzusetzen.“

Ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

Und so funktioniert die Kreislaufwirtschaft: Aus dem Verpackungsabfall des Gelben Sacks werden die entsprechenden PE-Verpackungen aussortiert, gesäubert und zu einem hochwertigen, recycelten Kunststoff-Rohmaterial (HDPE-Granulat) verarbeitet. Aus diesem fertigt der Verpackungshersteller die Kunststoffflaschen, die nach der Abfüllung in der Waschmittelproduktion ihren Weg ins Regal und schlussendlich zum Verbraucher finden. Die leeren Kunststoffverpackungen werden über die Gelbe Tonne erneut dem Recycling-Prozess zugeführt.

„Für uns ist diese Kooperation ein großer Schritt nach vorn, denn wir beweisen mit dem Produkt, welche Qualität mit unseren Systalen-Rezyklaten möglich ist“, betont Michael Wiener, CEO der Duales System Holding, der Mutter des Grünen Punkts. „Wir haben mit unserer Produktentwicklung und mit unseren Herstellungsanlagen große Fortschritte gemacht. Die Qualität unserer Rezyklate, was Farben und Oberflächen angeht, ist inzwischen so hoch, dass wir Neuware ersetzen können.“

Intelligente Verpackungslösungen für weniger Abfall

Für 2016 plant der Unternehmensbereich Laundry & Home Care recycelte Kunststoffe bei mehr als 1 Milliarde Produktverpackungen einzusetzen. Das Pilotprojekt mit recyceltem HDPE leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie und zu den Verpackungszielen von Henkel. Um das Abfallaufkommen zu senken, arbeiten die Verpackungsentwickler kontinuierlich an intelligenten Verpackungslösungen – bei kleinstmöglichem Materialeinsatz und mit Materialien, für die öffentliche Recycling-Systeme bestehen. Bis 2020 lauten die wichtigsten Handlungsfelder:

  • Alle Unternehmensbereiche von Henkel arbeiten daran, Verpackungsgewicht zu reduzieren. Wir wollen die Verpackungsmengen im Vergleich zum Umsatz um 20 Prozent senken (Basisjahr 2010).
  • Bis 2020 soll außerdem der Anteil von recyceltem PET (Polyethylenterephthalat) in Flaschen (in Europa auf 33 Prozent) und recyceltem Aluminium in Dosen (auf 9 Prozent) erhöht werden.
  • Darüber hinaus hat sich Henkel zum Ziel gesetzt, durch Informationen zum Thema Recycling mehr als 300 Millionen Verbraucher zu erreichen.

Erstmals wurden in Deutschland Flaschen von Perwoll Wolle & Feines mit 15 Prozent recyceltem HDPE produziert.

Die Produktion ist ein entscheidender Schritt, um recyceltes HDPE auch für weitere Marken und Märkte einzusetzen.

Der Unternehmensbereich Laundry & Home Care hat das Ziel, bis Ende 2016 bei mehr als 1 Milliarde Produktverpackungen recycelte Kunststoffe einzusetzen.

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