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22.03.2007, Düsseldorf

 

Gemeinsam nachhaltig handeln

72 Prozent weniger Arbeitsunfälle, 27 Prozent weniger Energieverbrauch und 21 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen - bei einer um 66 Prozent erhöhten Produktionsmenge: Das sind beispielhaft drei der guten Ergebnisse aus der Henkel-Nachhaltigkeitsbilanz der Jahre 2002 bis 2006. Der heute veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht 2006 dokumentiert darüber hinaus, wie Henkel mit seinen Marken und Technologien dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen - und das von der Produktion über die Anwendung bis hin zur Entsorgung. Zugleich berichten Henkel-Mitarbeiter und -Pensionäre beim Runden Tisch der Initiative "Miteinander im Team" (MIT) über ihre ehrenamtlichen sozialen Projekte.
"Nur wenn wir alle verantwortlich handeln, werden wir eine nachhaltige Entwicklung erreichen." So lautet die zentrale Botschaft des neuen Henkel-Nachhaltigkeitsberichts, den das Unternehmen heute auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorstellte.

"Nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Handeln darf nicht nur auf Unternehmen oder Einzelne beschränkt sein. Alle müssen dazu beitragen. Dies gilt für alle Mitarbeiter und auch für alle Bürger", betonte Prof. Dr. Ulrich Lehner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Henkel KGaA. "Unsere Kunden und Verbraucher akzeptieren und honorieren mit ihren Kaufentscheidungen auch die Anstrengungen von Henkel beim nachhaltigen Wirtschaften." Entscheidend sei, so Lehner, wie sich ein Unternehmen bei der Erzielung von Gewinnen verhalte und ob hier verantwortliches Handeln deutlich werde - über die gesamte Prozesskette.

Lehner würdigte das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Mitarbeitern und Pensionären. Über die 1998 gegründete Initiative "Miteinander im Team" (MIT) hat Henkel bereits 4.574 MIT-Projekte in 105 Ländern gefördert, darunter 1.125 Kinder-Projekte. "Mehr als die Hälfte aller MIT-Projekte führen unsere Mitarbeiter und Pensionäre in Entwicklungs- und Schwellenländern durch", berichtete Lehner.

Dr. Wolfgang Gawrisch, Chief Technology Officer (CTO) Forschung/Technologie und Vorsitzender des Sustainability Council Henkel, präsentierte die Nachhaltigkeitsbilanz 2002 bis 2006. Besonders erfreulich: Die Arbeitsunfälle konnten in den letzten fünf Jahren deutlich gesenkt werden - um 72 Prozent. Auch die Umweltkennzahlen (pro Tonne Produktionsmenge) zeigen signifikante Verbesserungen - bei einem Wachstum des Umsatzes um 32 Prozent und des Gewinns (EBIT) um 61 Prozent:

- 59 Prozent weniger Schwermetalle,
- 30 Prozent weniger Abfälle,
- 27 Prozent weniger Energie,
- 26 Prozent weniger Schwefeldioxid-Emissionen,
- 21 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen,
- 18 Prozent geringere Abwasserbelastung und
- 8 Prozent niedrigerer Wasserbedarf.

Lediglich die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen stiegen in den letzten fünf Jahren um 14 Prozent, insbesondere durch Akquisitionen begründet. Maßnahmen zur Reduzierung werden bereits umgesetzt.

Im Sinne seiner umfassenden Verantwortung betrachtet Henkel seine Produkte in allen Phasen des Produktlebenszyklus: von der Forschung und Entwicklung über die Rohstoffe, die Produktion und Logistik bis hin zur Anwendung und Entsorgung. Am Beispiel der Lebenszyklusanalyse des maschinellen Geschirrspülens erläuterte Gawrisch, dass bei der Anwendung - also wenn die Geschirrspülmaschine läuft - der Energie- und der Wasserverbrauch am höchsten sind. "Eine zentrale Aufgabe für die Produktentwickler ist es daher, die Wirksamkeit der Reinigungsmittel auch bei niedrigen Temperaturen und geringen Wassermengen zu verbessern", sagte Gawrisch. Eine Innovation hierzu ist Somat 7 mit Reinigungsverstärker und Niedrigtemperatur-Aktivator.
Weitere Produktbeispiele stellt Henkel im neuen Nachhaltigkeitsbericht vor.

Vertrauen als Erfolgsfaktor für Kundentreue

Der Nachhaltigkeitsexperte Dr. Allen White, Vizepräsident und Mitglied des Vorstands des Tellus Institute in Boston, USA, erläuterte auf der Nachhaltigkeitspressekonferenz die regionalen Herausforderungen in den USA. "Besonders für Unternehmen mit starken Produktlinien in den Bereichen Wasch-/Reinigungsmittel und Körperpflege herrscht enormer Wettbewerb, die Produktauswahl ist groß, und das Vertrauen in ein Unternehmen ist der entscheidende Faktor für die Kundentreue." Als besonders bedeutsame Themen im US-Geschäft nannte White Transparenz, Produktsicherheit, Arbeitsplatzqualität und -sicherheit, den Wechsel von produkt- zu servicebasierten Geschäftsmodellen sowie die "Millennium Development Goals" der Vereinten Nationen.

Henkel in Nordamerika

Brad Casper, President der Tochtergesellschaft The Dial Corporation in Scottsdale, Arizona, berichtete über die Nachhaltigkeits- und CSR-Aktivitäten von Henkel in Nordamerika. Als ein aktuelles Beispiel nannte er eine Innovation der Marke Purex: Die optimierte Rezeptur des Flüssigwaschmittels erreicht jetzt als Konzentrat mit nur noch der halben Dosiermenge pro Waschgang die gleiche Waschleistung wie konventionelle Produkte. "Purex Ultra Concentrate hilft so in mehrfacher Hinsicht, Ressourcen einzusparen und Umweltbelastungen zu verringern", sagte Casper. "Die niedrigere Dosierung des Flüssigwaschmittels und das damit geringere Produktvolumen bedeuten weniger Wasserverbrauch während der Herstellung. Zudem werden rund 40 Prozent weniger Verpackungsmaterial benötigt. Das wirkt sich auch positiv auf Transport, Distribution und Lagerung aus."

Henkel beschäftigt in Nordamerika 6.651 Mitarbeiter und erzielte dort im Jahr 2006 einen Umsatz von 2.742 Millionen Euro.

Runder Tisch "Miteinander im Team" (MIT) 2007

Henkel ist Teil der Gesellschaft und versteht sich als "guter Bürger". Auch über seine Geschäftstätigkeiten hinaus engagiert sich Henkel auf vielfältige Weise für die Gesellschaft. Diese Aktivitäten - in Fachkreisen "Corporate Citizenship" genannt - hat das Unternehmen unter dem Dach "Henkel-Smile" gebündelt. Die Gesamtsumme der Fördermaßnahmen betrug im Jahr 2006 rund sechs Millionen Euro. Seit 1998 unterstützt Henkel insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter und Pensionäre über die sehr erfolgreiche Initiative "Miteinander im Team" (MIT). Henkel fördert dabei sowohl so genannte Community-Projekte, die dem Gemeinwohl dienen, als auch MIT-Kinder-Projekte, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet sind. Bislang konnten bereits 4.574 MIT-Projekte in 105 Ländern gefördert werden, darunter 1.125 Kinder-Projekte.

Ihre Erfahrungen über diese Projekte tauschten ebenfalls am 22. März in Düsseldorf rund 60 ehrenamtliche Mitarbeiter und Pensionäre beim diesjährigen Runden Tisch "Miteinander im Team" aus.

Zahlreiche Beispiele stehen in der Broschüre Henkel-Smile sowie im Internet: www.henkel-smile.de