Mehr Style. Weniger Wasser.
Mit dieser innovativen Rezeptur und der „Salzstreuer“-Handhabung ermöglicht Got2b Powder'ful trockenes Volumen-Styling. Im Vergleich zu Schaumfestiger in Spraydosen kommt Got2b Powder'ful ohne flüchtige organische Verbindungen aus. Für Got2b Powder'ful werden so nur rund 10 Prozent des Materialeinsatzes eines Schaumfestigers benötigt. Das geringere Gewicht führt zu Einsparungen in der gesamten Logistik und reduziert den CO2-Fußabdruck um rund 90 Prozent.
Kathy Alaama, Managerin im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege in den USA, ist für die Vermarktung von Got2b zuständig: „Wir haben Got2b Powder'ful in den USA im Februar 2011 auf der Auftaktveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Marke vorgestellt. Es ist inzwischen das meistverkaufte Styling-Puder im gesamten US-amerikanischen Haarstyling-Markt (Quelle: IRI FDMx; Marktanteile ohne Walmart). Das Produkt heißt hier Göt2b Powder'ful und wird über das Internet beworben und die üblichen Handelskanäle vermarktet. Über Videos auf Youtube wird die einfache Anwendung anschaulich erklärt.“
Die ungewöhnliche Innovation wurde von einem Henkel-Team aus der Forschung und Entwicklung des Unternehmensbereichs Kosmetik/Körperpflege in Hamburg entwickelt. Seit 2011 wird Got2b Powder'ful in Europa und den USA angeboten. Alaama sagt: „Powder'ful überzeugt durch seine Performance bei geringem Ressourcenverbrauch. Unsere Kunden schätzen die hohe Qualität und einfache Anwendung. Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung sowie internationalem und lokalem Marketing war für den Erfolg entscheidend.“
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Exemplarisch für die Kategorie Shampoo haben wir bereits 2009 im Rahmen des Projekts „Product Carbon Footprint“ (PCF) in Deutschland den CO2-Fußabdruck eines Schauma-Shampoos berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass 94 Prozent des CO2-Fußabdrucks in der Nutzungsphase durch die Erwärmung des Wassers für das Waschen der Haare entstehen. Den größten Einfluss auf den Energieverbrauch haben daher die Verbraucher. Um unseren Verbrauchern die Umweltauswirkungen ihres Verhaltens bei so alltäglichen Aktivitäten wie dem Duschen oder dem Haarewaschen aufzuzeigen, haben wir einen Duschrechner entwickelt.
Wir arbeiten kontinuierlich an einer Verringerung des verbleibenden Anteils. Einer der größten Einflussfaktoren auf diesen Teil des CO2-Fußabdrucks sind die Rezepturen unserer Kosmetikprodukte. So zeichnet sich unsere neue Shampoo-Plattform- Rezeptur zum Beispiel durch eine innovative Kombination von Waschaktivstoffen – den Tensiden – aus. Durch die Reduktion der Gesamtmenge an Waschaktivstoffen bei gleichbleibender Produktleistung erfüllt diese Rezeptur unseren Anspruch nach steigender Ressourceneffizienz. Im Vergleich zur bisherigen Rezeptur hat die neue Plattform-Rezeptur je nach Variante einen zwischen 8 und 21 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck. Bezogen auf die Jahrestonnage im Jahr 2011 ergibt dies eine Reduzierung der CO2-Emissionen von rund 2.500 Tonnen.