Seit 80 Jahren entwickelt Henkel unter der Marke P3 moderne Reinigungsmittel, die den steigenden Anforderungen an die Qualität und Wirtschaftlichkeit von industriellen Reinigungsprozessen gerecht werden. Die neuesten Spezialprodukte und Systemlösungen für professionelle Prozess-, Teile- und Instandhaltungsreinigungen präsentiert das Unternehmen auf der parts2clean vom 20. bis 22. Oktober in Stuttgart.
Moderne Reinigungstechniken sind unbestritten ein wichtiger Teil industrieller Fertigungsprozesse. Henkel entwickelt seit 80 Jahren unter der Marke P3 moderne Reinigungstechnologien mit dem Anspruch, die ständig steigenden Ansprüche der Industrie in praktische Lösungen umzusetzen. Zum Produktportfolio gehören wässrige alkalische, saure und neutrale Qualitätsreiniger für eine effiziente Prozess-, Teile- und Instandhaltungsreinigung. Die neuesten Innovationen auf diesem Gebiet präsentiert Henkel in diesem Jahr auf der parts2clean in Stuttgart.
Insbesondere zur Entfernung von ölhaltigen Verunreinigungen und Fetten bei der Bauteilreinigung eignen sich die neuen selbstdemulgierenden Reiniger der P3 Neutracare 3000 Serie. Anders als bei emulgierenden Reinigungspräparaten sammelt sich das von der Metalloberfläche gelöste Öl an der Badoberfläche und wird dort kontinuierlich über den Ölabscheider der Reinigungsanlage entfernt. Eine Ausschleppung der waschaktiven Substanzen (Tenside) erfolgt bei diesem Verfahren nur in geringem Maße. In der Folge profitieren Anwender der P3 Neutracare 3000 Reiniger von deutlich längeren Badstandzeiten und einem geringen Waschmitteleinsatz. Weitere Einsparungspotenziale ergeben sich gegenüber Reinigungsverfahren mit emulgierenden Waschsubstanzen beim Equipment: Hier entfallen die Anschaffungskosten für eine Ultrafiltrationsanlage zur Standzeitverlängerung sowie die damit verbundenen Energie- und Wartungskosten. Ein weiterer Themenschwerpunkt wird im Jubiläumsjahr von P3 das Beizen von Metallwerkstoffen im Vorbehandlungsprozess sein.
Speziell für hochenergetische Herstellungsverfahren wie dem Laserschneiden hat Henkel ein Beizprodukt auf Basis von Mineralsäure entwickelt, das eine wirksame Entfernung des an den Metallschnittkanten anfallenden Eisenoxids ermöglicht. Dieser Laserzunder ist wegen seiner schlechten Untergrundhaftung vor allem in Hinblick auf die anschließende Lackierung der zugeschnittenen Blechteile problematisch. Neben der hervorragenden Reinigungswirkung überzeugt das neue Beizprodukt insbesondere durch sein sehr gutes Ablaufverhalten, das die notwendige Oberflächenqualität für neuartige Zirkon-basierte Konversionsschichten gewährleistet. Im Gegensatz zur traditionellen Phosphatierung ist diese Schicht durchsichtig, so dass optische Fehler in Form von Rückständen auf der Oberfläche sichtbar sind.
Nicht zuletzt stellt Henkel auch diesmal wieder seine Lösungen für die Instandhaltungsreinigung vor. Ein Beispiel ist hier die P3 Scribex 400 Serie. Die Reiniger der Produktfamilie entfernen alle bekannten bitumen- und kunstharzbasierten Graffiti Sprühfarben von nicht porösen Oberflächen. Denkbar einfach und vor allem sicher ist dabei die manuelle Anwendung, bei der keine weiteren Geräte erforderlich sind. Bereits ab 5° C entfaltet P3 Scribex 400 die volle Leistung. Nach einer kurzen Einwirkzeit von fünf bis zehn Minuten kann der Reiniger abgewaschen werden. Und auch in punkto Umweltschutz kann der Graffiti-Entferner überzeugen: Alle Produkte der P3 Scribex 400 Serie sind frei von den Inhaltsstoffen NMP, NEP, DMSO und Terpenen.
Henkel auf der parts2clean
Ausführliche Informationen zum kompletten Produktportfolio von Henkel erwarten die Besucher vom 20. bis 22. Oktober 2009 auf der parts2clean in Stuttgart (Halle 1, Standnummer A 101).
Henkel AG & Co. KGaA