Im Dialog mit Nachhaltigkeitsexperten
Im Rahmen des Dialogs mit Stakeholdern spielt der Austausch mit international anerkannten Nachhaltigkeitsexperten eine besondere Rolle. Für die Nachhaltigkeitsberichte 2004 und 2005 haben wir Experten aus Brasilien, China, Deutschland, Indien, Italien, Mexiko, Russland, Ungarn und den USA gebeten, die Herausforderungen und Prioritäten in ihren Ländern und Regionen darzustellen. Im Jahr 2007 haben wir den regionalen Dialog mit dem Experten Dr. Allen White vom Tellus Institute in Boston, Massachusetts, USA, fortgesetzt. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitspressekonferenz im März 2007 in Düsseldorf diskutierte White gemeinsam mit Brad Caspar, President und Chief Executive Officer unserer Tochtergesellschaft The Dial Corporation, die aktuelle Entwicklung rund um Nachhaltigkeit in den USA. Erstmalig luden wir im Jahr 2008 den Experten John Elkington, Gründer des Beratungsunternehmens SustainAbility, London, zu einem Workshop nach Düsseldorf ein. John Elkington erläuterte im Anschluss an seinen Vortrag vor Nachhaltigkeitsexperten von Henkel die aktuellen Herausforderungen, die mit dem Thema Nachhaltigkeit verbunden sind. Diskutiert wurden außerdem die Chancen und Risiken einer stärkeren Kommunikation unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten in den operativen Geschäften und auf Markenebene. 2009 kamen Henkel-Führungskräfte in Wien, Österreich, mit Wissenschaftlern und Wirtschaftsexperten zu verschiedenen Diskussionsrunden zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem Aufbau von Vertrauen und Sicherheit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Die Experten haben wir zum einen aufgrund ihres Überblicks über die Herausforderungen in ihren Ländern ausgewählt, zum anderen aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen. Der Dialog hilft uns, unsere Ausrichtung auf nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften an den externen Erwartungen in den verschiedenen Regionen zu spiegeln und die richtigen Antworten zu finden – besonders, wenn es darum geht, auf lokaler Ebene angemessene Lösungen zu entwickeln.
Ergebnisse des Expertendialogs
Zusammengefasst präsentieren die Beiträge der Experten ein ausgewogenes Bild der Schlüsselthemen in Schwellen- sowie in Industrieländern. Es wird deutlich, dass viele der Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung über Ländergrenzen hinweg ähnlich sind; die Prioritäten und Perspektiven sind jedoch regional sehr unterschiedlich. So wird insbesondere in Schwellenländern von multinationalen Unternehmen erwartet, dass sie zur Entwicklung des Landes beitragen. In den Industrieländern entwickelt sich dagegen zunehmend der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit zu einer zentralen Herausforderung. Die Tabelle präsentiert die Ergebnisse des Expertendialogs in komprimierter Form und bietet konkrete Beispiele der unterschiedlichen Erwartungshaltungen. Auf Basis der Dialogergebnisse haben wir unseren Nachhaltigkeitsbericht weiterentwickelt. Die neue Berichtsstruktur orientiert sich direkt an den im Dialog identifizierten Schlüsselthemen und stellt die Antworten des Unternehmens auf die verschiedenen regionalen und globalen Herausforderungen dar. Dieser Ansatz soll noch deutlicher zeigen, wie wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
| Schlüsselthemen | Erwartungen in Industrieländern | Erwartungen in Schwellenländern |
| Wirtschaftliche Entwicklung |
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| Werte und Management |
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| Produkte und Marketing |
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| Ressourceneffizienz und Klimaschutz |
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| Mitarbeiter und Arbeitsplätze |
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| Gesellschaftliches Engagement |
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Ausführliche Expertenstatements
Die obige Tabelle präsentiert die Ergebnisse des Expertendialogs in komprimierter Form und bietet konkrete Beispiele der unterschiedlichen Erwartungshaltungen. Die ausführlichen
Statements der Experten können im Folgenden eingesehen werden:
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„Unternehmerische Verantwortung und Chancen durch gesellschaftliches Engagement“ mehr
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„Verhalten ändern und Wissen erweitern“ mehr
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„Eine Welt und eine Heimat“ mehr
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„Die Zukunft voraussagen, indem wir sie erschaffen“ mehr
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“Vertrauen ist schwer zu gewinnen – aber schnell wieder verspielt.“ mehr
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“Erfolgreiche Unternehmen können nur in nachhaltig erfolgreichen Gesellschaften existieren." mehr
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"Das Unternehmen als “guter Bürger“ und aktiver Teil der Gesellschaft." mehr
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“Gesellschaftliche Herausforderungen als Motor für nachhaltige Produktinnovationen erkennen und nutzen.“ mehr
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“Nationale Herausforderungen annehmen und dadurch in der Gesellschaft Vertrauen aufbauen.“ mehr