Mehr Wert. Weniger Ressourcen.
Nachhaltigkeitsstrategie 2030
„Action Plan“-Meeting:
JoachimBolz (Vierter von
links), Geschäftsführer von
Henkel Frankreich, diskutiert
mit seinem Führungsteam die
Umsetzung der neuen
Nachhaltigkeitsstrategie.
Unterstützt wurde er von Uwe
Bergmann (rechts), Leiter
Nachhaltigkeitsmanagement
bei Henkel.
Eine klare Strategie ist nur der Anfang: Nachhaltiges Wirtschaften kann erst dann fest in die täglichen Aufgaben integriert sein, wenn alle Mitarbeiter die entsprechenden Prinzipien verstehen und eine Möglichkeit haben, ihren Beitrag einzubringen.
Von links: Sylvie Nicol, Leiterin
Kosmetik/Körperpflege, Yves
Gautier, Leiter Kommunikation,
Alessandra Faccenda, Leiterin
Finanzen, und Joachim Bolz,
Geschäftsführer Henkel
Frankreich.
Zur Einführung der neuen Henkel-Nachhaltigkeitsstrategie 2030 sind daher rund 3.000 Team-Leiter weltweit aufgefordert, die neue Strategie mit ihrem Team zu diskutieren und einen „Nachhaltigkeits-Action-Plan“ für den jeweiligen Aufgabenbereich zu entwickeln – zugeschnitten auf die jeweiligen Chancen und Herausforderungen in ihrem Geschäft. So stellen wir sicher, dass die Strategie in jedem Unternehmensbereich, jeder Funktion und jeder Region in konkrete Projekte überführt wird. Eines der ersten Team-Meetings, bei dem ein „Action Plan“ für Nachhaltigkeit entwickelt wurde, fand Mitte Oktober 2011 in Paris statt. „Im Mittelpunkt unserer Diskussion stand die Frage: Was machen wir heute schon gut und was können wir in Zukunft im Team noch besser machen?“, berichtete Joachim Bolz, Geschäftsführer Henkel Frankreich, von der Diskussion mit seinen Kollegen. Anhand der sechs Fokusfelder erarbeitete er mit seinem Team, wie jeder Einzelne zukünftig mehr Wert schaffen kann – bei gleichzeitig reduziertem ökologischem Fußabdruck. Am Ende der Veranstaltung vereinbarten die Teilnehmer konkrete Maßnahmen, die sie kurzfristig umsetzen können, sowie längerfristig angelegte Initiativen, um bis 2030 zur Erreichung der Henkel-Nachhaltigkeitsziele beizutragen.
Zur Vermittlung unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie haben wir ganz bewusst diesen dialogorientierten Ansatz gewählt. Denn eine klare Strategie ist nur der Anfang: Nachhaltiges Wirtschaften kann erst dann fest in die täglichen Aufgaben integriert sein und zu einem Leitbild für Verhalten und Entscheidungen werden, wenn alle Mitarbeiter die entsprechenden Prinzipien verstehen und eine Möglichkeit haben, ihren Beitrag einzubringen. Die gemeinsame Diskussion soll die Strategie erklären und dazu anregen, bei kurz- und langfristigen Maßnahmen stets die ganze Wertschöpfungskette zu betrachten und auch Zielkonflikte offen anzusprechen. Bis Ende 2011 war weltweit jede Top-Führungskraft aufgefordert, mit ihren direkten Mitarbeitern ein „Action Plan“-Meeting durchzuführen. Bis Mitte 2012 soll dieser Prozess auch für die unteren Führungsebenen abgeschlossen sein. Neben dem Instrument der „Action Plan"-Meetings integrieren wir das Thema Nachhaltigkeit weiterhin auch verstärkt in andere bestehende Trainings und Schulungen.