Mehr Ideen. Weniger Energie.
Helena Buks (rechts), Teamleiterin in der Verpackung, im Gespräch mit Marcin Szarek, Schichtleiter in der Waschmittelproduktion in Ratibor, Polen.
Helena Buks leitet ein Team in der Verpackung und hat sich mit besonders vielen Ideen eingebracht: „Ich habe in den letzten Jahren viele Verbesserungsvorschläge eingereicht, da ich es für wichtig halte, so effizient wie möglich zu arbeiten. Ich freue mich natürlich, dass viele Vorschläge umgesetzt werden konnten!“
Ressourcenschonende Produktion im Henkel-Waschmittelwerk in Ratibor:
Im Sprühturm (gelbes Gebäude) konnte der Energieverbrauch in den letzten fünf Jahren um 23 Prozent pro Produktionseinheit gesenkt werden.
Ihr Augenmerk richteten sie und ihre Kollegen vor allem auf den sogenannten Sprühturm, in dem Pulverwaschmittel produziert wird. Der Herstellungsprozess verbraucht den größten Teil der Energie am Standort. Drei Aspekte waren dabei entscheidend: Sicherheit, Effizienz und Flexibilität bei der Produktion. Durch einen besseren Einsatz der Ressourcen, die Verbesserung der Pulverwaschmittelrezepturen, die Optimierung des Energieeinsatzes beim Trocknen der Pulverwaschmittel und die Verwertung von Abwärme konnte der Energieverbrauch in den letzten fünf Jahren um 23 Prozent pro Produktionseinheit reduziert werden.
Das Waschmittelwerk in Ratibor, Polen, ist die erste Henkel-Produktionsstätte, die nach der Energie-Management-System-Norm ISO 50001 zertifiziert wurde.
Im Dezember 2011 wurde die exzellente Arbeit unserer Mitarbeiter extern durch die neue Energie-Management-System-Norm ISO 50001 bestätigt. Das Werk in Ratibor ist die erste Henkel-Produktionsstätte weltweit, die nach dieser Norm zertifiziert wurde. Damit ist Ratibor auch ein Beleg für unseren Anspruch, Wasch- und Reinigungsmittel ressourcenschonend herzustellen.
Das Waschmittelwerk Ratibor gehört seit mehr als zwanzig Jahren zu Henkel in Polen. Dort werden Pulverwaschmittel und waschaktive Substanzen für den europäischen Markt hergestellt. Die Energieeffizienz konnte seit der Übernahme kontinuierlich gesteigert werden.
23 %
Energieeinsparung pro Produktionseinheit in den letzten fünf Jahren, unter anderem durch bessere Prozesse, Wärmerückgewinnung sowie Verbesserung der Waschmittelrezepturen.
Unser Beitrag zum Klimaschutz
Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher hat Henkel im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Energie & Klima“ als eines von sechs Fokusfeldern definiert und mit einem klaren Effizienzziel hinterlegt: weitere Reduktion des Energieverbrauchs pro Produktionseinheit um 15 Prozent bis 2015.
So werden wir auch weiterhin in allen Ländern, in denen wir tätig sind, einen Beitrag zur Erreichung von Klimaschutzzielen leisten.
Unsere Strategie verfolgt dabei den Ansatz „Reduktion vor Kompensation“. Grundsätzlich wollen wir erst alle Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen ausnutzen, um klimaschädliche Gase von vornherein zu vermeiden. Erst dann erwägen wir den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien oder CO2- Neutralisierung durch Zertifikate. Dennoch prüfen wir, wo der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen für uns wirtschaftlich sinnvoll ist und einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Zur ganzheitlichen Optimierung unseres betrieblichen „CO2-Fußabdrucks“ suchen wir auch bei Entwicklung, Transport und Lagerung unserer Produkte sowie bei Geschäftsreisen und Bürogebäuden nach Verbesserungsmöglichkeiten.