Kosmetik und Körperpflege
Unsere Kosmetik- und Körperpflegeprodukte tragen täglich in vielen Ländern zu Hygiene und persönlichem Wohlbefinden bei. Die Voraussetzungen für den dauerhaften Erfolg unserer Produkte sind dabei in erster Linie ihre Verbraucher-Relevanz, Wirksamkeit sowie gute Verträglichkeit. Daneben rücken zunehmend ökologische und soziale Kriterien in den Mittelpunkt von Kaufentscheidungen. Mit unseren Innovationen bieten wir wirksame Kosmetikprodukte, die gleichzeitig den Trend zu umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensstilen unterstützen. Dazu beziehen wir Ergebnisse aus Lebenszyklusanalysen von Beginn an in unsere Produktentwicklung ein. So verbinden wir innovative Ideen mit Beiträgen zu unseren Fokusfeldern.
Oberstes Gebot: Produkt- und Verbrauchersicherheit
Nur gut verträgliche und in der Anwendung sichere Kosmetikprodukte gewinnen auf Dauer das Vertrauen unserer Verbraucher. Deshalb legen wir bei der Entwicklung unserer Produkte höchsten Wert auf gesundheitliche Verträglichkeit. Dabei berücksichtigen wir auch die Bedürfnisse von Allergikern und Menschen mit sensibler Haut. So haben wir 2009 eng mit der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) und anderen externen Partnern – beispielsweise mit Hautärzten der Berliner Charité – zusammengearbeitet, um diesen Aspekt unserer Produkte weiter zu stärken.
Alle Kosmetikprodukte einschließlich der einzelnen Inhaltsstoffe durchlaufen ein umfangreiches Prüf- und Bewertungsprogramm, um ihre Verträglichkeit sicherzustellen. Für die Untersuchung der Hautverträglichkeit unserer kosmetischen Fertigprodukte setzen wir tierversuchsfreie In-vitro-Tests – also Tests im Reagenzglas – und dermatologische Studien ein. Bereits seit Anfang der 1980er Jahre arbeiten wir intensiv an der Entwicklung alternativer Testmethoden, um die für manche Inhaltsstoffe gesetzlich immer noch vorgeschriebenen Tierversuche ersetzen zu können.
Verantwortung beim Einsatz natürlicher und nachwachsender Rohstoffe
Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in unseren Rezepturen leisten wir einen Beitrag zur Schonung endlicher Ressourcen. Zum Beispiel ersetzen wir erdölbasierte Inhaltsstoffe durch stärkebasierte Alternativen, soweit dies im Sinn der Gesamtrezepturentwicklung möglich und sinnvoll ist. Die Produktformulierungen unserer Seifen, Shampoos und Duschgele basieren mittlerweile zu mehr als zwei Dritteln auf nachwachsenden Rohstoffen. Dabei verpflichten wir uns, beim Einkauf nachwachsender Rohstoffe auch ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. Wann immer es möglich ist, achten wir auf die Herkunft sowie Herstellungsbedingungen und arbeiten daran, vermehrt Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau einzusetzen. Zudem suchen wir nach Möglichkeiten, bei der Rohstoffbeschaffung mit Lieferanten und lokalen Interessengruppen zu kooperieren, die den fairen Handel mit den Erzeugerländern unterstützen. Dazu gehört auch unser Engagement beim „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO).
Ganzheitliche Verbesserung der Umweltbilanz
Unsere Produkte, die nach Gebrauch ins Abwasser gelangen, optimieren wir hinsichtlich ihrer biologischen Abbaubarkeit. Unser Ziel ist es, den Anteil biologisch leicht abbaubarer Inhaltsstoffe in unseren Seifen, Shampoos und Duschgelen weiter zu erhöhen: auf 80 Prozent bis 2012. Unsere Fortschritte überprüfen wir mit einer 2009 neu eingeführten Software. Diese berechnet automatisch den Anteil der biologisch leicht abbaubaren Stoffe. Und sie ermittelt im Sinn einer Prozesskontrolle die Zusammensetzung neuer Rezepturen oder den Unterschied zur entsprechenden Vorgängerrezeptur. Aktuell liegt der Anteil biologisch leicht abbaubarer Stoffe in unseren Rezepturen bei rund 65 Prozent. Weitere wichtige Faktoren bei der Verbesserung der Umweltbilanz unserer Produkte sind Kohlendioxid-Emissionen und Verpackungsmaterial. Wir planen, bis 2012 exemplarisch für alle relevanten Produktkategorien einen „CO2 -Fußabdruck“ zu ermitteln. Für uns erhöhen diese Berechnungen vor allem die Transparenz unserer Prozesse und zeigen konkrete Ansatzpunkte zur Emissionsminderung auf. Um die Menge an Verpackungsabfällen bei unseren Verbrauchern zu reduzieren, arbeiten wir kontinuierlich daran, den Materialeinsatz unserer Produktverpackungen ohne Qualitäts- und Stabilitätseinbußen so weit wie möglich zu verringern. Dabei suchen wir weiterhin nach geeigneten biologisch abbaubaren Materialien, die unsere hohen Anforderungen an Verpackungen erfüllen.
Sichere Anwendung durch professionelle Beratung
Zu einer sicheren Produktanwendung gehört die umfassende Verbraucherberatung. Dafür steht in jedem Land, in dem unsere Produkte verkauft werden, eine Beratungshotline per Telefon, Brief und E-Mail zur Verfügung. Sie gibt kompetent und schnell verlässliche Auskünfte zu Produkteigenschaften oder Inhaltsstoffen. Europaweit zählen wir hier zum Beispiel pro Jahr rund 120.000 Kundenkontakte, die Hälfte davon in Deutschland. Die Anfragen beziehen sich vor allem auf die Wirkung unserer Produkte sowie auf deren Anwendung.
Auch unsere professionellen Friseurkunden unterstützen wir mit Schulungen und Informationen zur sachgemäßen Anwendung unserer Produkte. Im Rahmen der internationalen Akademie Schwarzkopf (ASK) bieten wir ein berufliches Weiterbildungsprogramm zu Schnitttechniken, Modeberatung und Managementthemen für Friseure in 52 Ländern. 2009 haben wir weltweit 325.000 Friseure durch unsere 34 Schwarzkopf-Akademien unterstützt.
Nachfolgend finden Sie verschiedene Produktbeispiele, sortiert nach ihren Beiträgen zu unseren Fokusfeldern. Sie wurden auf Basis ihrer Innovationskraft, Relevanz und Repräsentanz für unsere Arbeit im Bereich Kosmetik und Körperpflege ausgewählt:
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