Der Preis der Diana – ein Klassiker in R(h)einkultur

Das Spitzenrennen findet seit 153 Jahren weltweit Beachtung. Der Preis der Diana blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde zum ersten Mal 1857 in Berlin-Tempelhof ausgetragen. Das Rennen gehört damit zu den traditionsreichsten Wettbewerben des Turfjahres. Seit 2006 präsentiert Henkel das hochkarätige Sportevent auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg.

Zur 153. Auflage der Veranstaltung treffen sich auch in diesem Jahr die besten dreijährigen Vollblut-Stuten aus dem In- und Ausland zur Prüfung in diesem Gruppe-I-Rennen, der höchsten Wettkampfklasse. Auf einer Streckenlänge von 2.200 Metern kämpfen sie am 7. August um 400.000 Euro Preisgeld – so viel wie bei keinem anderen Stutenrennen in Deutschland. Da es sich um ein Rennen für ausschließlich dreijährige Stuten handelt, hat jede Teilnehmerin nur einmal im Leben die Chance, den Henkel-Preis der Diana zu gewinnen. Die Siegerin avanciert unmittelbar zu einem vierbeinigen Star im Millionenwert.

Bereits im Juni des Vorjahres müssen Besitzer und Trainer gemeinsam entscheiden, ob eine Nennung für den Preis der Diana abgegeben wird. Die Nenngebühr beträgt 6.000 Euro. Wer sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann später nur gegen die zehnfache Nenngebühr teilnehmen. Welche Stuten und Jockeys am 7. August also an den Start gehen, entscheidet sich erst wenige Tage vor dem Rennen.

Als deutsches Pendant zum französischen Prix de Diane und den englischen Oaks findet das Rennen weltweit Beachtung. Der Preis ist nach Diana (Artemis), Göttin der freien Natur, Fruchtbarkeit und Reinheit, benannt.


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